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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction

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Asdrubael:

--- Zitat von: Fantomas am 29.12.2013 | 19:35 ---Aber um mal die Frage zu beantworten, weil sie nun schon zum zweiten Mal in diesem Thread aufkommt: Nein, keine Ghostwriter. Definitiv. Woher ich das so sicher weiß, tut nichts zur Sache, aber es gibt sie definitiv nicht.

--- Ende Zitat ---
Gib's zu, du hast versucht, den Job zu bekommen ;D

Also Hohlbein hat schon den einen oder anderen Schinken an der Unerträglichkeitsgrenze, auch wenn ich die Plots zunächst interessant finde, mag ich es nicht das die Einzelbestandteile so bar jeder Logik zusammengekloppt werden und es nie wirklich ein sauberes Ende gibt. Oder ich habs nie kapiert.

::)

DerEskapist:
Kann allen Hohlbein-Verreissern sachlich nur zustimmen. Er hat viele Schwächen... Stimmt alles was hier über ihn gesagt wird und ich habe auch schon mitgelästert.  ::)

ABER: Emotional bin ich voll auf seiner Seite. Mit Büchern wie "Märchenmond" und den ersten Bänden des Enwor-Zyklus hat er mich in der Kindheit und Jugend in den Fantasy-Sog gerissen. Auch wenn ich über die Jahre begriffen habe, dass seine Schreibe und seine Plots jede Menge Schwächen haben. Trotzdem muss man sagen: Wenn es einen "deutschen Steven King"im Fantasy-Bereich gibt (die Spötter mögen sagen im Westentaschenformat und ohne jeden Tiefgang) was Erfolg, Output und Beständigkeit angeht dann kann man da nur Hohlbein nennen.  :d

Ausserdem: Meine Sympathie hat er auch dadurch dass er sich seine ersten Bücher als Nächtwächter irgendwo während der Arbeit ausgedacht hat...  :d

Grey:

--- Zitat von: Fantomas am 29.12.2013 | 19:35 ---Wer lästert denn hier?

--- Ende Zitat ---
Keiner. Das ist ja das Problem. Denn dafür ist der Thread doch da. ;D

Im Moment wird hier mehr oder weniger sachlich diskutiert, und zwar schon die zweite Seite über denselben Autor. Daher meine Anregung: Eigener Thread dafür, bitte.

Huhn:
Hmm. Um diesen unterhaltsamen Thread mal wiederzubeleben und weils mir beim Aufräumen letztens wieder in die Hand fiel.  ~;D

Das Buch "Blutzoll" von Tanya Huff ist eines der langweiligsten und schlechtesten Vampirbücher, die ich kenne. Lest das nicht.
Das Einzige, was man dem Buch zu Gute halten kann, ist, dass das Cover wirklich schick aussieht. Ansonsten macht das Werk wirklich alles falsch.

-Der Schreibstil ist hölzern und irgendwie nicht gut lesbar (Was auch an der Übersetzung liegen mag).

-Der Inhalt ist denkbar fantasielos: Eine Ex-Polizistin nun Privatdetektivin, die irgendwie nicht über den Verlust ihres Jobs und ihres Polizistenfreundes hinweg ist, findet eine Leiche mit zerfetzter Kehle. Bei den Ermittlungen trifft sie ihren Exfreund, der bei der Mordkommission arbeitet und später dann eben auch einen Vampir, der den wirklich Schuldigen finden will und in den sich die Hauptfigur, wer hätte es gedacht, verknallt. Am Schluss kommt dann raus, dass die Morde die Schuld eines Außenseiters namens Norman sind, der einen Dämon beschworen hat, der ihn dann auch verschlingt. Bisschen Gerangel und dann ist die Sache gegessen.

- Die Figuren... gehen gar nicht und nerven einen Sekunden nach ihrem ersten Auftreten bereits an: Die Hauptfigur benimmt sich wie eine 13-Jährige, die stinkig ist, weil sie abends nicht in die Disko darf. Nur am Jammern und am Beleidigte-Leberwurst-Spielen. (Falls jemand "Unheil" von Hohlbein kennt - genau so.) Das soll wohl irgendwie tough und gefühlvoll wirken... tuts aber nicht. Der Polizist, mit dem sie mal zusammen war, ist ein gesichtsloser Heini. Der Vampir irgendwie ein aufgeblasener Wichtigtuer. Können tut keiner von denen wirklich was. Am schlimmsten ist der Feind: Norman. Ein stereotypischer erfolgloser Außenseiter, den nicht mal die örtlichen Rollenspieler haben wollen, weil er so merkwürdig ist. Ohne Witz - diese Szene kommt im Buch vor. Alle anderen Figuren sind sowieso nur Staffage damit die Bühne nicht so leer wirkt.

Das Buch hat keinerlei Spannungsbogen und es ist eine Qual das Ding zu lesen. Und das kommt von jemandem, der ansonsten Berge an schlechter und sehr schlechter Vampirliteratur konsumiert und dabei leicht zu belustigen ist.
Ganz ehrlich - ich habe keine Ahnung, wie das Buch auf Amazon 4 Sterne bekommen konnte. Wenn ihr eine ehrliche Meinung zu dem Teil haben wollt, lest die 1-Sterne-Bewertung dort. Der Typ ist so ziemlich meiner Meinung und hat dieselben Kritikpunkte.

Warum ich das Teil überhaupt komplett gelesen habe? Ich hatte ne Wette am Laufen, dass ich es schaffe, das Machwerk in seiner Gänze zu durchleiden...  :q

(Sollte hier jemand vom Feder und Schwert-Verlag mitlesen. Es tut mir so Leid. Ich mag euren Verlag. Aber das Buch ist wirklich mies.)

Yerho:

--- Zitat von: Huhn am 14.01.2014 | 01:19 ---Das Buch "Blutzoll" von Tanya Huff ist eines der langweiligsten und schlechtesten Vampirbücher, die ich kenne. Lest das nicht.
--- Ende Zitat ---

TRIVIA: Das Ganze ist eine der wenigen Roman-Reihen, bei denen der TV-Serien-Ableger tatsächlich um Längen besser ist. Damit wir uns nicht falsch verstehen, auch die Serie ist keine Offenbarung, aber gegenüber der komplett vermurksten Vorlage eine echte Verbesserung. Den ersten Roman habe ich nach 40 Seiten oder so nicht mehr ausgehalten, und das hat nichts damit zu tun, dass er sich offenbar eher an eine weibliche Leserschaft richtet.

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