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Spieler... Grrrr... manchmal möchte ich sie würgen!

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Jens:

--- Zitat ---Und dann wird schnell mal behauptet das es ja "Klar sein sollte" das der eigene Spielstil der Richtige ist, und schon geht der Streit los.
--- Ende Zitat ---
Und wer länger spielt, spielt automatisch auch besser, was? Ist zwar total OT aber ich kenne einen Spielleiter dessen Abenteuer absolut geil war - und er hat das erste Mal gemeistert (im DSA).

Was mich übrigens wieder zum Systemwechseln bringt: hab meiner Gruppe (der alteingesessenen DSA-Truppe) mal PtA vorgeschlagen und es sind sage und schreibe zwei von fünf Spielern bisher darauf eingegangen und finden das, was ich ihnen gesagt habe gut. Die anderen wollen lieber beim klassichen Werterollenspiel bleiben, meiner etwas gemeinen DSA-Variante.

Xantus:
Nicht jeder Meister spielt als allmächtiger Meister. Wozu auch - das macht das Spiel nicht unbedingt besser. Man kann die Welt auch darstellen und die Spieler darin interagieren lassen.

Dann können die Spieler sich selbst in die Kacke reiten - müssen sich aber auch selbst wieder herauswühlen. Der eine mag den allmächtigen Meister lieber (der tut was ihm beliebt) - und der andere den "Weltdarsteller"...

Völlig anderer Ansatz und anderes Ergebnis... der eine will eine Story erzählen und epische Geschichten erleben - der andere will lieber in der Welt "so wie sie ist" interagieren ohne einen Hollywood Rahmen drauf zu kriegen.

@Leonie: Der Weg der den SC am Einfachstem erscheint - der erscheint auch den Spielern am Einfachstem. Die Trennung SC und Spieler gibt es nicht - der Spieler denkt - nicht der SC. Selbst wenn der Spieler den SC darstellt - dann denkt immernoch der Spieler (mit ein paar Handycaps)... das ist untrennbar verbunden.

Stefan G.:
@Jens: Also dem ersten Teil deiner Aussage kann ich voll zustimmen, auch wenn ich da jetzt keinen Zusammenhang zu dem Zitat oben drüber sehe.

Was den zweiten Teil Angeht, so kann ich zumindest nicht wirklich sehen, was du damit sagen willst. Was trägt es denn zu der Diskussion bei, dass deine Spieler lieber DSA als PtA spielen? oder willst du damit etwa verallgemeinern?


@ravengrove: Tut mir leid, wenn ich vllt etwas zu barsch formuliert habe, ich wollte garantiert nicht behaupten, dass du ein schlechter Spielleiter bist. Ich hab vllt bei ein paar Dingen zu viel rein interpretiert, weil ich deine ursprünglichen Ausführungen nicht gut fand, da du deine Spieler damit als naiv und und in großen Teilen als unfähig dargestellt hast, was sie bestimmt nicht sind.

Mir gings in meinen Postings immer nur darum Möglichkeiten Aufzuzeigen, da wie du ja selbst sagst eine Differenz bei der Spielweise gibt.
Im Prinzip kann ich mich auch leonies Aussagen anschliesen. So machen sich deine Spieler eben vllt keinen großen Kopf um die Abenteuer und wollen das vllt auch gar nicht. Ich weis nicht wie es wirklich ist, ich wollt nur sagen, das es in so nem Fall eben nicht hilft sie für ihre Fehler zu Bestrafen und zu hoffen, dass sies auf wundersame Weise irgendwie lernen osndern entweder ihnen zu erkären wies geht, wenn sies wollen, oder es weg lassen, wenn sies nicht wollen...

Jens:

--- Zitat von: Ta'al am 20.06.2005 | 20:08 ---@Jens: Also dem ersten Teil deiner Aussage kann ich voll zustimmen, auch wenn ich da jetzt keinen Zusammenhang zu dem Zitat oben drüber sehe.

Was den zweiten Teil Angeht, so kann ich zumindest nicht wirklich sehen, was du damit sagen willst. Was trägt es denn zu der Diskussion bei, dass deine Spieler lieber DSA als PtA spielen? oder willst du damit etwa verallgemeinern?

--- Ende Zitat ---
Um eine Ecke gedacht: der eigene Spielstil ist der bessere weil man schon länger spielt. Ein weitverbreitetes Vorurteil. Ist nicht immer so.

Mit dem PtA meinte ich das sich einige Spieler gerne neuen Horizonten öffnen und andere eher nicht. Meine Verteilung bisher ist 2 dafür 2 dagegen, 1 noch nicht gefragt. Vielleicht gehört die Gruppe des OP ja zu den Gegnern. Man kann ja nicht alles mit einem neuen Spiel kurieren.

Stefan G.:
Ok, das versteh ich jetzt.


--- Zitat von: Jens am 20.06.2005 | 20:12 ---Um eine Ecke gedacht: der eigene Spielstil ist der bessere weil man schon länger spielt. Ein weitverbreitetes Vorurteil. Ist nicht immer so.


--- Ende Zitat ---

Ich hab persönlich sogar die Erfahrung gemacht, dass das sehr oft nicht stimmt. Ich denke eher, dass die Leute ahnung haben, die viele verschiedene Stile kennen und respektieren. Ich bin der Meinung, dass kein Stil besser ist als der andere, es gibt nur welche die mit deiner Gruppe funktioneren und welche die es nicht tun. Es gibt Stile die mit einander harmonieren, und welche die eben nicht...
Mit der Zeit wird der persönliche Stil nicht besser, er wird sich nur verändern(hoffentlich).

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