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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction
Dragon:
--- Zitat ---Unglaublich viel Copy & Paste waren in den Büchern vom "jungen Hexer", in dem tw. fast 1:1 (mit Kürzungen) die alten Bücher vermurkst wurden.
--- Ende Zitat ---
ja das stimmt, ich erinnere mich, dass das erste Kapitel von der modernen Taschenbuchserie 1:1 mit einem Kapitel aus den dicken Wälzern der 6 Bände übereinstimme, mit dem einzigen Unterschied, dass es halt diesmal der Sohn (Enkel? Ur-Enkel?) war. Aber ansonsten exakt gleicher Kampf, gleiche Szene, alles, das hatte mich damals etwas geärgert, weil ich die alle hintereinander weg gelesen hatte.
Aber ansonsten kann ich mich nicht erinnern, irgendwo exakt das gleiche gelesen zu haben. Er verwendet allerdings bestimmt Stilmittel bzw. Szenen sehr gerne. Wie z.B. das die Hauptcharaktere plötzlich aus irgendeinem Grund alle Kraft verlieren oder das man den gleichen Trittrythmus wie seine Verfolger verwendet, damit die einen nicht hören... solche Sachen^^
First Orko:
--- Zitat von: Dragon am 23.12.2013 | 20:16 ---Er verwendet allerdings bestimmt Stilmittel bzw. Szenen sehr gerne. Wie z.B. das die Hauptcharaktere plötzlich aus irgendeinem Grund alle Kraft verlieren oder das man den gleichen Trittrythmus wie seine Verfolger verwendet, damit die einen nicht hören... solche Sachen^^
--- Ende Zitat ---
Womit er sich mit King, Lovecraft, Tolkien (Stichwort: Landschaftsbeschreibungen...) und bestimmt noch hunderten anderer populärer Autoren in eine Reihe stellt...
Also mal ehrlich. Wer sich daran aufhängt, dass eine Formulierung wie "immer mehrere Treppenstufen auf einmal nehmend" ab einem bestimmten Output an Büchern mehrfach vorkommt, der möge doch bitte selbst ermals 50 synonyme Beschreibungen für "eine Treppe in Eile begehen" raushauen ;)
Jeder Autor, der mehr als 5 Bücher rausbringt gewöhnt sich einen gewissen Stil an und man wird IMMER Worthülsen/Strukturen/Begriffe finden, die öfter verwendet werden.
Das ist für mich nun kein Grund, ausgerechnet auf Hohlbein mehr draufzuhauen als auf beliebige andere (s.o. für eine mögliche Auswahl).
der.hobbit:
völlig dafür. Außerdem: Gute Idee ;)
Yerho:
--- Zitat von: Orko am 27.12.2013 | 10:32 ---Also mal ehrlich. Wer sich daran aufhängt, dass eine Formulierung wie "immer mehrere Treppenstufen auf einmal nehmend" ab einem bestimmten Output an Büchern mehrfach vorkommt, der möge doch bitte selbst ermals 50 synonyme Beschreibungen für "eine Treppe in Eile begehen" raushauen ;)
--- Ende Zitat ---
Siehe den entsprechenden Thread. ;)
50 synonyme Begriffe/Phrasen braucht man gar nicht, es genügen schon drei oder vier. Ganz große Klasse ist es aber, seine Beschreibung von vornherein so zu konzipieren, dass man nicht pro Roman mehrfach in die Verlegenheit kommt, die selbe Formulierung verwenden zu müssen.
Gerade das "die Treppe hinunterstürmen" ist höchst ambivalent. Es soll eigentlich Eile verdeutlichen, aber wenn man so richtig Tempo machen will, verlagert man so einen undankbaren Vorgang wie das Treppensteigen besser komplett in eine Leerstelle und lässt den Protagonisten gleich zum nächsten Schritt übergehen - dass der schon irgendwie die Treppe hoch oder runter gekommen und dabei nicht eingeschlafen sein wird, ist dem Leser ohnehin klar. Wenn auf der Treppe nichts Wesentliches passiert (Sturz, Begegnung etc.) ist das stilistisch das beste, was man machen kann.
Gerade sehr ... produktive Autoren können das zumeist nicht. Schon allein deshalb nicht, weil sie keine Gelegenheit auslassen, ein paar Zeilen/Absätze zu schinden, ohne aufwendig konzipieren zu müssen. Aus eigener Erfahrung gesprochen: Bei Auftragsarbeiten oder sonstigem Druck, möglichst bald etwas zu liefern, ist die Versuchung, auf Fluff zu verzichten zu groß. Gerade bei den Hexer-Romanen fällt es auf, weil die ursprünglich als Heftromane erschienen sind, im Hauruck-Verfahren zu dickeren Romanen zusammengeführt wurden (inklusive dadurch hinzukommender fehlerhafter Kontinuität an etlichen Stellen) und weil die Geschichten um den jungen Hexer recht uninspiriert drangehängt wurden; meiner Erinnerung nach ist die Idee dazu ohnehin eher auf dem Mist von Bastei-Lübbe, weniger auf dem von Hohlbein gewachsen. ;)
Xemides:
Ich habe gehört, das Hohlbeil mittlerweile Ghostwriter beschäftigt, die für ihn schreiben.
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