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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction
Gene:
--- Zitat von: cmdlightning am 30.11.2007 | 10:52 ---Denke, dass es kaum eine Literaturgattung gibt, in der derart viel Müll produziert wurde und wird wie in Fantasy und SF. Insofern fällt mir die Auswahl recht schwer. Würdige Beiträge sollten neben unterirdischer Qualität deshalb noch eine zusätzliche Komponente beinhalten. Dazu fällt mir spontan ein:
--- Ende Zitat ---
Hm.. ne.. andere Sparten haben auch ihre Hohlbeins und Kings.. ich sag nur: Nora Roberts ;D
Surreal:
Um ehrlich zu sein, mag ich Nora Roberts...hmm. fand die nie schlecht, aber gerade beim Krimi gibt es doch unterirdisch viel schlechtes.
der.hobbit:
Richtig schlecht: Dune, von Frank Herbert. Nein, nicht der erste Band, der ist super. Der zweite ist ziemlich flach, irgendwie drangeklatscht. Und ab da wird's grottenschlecht. Ich weiß nicht, was der Junge geraucht hat, aber danke, ich will nichts davon. Das ist nur noch verworren, langatmig und seltsam....
Auch schlecht: The Chronicles of Narnia. Habe bis zum Kinofilm nichts davon gehört und dann die Komplettausgabe gelesen. Hmmmm.... als Kind merkt man vielleicht noch nicht, wie moralisierend das ist, aber nachdem ich es als erwachsener gelesen habe, würde ich es meinen Kindern nicht zum Lesen geben. Ansonsten ist die story auch ziemlich flach und vorhersehbar.
Adanos:
--- Zitat von: Ludovico am 6.12.2007 | 18:23 ---Wurde Dan Abnett mit seinen Ghaunt's Ghosts schon genannt?
Der Mann schreibt ueber eine Armee, hat aber selber offensichtlich keine Ahnung, wie es in einer solchen abgeht, wie Soldaten drauf sind, was das Leben als solcher ausmacht... Stattdessen hat man einen Haufen depressiver Heulsusen, die zwar alle ganz cool moschen, aber irgendwie total depri sind.
Und Taktik und Strategie... das ist etwas, was andere Autoren beschreiben duerfen. Sowas braucht in einem Buch ueber ein Menschenregiment im 40. Jahrtausend und den Kampfeinsaetzen, die es fuehrt, nun nicht wirklich vorkommen.
Hinzu kommt seine Unfaehigkeit, ein anstaendiges Ende zu schreiben. Er uebertreibt es einfach mit dem Knallbum-Effekt.
Beispiel: Inquisitor erkennt, dass sie irgendwie Eldar ganz toll findet und dann moschen eine Handvoll Eldar und 60 Gardisten 10.000 Chaoskultisten in einer Nacht weg ohne schweres Geraet oder Luftbombardements, sondern mit ganz einfachen konventionellen Handfeuerwaffen.
--- Ende Zitat ---
Hm, ich kenne es nur aus Berichten, aber spontan klingt es irgendwie interessanter als immer dieses "Für den Imperator, verbrennt die Ketzer.!!!!!1111einself" Das ist einmal lustig. Aber wenn sich das auch noch auf den dämlichen White Dwarf und den dämlichen Spielerkreis von Tabletoppern überträgt ist es tendenziell Brechreiz erzeugend.
Aber vermutlich würde mich ein 40k Hintergrund Buch auch nicht so sehr entzücken. Der Hintergrund gefällt mir auch nur stellenweise.
sindar:
--- Zitat von: Crimson King am 6.01.2008 | 19:48 ---Ursula K. Le Guin hat eigentlich gerade in Sachen Schreibstil einen ziemlich guten Ruf innerhalb der Zunft. Gemeckert wird bei ihr doch eher wegen der Inhalte, wahrscheinlich, weil sie einfach nicht blutig genug sind.
--- Ende Zitat ---
Na ja, ihren Schreibstil muss man moegen, er kommt mir etwas ... nennen wir es umstaendlich vor (obwohl 'altertuemlich' wohl besser passt :-\). Ich tue mich auf Englisch schwer damit, und auf Deutsch bleibt von der Besonderheit ihres Schreibstils leider wenig uebrig.
Was mich an der Erdsee am meisten stoert, ist er Ideenmangel - gemessen an der Laenge des Buches, meine ich. "Lathe of Heaven" ist da ein richtig gutes Gegenbeispiel! :)
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