Das Tanelorn spielt > Videothek
[Wushu-7te See] Kapitel 7 Eisen
8t88:
Raphael platz heraus: "Der Verlorene Sohn!!" und geht mit ausgebreiteten Armen auf seinen >quasi Landsmann< zu.
"Und einen neune Kumpanen hat er auch mit gebracht!" Er begrüst Ulfrgard mit kräftigem Händedruck.
"Schön dass Du wieder bei uns bist!"
Doc Letterwood:
"Danke, Raphael!", sagte Diego. "Schön, dich zu sehen. Ich hoffe, Amy ist auch hier irgendwo?"
Nelly:
Oceanne setzt sich währenddessen wieder an den Tisch und kümmert sich liebevoll um die Kinder die ihr Glück gar nicht fassen konnten. So viel regelmäßiges Essen und ein Dach über dem Kopf hatten sie seit Jahren schon nicht mehr gehabt. Sie fühlten sich sichtlich wohl.
"Oceanne, bleiben wir jetzt hier?" fragte der kleine Junge mit großen Augen.
"Ja, mein kleiner ihr bleibt für die nächste Zeit erst mal hier." sagt sie lächelnd zu ihm
"Komms'su zurüück?" fragte ein anderer jüngerer.
"Aber sich meine Engel, ich komme wieder." sagt sie fast mit Tränen in den Augen. Ihr war bewusst das sie eventuell auch nicht wieder kommen könnte, jedoch wollte sie das den Kindern auf gar keinen Fall sagen.
"Warum weinst du Oceanne?" fragte das Mädchen
"Aber ich weine doch gar nicht mein Schatz" meint Oceanne und blickt zu Anselm, und fühlte sich plötzlich schrecklich hilflos und alleine. Sie hätte wirklich eine Umarmung und ein paar liebe Worte gebraucht, eine Umarmung die ihr im Moment die Fest und Standhaftigkeit geben konnten die sie alleine nicht mehr aufbrachte. Die Gefühle waren fast überwältigend, dazu die Flucht, der innere Kampf den sie mit sich Focht sich endlich einzugestehen das Wulfila sie all die Zeit belogen hatte. Sie kannte eigentlich schon die Wahrheit, wollte sie nur nicht wahr haben. Er war doch nicht so, er war ja jung und unerfahren. Genauso wie Anselm. Sie hatte all ihre Liebe wärenddessen in die Kinder gesteckt und von ihnen diese Liebe dreifach zurückbekommen, jetzt würde sie sie zu ihrem eigenen Wohl zurücklassen und es gäbe niemanden mehr um den sie sich kümmern konnte. Es würde schrecklich einsam ohne die Kinder werden. "Kinder kommt her" sagt sie zu ihnen "sie nahm sie alle in den Arm "Versprecht mir das ihr artig sein werdet, der Fürst von Stahlfels ist ein wirklich netter und gerechter Mann, er wird euch so lange bei sich lassen biss ich wiederkommen kann. Ihr könnte hier bleiben, aber mithelfen müsst ihr auch." sagt sie lächelnd und sanft zu den Kindern. Sie streicht einigen sanft über den Kopf. "Ich werde aufjedenfall wiederkommen und euch holen." sagt sie leise und nimmt jedes einzelne von ihnen in den Arm. Wenn sie jetzt die Möglichkeit gehabt hätte, hätte sie all ihre Wut, Traurigkeit und Angst hinausgeschrien, innerlich brüllte ihr Herz, es zog sich zusammen und sie schluckte schwer. Dann stand sie auf und verlies den Saal sie brauchte dringend frische Luft. Vor der Tür setzte sie sich auf die Treppe und fing bitterlich an zu weinen. Sie hatte einfach nicht mehr die Kraft noch stark zu sein.
Dash Bannon:
Unentschlossen steht Anselm mitten im Zimmer und blickt Oceanne nach, verschiedenste Gefühlsregungen sind in seinem Gesicht abzulesen, ein innerer Kampf tobt in ihm.
'Kann ja nicht immer weglaufen', murmelt er und folgt Oceanne dann, Jasons Lächeln ignoriert er dabei.
Vor der Tür sieht er Oceanne sitzen und weinen, sein Gesicht verzieht sich schmerzhaft, dann tritt er sanft an sie heran, geht in die Knie und legt ihr eine Hand auf die Schulter und flüstert, 'Ich wäre Euch gerne eine Hilfe bei dem was Euch quält, aber Ihr müsst wissen, dass ich nicht voll und ganz einer Person, nicht voll und ganz Euch gehören kann, solange mein Onkel noch...solange noch nicht meinem Vater Gerechtigkeit widerfahren ist. Ich werde immer ein geteilter Mann sein, solange ich diese Angelegenheit noch nicht geregelt ist', er schluckt schwer, 'aber ich werde nicht zulassen dass noch jemand unter meiner Rache zu leiden hat, ich werde nicht zulassen dass einer von meinen Gefährten zu Schaden kommt, ich werde nicht zulassen, dass du zu Schaden kommst.'
Nelly:
Oceanne saß nicht lange auf der Treppe, doch all die Angst die sie in den letzten Wochen unterdrückt hatte, all die Wut über ihre eigene Erkentniss überschwemmte sie wie eine Flutwelle. Und noch immer versuchte sie Wulfila innerlich zu verteidigen Nein...er kann es nicht gewusst haben...es darf nicht wahr sein..Carstón, Carstón, wo bist du wenn ich dich brauche... ruft sie innerlich nach ihrem eigenen Cousin der sie oft in den Arm genommen und getröstet hat, der wie ein Bruder für sie war. Dann hört sie Schritte hinter sich, Anselms Stimme, wie er sich neben sie bückte und leise zu ihr sprach. Nicht ganz mir gehören...bis sein Onkel...aber...? langsam drangen die Worte und deren Bedeutung zu ihr durch, sie spürte nicht mal den kalten Stein unter sich auf dem sie saß. Sie brauchte jetzt einfach jemanden der sie in den Arm nahm, so zögerte sie keinen Moment sondern schmiegte sich einfach an seine starke Brust und klammerte sich fast wie ein kleines Kind an ihn. Die gesammte Hetzjagd durch das halbe Land, durch Eisen, all die Zeit brach über sie herein, die Angst die sie ausgestanden hatte, sie war Monate alleine gewesen und hatte teilweise Tagelang irgendwo gelegen bis sie wirklich sicher war das Mirko mit seinen Mannen weitergezogen war. Sie zitterte nicht nur innerlich sondern auch äußerlich. Beide hielten sich gegenseitig und gaben sich im Augenblick die gegenseitige Kraft die der andere so dringend nötig hatte. Bevor sie zu ihm aufblickt wisch sie sich die Tränen vom Gesicht. Ihre Augen waren ein wenig geschwollen, das machte ihr jedoch nichts. Ihre Wangen von der frischen Luft gerötet blickte sie ihm in die Augen. Ihre Gesichter waren ganz nah bei einander, zögernd ja fast schüchtern nähert sie sich ihm noch mehr. Spürte seinen Atem auf ihrem Gesicht, dann stoppt sie kurz nur für den Bruchteil einer Sekunde... ihre Lippen berühren sich, sanft, wie ein Versprechen, ein jungfräulicher Kuss der dem anderen mitteilte: "Ich bin da."
Oceanne macht sich wieder los und schlang fest ihre Arme um seinen Körper "Ich weis..." flüstert sie zurück "Ich weis..." flüstert sie zu ihm zurück, seine Arme gaben ihr zumindest für den Augenblick den richtigen Halt, und sie wusste er würde ihr auch in Zukunft den Halt geben den sie brauchte, genau den Halt dem sie ihm auch geben wollte. Beide waren noch nicht mit sich selbst im reinen, beide hatten ihre Last zu tragen, so war es doch nicht verwunderlich das sie sich gegenseitig zu stützen versuchten. Der eine im Kampf gegen den Onkel, sie im Kampf gegen den Stiefvater, beide auf der Flucht,.Anselms Cousin das Bindeglied in der Kette, welche Ironie das Schicksal doch manchmal spielte....
Gerade als sie sich voneinander lösten kommt Amy hervor die die ganze Zeit hinter der nächsten Ecke gesessen hatte und selbst über ihr Schicksal nachgedacht hatte. Mit großen Augen blickt sie zwischen beiden hin und her, Oceanne der die ganze Situation unwirklich vorkommt fängt an zu lächeln und blickt Anselm in die Augen. Beide wussten das keine Worte mehr gesprochen werden mussten. Oceanne nimmt Amy in den Arm und drückt sie fest. "Nun, kleine Lady, wir sollten wieder hinein gehen, oder?" wieder blickt sie zu Anselm, sie fühlte sich jetzt befreit und gelöst, so als wäre ein tonnenschwerer Stein von ihrem Herzen gefallen, als hätten man den Knoten gelöst der in ihr gesessen hatte. Welch Wunder weinen und eine Umarmung doch manchmal vollbringen konnten.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln