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James Bond geht vor die Hunde

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Sashael:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 28.05.2016 | 12:08 ---Ansonsten ist James Bond für mich vor allem eine Reihe, die vom 60/70er Jahre Style lebt. In der Gegenwart wirkt James Bond etwas anachronistisch. Da gibt es wesentlich bessere Agenten-Filme.

--- Ende Zitat ---
Ich fand, Kingsmen: Secret Service hatte ein Bondflair, das den "echten" Bonds schon seit einiger Zeit fehlt.

Man könnte so eine Story auch mit einem Bond drehen. Muss man halt den ganzen bürokratischen Kram wieder rausnehmen ("Wir tracken Sie ab sofort, damit wir unsere Berichte ordentlich schreiben können und ihre Aktivitäten ordentlich protokolliert nach Agenteneinsatzschema 42/4-18b vor dem Untersuchungsausschuss begründen können" *kotz*). Ernsthaft, das größte Hindernis beim letzten Bond war doch die Verwaltung der eigenen Behörde.  ::)

Von einem weiblichen "James Bond" würde ich trotzdem abraten. Wenn der Kerl einfach nicht mehr in unsere durchgegenderte Zeit passt, dann tragt ihn halt zu Grabe und macht ne neue Agentenfigur.

Wobei ich mich eh frage, ob nicht eine starke und erfolgreiche und vor allem echte Gegenspielerin nicht passender wäre. Kein Bondgirl, sondern eine Frau, die dem Oberchauvi mal ganz gehörig in den Arsch tritt und am Ende vielleicht zwar ihren Evil Plan nicht durchbekommt, aber lachend winkend im Fluchtfahr-/-flug-/schwimmzeug entkommt. To be continued.

6:

--- Zitat von: Ludovico am 28.05.2016 | 10:46 ---Und weil die Rechteinhaber gleichzeitig die prägenden Bonds produzierten, die den Wert der Marke vor allem bestimmten, kann man diese Filme doch eher als Nebenstränge betrachten von der Hauptlinie, oder?

--- Ende Zitat ---
Ist die Frage, ob ein Film "Nebenstrang" oder "Hauptstrang" ist wirklich wichtig, bei der Beantwortung der Frage ob es einen amerikanischen oder weiblichen Bond gab, wichtig?
Ich glaube nicht.

Lichtschwerttänzer:
Hm eine Serie von Filmen mit verschiedenen Agenten im selben Setting.

Felix Leiter nicht nur als Fischfutter, Major  Amasova und natürlich Mr Dynamit

Waylander:
Ich will einen Spin-Off über Mr. Wint und Mr. Kid!!!

Chruschtschow:
Wobei das mit dem Commonwealth-Bond ja auch Quark ist. Zum einen ist der erste Versuch eines Film-Bonds mit Barry Nelson entstanden. Rechteinhaber Flemming scheint also bei der Wahl Kasse oder Königin erstes gewählt zu haben. Und zum anderen ist die Besetzungsgeschichte für Sean Connery hinlänglich bekannt. Man sucht einen richtig schön versnobten Engländer und besetzt mit einem schottischen Patrioten und Ex-Bodybuilder. ;)

Ehrlich, die Commonwealth-Regel gibt es nur, weil es so schön zur Legendenbildung passt und man bisher halt Darsteller aus dem Bereich den Zuschlag bekamen.

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