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[Arcane Codex] Was zeichnet den Hintergrund von AC aus ?

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Azzu:
Tatsächlich habe ich mir AC als Inspirationsquelle für meine (auf anderen Welten und Systemen basierenden) Fantasy-Runden gekauft. Für diesen Zweck ist es aber völlig ungeeignet - wie Marcel schon angedeutet hat, da ist wirklich kaum etwas Neues/Eigenes drin.

Gast:
@Pumpelchen
Das ist neu.

Ich kann dir aber auch gerne sagen, was ich(!) unter neu verstehe:
Nichts Altes.

Dabei meine ich nicht, dass in der Welt alles fundamental neu und noch nie, nie, niemalsnicht dagewesen sein darf, aber sie sollte Elemente erhalten, die sie eigenständig machen. Dinge die ich nur dort und nirgends anders finde.
Bei AC habe ich aber das Gefühl alles auch woanders finden zu können, gerade ED-Spieler dürften die Stirn in Falten legen, wenn sie das Buch mal durchblättern.

Bevor das falsch rüberkommt:
Ich mag AC gut leiden und für mich funktioniert es als "Best of" ja auch sehr gut, da ich keine anderen Systeme besitze und jetzt quasi aus allen die Highlights. Finde ich gut. Gefällt mir. Aber das kann jemandem der den Schrank schon voller Fantasy hat eben auch sehr anders gehen und darauf möchte ich eben hinweisen.

Azzu:
Was AC beim Lesen des Hintergrunds doch etwas von anderen Welten abhebt, ist die grittige Atmosphäre im David-Gemmell-Stil. Große Helden, gewaltige Schlachten noch und nöcher. D&D und ED sind da eher auf kleine Abenteurergruppen fixiert, DSA kommt wesentlich weniger bombastisch daher.

Wer jetzt nicht weiß, was ich meine, soll sofort Legend von Gemmell lesen  ;). IMHO Ein Muss!

Pumpelche:
@Marcel

Hast recht! Doch... wem verkaufst Du das erfolgreich? :)
Ich weiss, ist blöd von mir, das Ganze jetzt auf den Faktor Finanzen runterzubrechen, aber wenn Du etwas professionell vertreiben willst, musst Du für ein grosses Publikum produzieren. Demzufolge war meine Ausführung auch vollkommen darauf ausgerichtet gewesen.

Gast:
@Pumpelchen
Da hast du vermutlich recht. Nehme dir auch nix übel und du mir hoffentlich auch nix ;-)
Es kann sich aber auch als schwer erweisen sich mit einem "altbewährten" Produkt in einen eigentlich gesätigten Markt einzudringen. Sicher ist das möglich, aber dann braucht man ein gutes Marketing, im Falle eines Fantasyrollenspiels vielleicht ein fantastisches Artowork? Ich denke schon, dass AC viele Leute zunächst erstmal über die Qualität der Zeichnungen gefangen hat...

Ich richtete mich im übrigen direkt an Betley und die Beantwortung seiner Frage ohne dabei irgendwelche marktwirtschaftlichen Standpunkte zu berücksichtigen...

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