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[Arcane Codex] [Länder Kreijors] Veruna
Sir Mythos:
--- Zitat von: Corbeau am 21.12.2004 | 09:55 ---Unter welchen Umständen bleibt trotz angepasster Rüstungstechnologie die typische Legionsstruktur erhalten
--- Ende Zitat ---
Ich würde sagen, dass eine Legionsstruktur nur erhalten bleibt, sofern diese noch bezahlbar ist.
Im Laufe unserer geschichte ist man von der Stuktur der Legionen weg gegangen, weil diese zu teuer wurden.
Mittelalterliche Herrscherr hätten sicher gerne eine Legion gehabt, waren jedoch nicht in der Lage diese zu bezahlen
und zu ernähren. Ein Legionenherr erfordert gute Logistik und eine Menge Geld, welche in Veruna ja vorhanden
sein sollte.
Corbeau:
--- Zitat von: Scorpio am 21.12.2004 | 12:47 ---also sichert man sich wohl eher einen starken Handelspartner.
--- Ende Zitat ---
Ich bin leider nicht ganz überzeugt.
Mit wem handelt das verunische Imperium?
Mit dem Hexenreich im Norden, mit dem Hexenreich im Westen,
mit den Vampiren im Osten oder mit den Krask-"Barbaren" im Süden?
Das verunische Kernland scheint keinen Handel zu haben,
keinen Seehandel wenigstens,
denn Küstenstädte gibts keine oder ich hab nicht richtig hingesehen.
Veruna ist schwer zu erreichen - das könnte eine gute Erklärung für ein etwas zurückgebliebenes altes Reich sein.
Mit einer Militärmacht die eher in der Geschichte existiert, aber nicht mehr in der Gegenwart.
Der Reichtum eines Landes hat Eroberer eher selten abgeschreckt - eher seine Armut:
wer würde so dumm sein und die Sarklande erobern?
Oder, lese ich das so richtiger, das nur noch die äußere Hülle eines "antiken" Reichs besteht und sich darunter ein typischer Staat besteht, der magisch/technologisch mit anderen mithalten kann, bzw. ihnen in militärtechnischer Hinsicht überlegen ist?
Scorpio:
--- Zitat von: Corbeau am 4.01.2005 | 14:09 ---Ich bin leider nicht ganz überzeugt. Mit wem handelt das verunische Imperium? Mit dem Hexenreich im Norden, mit dem Hexenreich im Westen, mit den Vampiren im Osten oder mit den Krask-"Barbaren" im Süden?
--- Ende Zitat ---
Hexerreich im Norden? Ein Blick auf die Karte zeigt mir vor allem die ehemaligen Provinzen Aquitane und Vargothia.
Die Dunkelelfen als Hexenreich zu bezeichnen ist auch nicht ganz richtig, aber hier ist das Handelvolumen nicht ganze so hoch, stimmt schon ;).
Nicht alle Adligen in Drakia sind Vampire oder Werwölfe oder so ein Kram (hoffe ich). Und selbst wenn... solange sie gut zahlen sind bestimmt genug Händler bereit mit ihnen zu handeln. Veruna ist ein sehr potenter Agrarproduzent und die Drakialeute können sicher immer mal wieder eine Schiffsladung Korn vertragen.
--- Zitat von: Corbeau am 4.01.2005 | 14:09 ---denn Küstenstädte gibts keine oder ich hab nicht richtig hingesehen.
--- Ende Zitat ---
Also ich sehe am Meer der Stürme, im Osten, vier.
--- Zitat von: Corbeau am 4.01.2005 | 14:09 ---Veruna ist schwer zu erreichen - das könnte eine gute Erklärung für ein etwas zurückgebliebenes altes Reich sein.
--- Ende Zitat ---
Veruna ist nicht schwer zu erreichen. Durch die Gebirge führen die Pässe und man kann es von praktisch allen Seiten mit dem Schiff erreichen. Ausserdem muss man durch Veruna durch, wenn man auf dem Landweg Khem, Saruan, Saphiria oder Xirr Nagesh durchqueren will. Mal ganz abgesehen davon, ist die Infrakstuktur in Veruna sehr gut ausgebaut und es gibt viele gepflasterte Straßen.
--- Zitat von: Corbeau am 4.01.2005 | 14:09 ---Oder, lese ich das so richtiger, das nur noch die äußere Hülle eines "antiken" Reichs besteht und sich darunter ein typischer Staat besteht, der magisch/technologisch mit anderen mithalten kann, bzw. ihnen in militärtechnischer Hinsicht überlegen ist?
--- Ende Zitat ---
Eher nein als ja, aber keine der Antworten wird dem wirklich gerecht. Veruna besitzt faktisch eine Diktatur durch die Imperatoren, der Senat besitzt so gut wie keine Macht. Tradition ist den Verunern wichtig, schließlich hat ihre Kultur fast die ganze Welt erobert. Zunächst wird ein Veruner einmal zu stolz sein um eine neue Entdeckung zu übernehmen, aber schon bald wird er erkennen wie nützlich sie sein kann und sie in seine Kulturvorstellung integrieren. Das heißt nicht, das in Veruna Bürger mit Hosen 'rumlaufen ;D, aber sie haben sehr wohl die Dreifelderwirtschaft, Reiter mit Steigbügeln, Druckereien, etc. Magisch hingegen sieht es mau aus. Die Inquisition hat Jahrhundertelang die Zauberer verfolgt und man verlässt sich eher auf die Kleriker und die Runen der Waffenmeister.
Corbeau:
--- Zitat von: Scorpio am 5.01.2005 | 22:59 ---Hexerreich im Norden? Ein Blick auf die Karte zeigt mir vor allem die ehemaligen Provinzen Aquitane und Vargothia.
--- Ende Zitat ---
seid dem Jahr 900: "..übernahm in Aquitaine ein Hexenzirkel die Macht.." p.18 GRW
bis ins Jahr 1661 ("Der Sturz des eisernen Throns" p.24 GRW) war Aquitaine ein von Hexern beherrschtes Land!
Wenn in Aquitaine über 700 Jahre lang die Hexer den Adel gebildet haben, dann dürften die "alten Familien",
die den nicht Magierkönig Aquitaines zu seinem Amt verholfen haben auch aus Hexern bestehen?
--- Zitat von: Scorpio am 5.01.2005 | 22:59 ---Also ich sehe am Meer der Stürme, im Osten, vier.
--- Ende Zitat ---
Ausser Zyranthus, das ich übersehen habe, noch einen Seehafen? Oder hast du die khemistische Stadt Nissi und die saphirianische Ulthar gezählt?
Alle anderen Städte liegen auf der Karte viel zu weit vom Meer entfernt. Es kann sein das du das änderst (ich werde es für "meine"/unsere Kampagnenwelt sicherlich machen) aber mit dem Wissen einen QB-Autors kann ich nicht argumentieren. :)
Selbst wenn es noch unbedeutende Häfen gibt, die nicht auf der Karte sind, finde ich eine einzige bedeutende Hafenstadt für ein ganzes Imperium immer noch viel zu wenig.
--- Zitat von: Scorpio am 5.01.2005 | 22:59 ---Veruna ist nicht schwer zu erreichen. Durch die Gebirge führen die Pässe und man kann es von praktisch allen Seiten mit dem Schiff erreichen.
--- Ende Zitat ---
Aber es gibt kaum Möglichkeit in einem Seehafen anzulegen!
--- Zitat von: Scorpio am 5.01.2005 | 22:59 ---Ausserdem muss man durch Veruna durch, wenn man auf dem Landweg Khem, Saruan, Saphiria oder Xirr Nagesh durchqueren will.
--- Ende Zitat ---
Der Landweg ist die umständlichste Art Handel zu treiben. Wenn du tatsächliche alte Handelsrouten anschaust, dann laufen sie Überland fast immer über die grossen Flüssen. Massengüter über Land zu transportieren und dann auch noch durch ein Gebirge? Der Handel dürfte nicht besonders umfangreich sein!
--- Zitat von: Scorpio am 5.01.2005 | 22:59 ---Zunächst wird ein Veruner einmal zu stolz sein um eine neue Entdeckung zu übernehmen, aber schon bald wird er erkennen wie nützlich sie sein kann und sie in seine Kulturvorstellung integrieren.
--- Ende Zitat ---
Und das ändert zwangsläufig die Kultur!
--- Zitat von: Scorpio am 5.01.2005 | 22:59 ---Das heißt nicht, das in Veruna Bürger mit Hosen 'rumlaufen ;D, aber sie haben sehr wohl die Dreifelderwirtschaft, Reiter mit Steigbügeln, Druckereien, etc.
--- Ende Zitat ---
Reiter mit Steigbügeln haben in der Realität dazu geführt, das sich das Schwergewicht der Armee auf die Reiterei verlegte.
Armbrüste mit Stahlbögen machen neue schwere Rüstungen und Pferde die sie tragen können oder den Verzicht auf sie sinnvoll.
Dazu kommt das sie die Bürger stärken die damit eine Waffe bekommen um sich gegen den Adel zu wappnen.
Die riesigen Schilde der Legionäre fallen weg, sie werden zu schwer wenn sie gegen die neumodischen Waffen wirksam werden, siehe die Turmschilde von Armbrustschützen des späten MA. Das waren bewegliche Verschanzungen und keine zu führenden Schutzwaffen!
Das eine Beispiel soll reichen.
--- Zitat von: Scorpio am 5.01.2005 | 22:59 ---Magisch hingegen sieht es mau aus. Die Inquisition hat Jahrhundertelang die Zauberer verfolgt und man verlässt sich eher auf die Kleriker und die Runen der Waffenmeister.
--- Ende Zitat ---
Über die alle anderen Staaten in gleicher Weise oder besser verfügen. Die Veruner verfügen nicht einmal über Priester mit dem Heilaspekt, bitter in einer Schlacht.
Veruna hat also einen erheblichen Nachteil in magischer Hinsicht!
Scorpio:
--- Zitat von: Corbeau am 8.01.2005 | 19:58 ---Wenn in Aquitaine über 700 Jahre lang die Hexer den Adel gebildet haben, dann dürften die "alten Familien",
die den nicht Magierkönig Aquitaines zu seinem Amt verholfen haben auch aus Hexern bestehen?
--- Ende Zitat ---
Acha die... ne, Leute die so komisch reden werden ignoriert ;). Ne, hast Recht, da hatte ich nicht mehr dran gedacht.
--- Zitat von: Corbeau am 8.01.2005 | 19:58 ---Ausser Zyranthus, das ich übersehen habe, noch einen Seehafen? Oder hast du die khemistische Stadt Nissi und die saphirianische Ulthar gezählt?
Alle anderen Städte liegen auf der Karte viel zu weit vom Meer entfernt. Es kann sein das du das änderst (ich werde es für "meine"/unsere Kampagnenwelt sicherlich machen) aber mit dem Wissen einen QB-Autors kann ich nicht argumentieren. :)
Selbst wenn es noch unbedeutende Häfen gibt, die nicht auf der Karte sind, finde ich eine einzige bedeutende Hafenstadt für ein ganzes Imperium immer noch viel zu wenig.
--- Ende Zitat ---
Naja, die Karte GANZ genau zu nehmen wäre sicherlich nicht empfehlenswert. Bei dem Maßsstab kann man schonmal etwas schieben. Es gibt in Veruna sicherlich sehr viel mehr Häfen, aber nur die wenigsten sind etwas besonderes oder interessant genug um extra auf der Karte erwähnt zu werden. Die Karte im GRW zeigt ja den ganzen Kontinent...
--- Zitat von: Corbeau am 8.01.2005 | 19:58 ---Der Landweg ist die umständlichste Art Handel zu treiben. Wenn du tatsächliche alte Handelsrouten anschaust, dann laufen sie Überland fast immer über grosse Flüsse. Massengüter über Land zu transportieren und dann auch noch durch ein Gebirge? Der Handel dürfte nicht besonders umfangreich sein!
--- Ende Zitat ---
Mhm... im Westen lauern die Dunkelelfen und überfallen alles was so herumschippert. Im Osten sind die Piraten sehr aktiv. Die Landwege in Veruna gelten als sehr sicher. Wenn man wertvollte Ware hat, die nicht allzuviel Platz wegnimmt, dann wäre der Landweg sicherer.
--- Zitat von: Scorpio am 5.01.2005 | 22:59 ---Zunächst wird ein Veruner einmal zu stolz sein um eine neue Entdeckung zu übernehmen, aber schon bald wird er erkennen wie nützlich sie sein kann und sie in seine Kulturvorstellung integrieren.
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Corbeau am 8.01.2005 | 19:58 ---Und das ändert zwangsläufig die Kultur!
--- Ende Zitat ---
Bei den Verunern nicht im Groben. Die Veruner sind derart überzeugt, das ihre Weise zu leben die beste darstellt, das sie wohl bald akzeptieren würden, das jemand anders es erfunden, sie es aber zur perfektion gebracht haben.
--- Zitat von: Corbeau am 8.01.2005 | 19:58 ---Reiter mit Steigbügeln haben in der Realität dazu geführt, das sich das Schwergewicht der Armee auf die Reiterei verlegte.
Armbrüste mit Stahlbögen machen neue schwere Rüstungen und Pferde die sie tragen können oder den Verzicht auf sie sinnvoll.
Dazu kommt das sie die Bürger stärken die damit eine Waffe bekommen um sich gegen den Adel zu wappnen.
Die riesigen Schilde der Legionäre fallen weg, sie werden zu schwer wenn sie gegen die neumodischen Waffen wirksam werden, siehe die Turmschilde von Armbrustschützen des späten MA. Das waren bewegliche Verschanzungen und keine zu führenden Schutzwaffen!
Das eine Beispiel soll reichen.
--- Ende Zitat ---
Ja, das hat in der Realität dazu geführt. Aber Kreijor ist ein Fantasyreich mit Magie, Monstern und Dungeons. Ich kann nicht alles völlig logisch begründen. Wenn ich ganz logisch arbeiten müsste, dann wäre Veruna nicht mehr das Reich, das im GRW drin stand. Soll es aber.
In Aventurien sitzen sich Kulturen mit völlig anderen Ansichten und Technikstufen praktisch auf dem Schoß, aber es klappt und tausende Spieler sind glücklich da...
--- Zitat von: Corbeau am 8.01.2005 | 19:58 ---Über die alle anderen Staaten in gleicher Weise oder besser verfügen. Die Veruner verfügen nicht einmal über Priester mit dem Heilaspekt, bitter in einer Schlacht.Veruna hat also einen erheblichen Nachteil in magischer Hinsicht!
--- Ende Zitat ---
Jupp, das ist ein erheblicher Nachteil. Keine Magier zu haben ist ein harter Schlag. Aber Myrmidon wird sie mit Magiebrechenden Gebeten segnen. Und nach dem Kompendium können sich ja Priester auch andere Zauberaspekte hinzukaufen, also gibt es auch Myrmidonpriester mit Heilaspekt. Zudem ist Myrmidon nicht der einzige Gott des verunischen Pantheons und es gibt auch welche mit Heilaspekt.
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