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Die schlimmsten Bücher aus den Bereichen Fantasy - Science Fiction

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Skele-Surtur:
Also ich habe vor kurzem Buch 1 des Malazan Book of the Fallen gelesen. Das Schlimmste(tm) ist es sicher nicht, diesen Titel hat Inferno von Edward Lee bis in alle Ewigkeit in meinem Herzen gepachtet. Aber die Schreibe ist schon ziemlich prätentiöse, langatmige Gehirnwichse, die Zeitsprünge sind nicht nachvollziehbar, das Buch spoilert sich gelegentlich selbst und wenn ein Charakter (offenbar entgegen der Intention des Autors) doch einmal Interesse zu wecken beginnt, kommt es sofort zu einem Antiklimax apokalyptischen Ausmaßes. Gekrönt wird das ganze von einer sintflutartigen Masse an Welthintergrund, der dem Leser in den Rachen gestopft wird, wie das Futter in eine Gans, die zur Leberpastete designiert ist, aber keinerlei Interesse zu wecken vermag. Irritierender Weise scheint die Malazan Book of the Fallen - Reihe aber ein recht ansehnliches Fandom zu haben, weswegen ich mir wohl gerade einen Arsch voll unversöhnlicher Feinde gemachte habe. Well...

Bad Horse:
Mach dir nichts draus, ich fands auch furchtbar. Ich habe das Buch nur deswegen zu Ende gelesen, weil ich dachte "so viele Leute haben das empfohlen, das muss doch irgendwann gut werden". Falls es das wird, ist es mir allerdings nicht aufgefallen.

Darius der Duellant:
Erdsee.

Der erste Band war ja noch okay, aber der Rest war einfach nur langweilig und der Protagonist auf einem unglaubwürdigen level doof.

Ist zwar mittlerweile auch über 10 Jahre her, aber was schnarchigeres habe ich bis her noch nicht in die Finger bekommen.

Talasha:

--- Zitat von: Harry am  7.09.2015 | 10:43 ---Vom lesen her habe ich seit spätestens nach "Making Money" das Gefühl, dass er nicht mehr alleine geschrieben hat bzw. dass er Ghostwriter engagiert hatte. Der Qualitätsknick ist einfach zu drastisch.

LG,
H.

--- Ende Zitat ---

Oder halt ein Krankheitsschub.

Huhn:

--- Zitat von: Darius der Duellant am 11.09.2015 | 19:14 ---Erdsee.

Der erste Band war ja noch okay, aber der Rest war einfach nur langweilig und der Protagonist auf einem unglaubwürdigen level doof.

Ist zwar mittlerweile auch über 10 Jahre her, aber was schnarchigeres habe ich bis her noch nicht in die Finger bekommen.

--- Ende Zitat ---

Ging mir beim ersten Lesen auch so. Habs neulich aber nochmal gelesen und da hats mir viel besser gefallen.  Tehanu ist zwar im Verhältnis zu den anderen zwar wirklich schwächer, aber ich hab irgendwie besser verstanden, worauf die Autorin da hinauswollte. Letztendlich fand ichs ganz passend dass,

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)der Protagonist, nach einem überaus aufregenden Leben als mächtiger Magier am Schluss ein auf den ersten Blick so "unwürdiges" und banales Ende findet.
Ich mochte die leise Tragik, die gerade im letzten Band mitschwingt.

(Die beiden Bücher von 2001 hab ich nicht gelesen. Für mich war die Reihe mit Tehanu definitiv abgeschlossen.)

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