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[Dogs in the Vineyard] Soziale Konflikte
Miriamele:
Hm tja, ich bin was religiöse Thematiken angeht familiär vorbelastet... Meine Eltern sind beide sehr religiös und ich so gar nicht, bin froh, das endlich hinter mir zu haben... ::)
Außerdem, auch wenn es vielleicht ungerechtfertigt ist: Wenn ein Amerikaner ein Rollenspiel macht, in dem "gute" Christenmenschen der "bösen" Sünde Einhalt gebieten, dann denke ich einfach automatisch an abgeschmackte, ignorante Dick-Cheney-Moral. Kann nix dafür. ;)
Gorath:
:o :o :o :o :o
Dick Chaney! Na das ma passend! ;D
Fredi der Elch:
--- Zitat von: Miriamele am 9.11.2004 | 22:25 ---Außerdem, auch wenn es vielleicht ungerechtfertigt ist: Wenn ein Amerikaner ein Rollenspiel macht, in dem "gute" Christenmenschen der "bösen" Sünde Einhalt gebieten, dann denke ich einfach automatisch an abgeschmackte, ignorante Dick-Cheney-Moral. Kann nix dafür. ;)
--- Ende Zitat ---
Muhahahaha!!! ;D Da liegst du mit deiner Einschätzung sowas von daneben! Der Typ hat (wie schon erwähnt) ein Spiel geschrieben, das "Kill Puppies for Satan" heißt. Also übermäßige oder verbohrte Religiosität ist das letzte, was ich ihm vorwerfen würde.
Und zur Thematik: es geht ja gerade darum, was jemand, der meint die Wahrheit gepachtet zu haben, macht. Wie reagieren die Charaktere in verschiedenen Situationen? Wer geht noch als Sünder durch und wer nicht? Haben wir nicht alle schon mal gelogen usw.? Also das Thema finde ich richtig gut (ok, nur mein Geschmack). Mir liegt eher dieses Wild-West-Setting nicht so...
/dev/null:
Ich sehe es als einen wichtigen Aspekt der Story an, dem Charakter, der zu Beginn der Geschichte noch wirklich an dieses schwarz-weiß glaubt, zu zeigen, dass es eben nicht so einfach ist.
Manche Sünden haben eben Auswirkungen, die nicht so einfach auszuradieren sind, oder wo man sich genau überlegen muss, welche Schritte mit welchen Begleiterscheinungen jetzt wie gerechtfertigt sind. Es geht ja nicht darum, mit einer gesegneten Schrotflinte böse Sünder platt zu machen, sondern Probleme zu lösen...
Ich denke der Hintergrund bietet eine sehr interessante moralische Seite.
Die Schreibweise des Spiels hat auch nichts mit Religiosität zu tun, es ist ein Teil des Hintergrundes, nicht mehr, vor allem aber auch nicht weniger, es perdigt auf keinen Fall.
Fredi der Elch:
--- Zitat von: Nephilim am 10.11.2004 | 13:35 ---Ich sehe es als einen wichtigen Aspekt der Story an, dem Charakter, der zu Beginn der Geschichte noch wirklich an dieses schwarz-weiß glaubt, zu zeigen, dass es eben nicht so einfach ist.
--- Ende Zitat ---
Neph hat es genau getroffen (und besser formuliert als ich): Das ist der Kern. Also eigentlich einen am Anfang "streng gläubigen" Charakter im Kontakt mit der Realität zu "normaliesieren". Oder so ähnlich.
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