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D&D ein "Powergame fuer zwischendurch"?

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Raphael:
Ja, D&D ist ein Spiel, um sich abzulenken. Aber wir, Soft-Core und Wochenendrollenspieler, die ein Leben ausser dem RPG haben, kennen die Regeln nicht genau genug, um das Powergaming so zu betrieben, dass es seinen Namen verdienen würde.

Wir spielen D&D leichtfüssig, mit einfachen Regeln und mit viel Spass. Ohne dass es einem der Spieler darum geht, die anderen Spieler in die Tasche zu stecken.

Haukrinn:

--- Zitat von: max am 14.02.2005 | 19:24 ---Sry das ich vom Thema abgelenkt habe, aber ich hab irgendwie oft den drang mein Anti-D&D Gedankengut an die Leute zu bringen, weil es mir von meiner Gruppe verboten wird  :-[

--- Ende Zitat ---

Bei mir bist Du da genau an der richtigen Adresse. Laß uns gemeinsam Anti-D&D-Gedankengut unter die Leute bringen  >;D

Wie wär's zum Beispiel mit:
1.) Charakterklassen gehören auf den Rollenspielfriedhof. Das haben mittlerweile fast alle Systeme eingesehen. Aber...
2.) Erfahrungsstufen gehören auf den Rollenspielfriedhof. Das haben mittlerweile fast alle Systeme eingesehen. Aber...
3.) Das D&D-Magiesystem hat seit 25 Jahren dieselben Schwachpunkte, die auch immer wieder mächtig kritisiert werden. Wurde da etwas dran geändert?
4.) Haben Feats und Prestige Classes einen anderen wirklichen Nutzen als effektivere Kampfmaschinen zu bauen?

Kardinal Richelingo:

--- Zitat von: max am 14.02.2005 | 16:27 ---D&D ist halt ein Uhrwerk!
Ist ein bischen Sand im Getriebe (falsche Spielweise) oder tauscht man ein paar Zahnräder aus (Hausregeln) funktioniert es schlechteroder gar nicht mehr, weil es einfach nicht flexibel genug ist (es sei denn man kauft jedes neue d20 erweiterungsheft  ;))!
Ich weiß wovon ich spreche! Ich wette, dass es keinen hier gibt der von seinen Sl so mit Sonderregel zugeschmissen wird wie ich  ;).
D&D ist ein nettes Rpg für zwischendurch... aber ich kanns einfach nicht mehr sehen.
Im Fantasy-Laden meiner Wahl höre ich andauernd von irgendwelchen "Kiddis" haarstreubende Geschichten über 17 Stufe Druiden und Drachen als Reittiere (um nur einige zu nennen) D&D Ist in meinen Augen eher ein Tabletop als ein Rollenspiel und die Regeln regen eher zum Größenwahn als zu guten Rollenspiel an.



--- Ende Zitat ---

Du kannst JEDES SPiel verhunzen, ich sag nur WoD oder auch Shadowrun. Weiterhin ist d20 / D&D extrem adaptierbar, man kann es ohne mit der Wimper zu zucken einfacher oder auch komplex machen. Das ist ja eigentlich das Schöne, das man es als Optionen nehmen kann.

Das D&D Kiddies abschrecken können sehe ich ganz genauso, jedoch nerven mich alle Powergamerkiddies, ob nun SR; WoD, DSA oder PP&P, CoC. Ein System hat nur ganz bedingt damit was zu tun, wie es gespielt wird.

Cycronos:
Naja, das würde ich so nicht sagen. D&D verführt imh weit mehr als jedes andere System zum Minmaxen, was einfach darin begründet iegt, dass es ein extrem optionales und breites System ist. "rigidere Systeme" wir WoD oder sein Vorläufer AD&D haben lange nciht so viele pervese geminmaxte Chars hervorgebracht wie D&D. Gelegenheit macht minmaxer/Powergamer könnte man sagen.
Und da ein Powergamer sicherlich auch gerne seine Monsterkreation von Charakter ausspielen will, wird somit auch der Spiestil Richtung HacknSlay gedrückt. Da kommt es dann natürlich drauf an inwieweit der Rest der Runde da mitmacht, aber das System an sich übt durchaus einen gewissen drive auf den Stil aus. (und sei es nur dadurch, dass es ungewollter Weise auf gewisse Spielertypen "selektioniert".)

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: haukrinn am 14.02.2005 | 19:41 ---Bei mir bist Du da genau an der richtigen Adresse. Laß uns gemeinsam Anti-D&amp;D-Gedankengut unter die Leute bringen &gt;;D

Wie wär's zum Beispiel mit:
1.) Charakterklassen gehören auf den Rollenspielfriedhof. Das haben mittlerweile fast alle Systeme eingesehen. Aber...

--- Ende Zitat ---
... dass es in vielen "klassenlosen" Systemen Archetypes/Templates/... gibt zeigt dass die Rollenspielwelt wohl doch nicht ganz auf solche Relikte verzichten wollen ;)

--- Zitat ---2.) Erfahrungsstufen gehören auf den Rollenspielfriedhof. Das haben mittlerweile fast alle Systeme eingesehen. Aber...

--- Ende Zitat ---
... komisch nur dass es fuer "Stufensysteme" mehr veroeffentlichte Abenteuer gibt als fuer "stufenlose" Systeme bei denen man "schaetzen" muss ob eine Gruppe den Anforderungen gewachsen ist oder nicht.

--- Zitat ---3.) Das D&amp;D-Magiesystem hat seit 25 Jahren dieselben Schwachpunkte, die auch immer wieder mächtig kritisiert werden. Wurde da etwas dran geändert?

--- Ende Zitat ---
Ja, reichlich... Aber ohne die urspruengliche Idee der "vorbereiteren Sprueche" (die bei Jack Vance entliehen wurde) ganz zu vergessen.
D&D Magier haben zwar meistens weniger Sprueche als in anderen Systemen dafuer sind die Sprueche deutlich maechtiger als bei anderen Systemen.

--- Zitat ---4.) Haben Feats und Prestige Classes einen anderen wirklichen Nutzen als effektivere Kampfmaschinen zu bauen?

--- Ende Zitat ---
Ja, es gibt auch Feats und Prestigeklassen die im Kampf irrelevant sind.

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