Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
D&D ist Doof (geworden)
Asdrubael:
Es gibt zwei Richtungen
Das Konzept folgt den Werten:
Es wird gewürfelt und ich interpretiere, was das dann für ein Charakter ist
oder umgekehrt, ich erarbeite ein konzept und verteile dann Werte (meist bei Punktesystemen der Fall)
Für mich ist jede Runde was wert, in der die Beteiligten Spass haben. Unabhängig vom Spielstil.
Ich finde es ist gerade der Vorteil eines Levelsystems, dass zwei Chars gleichen Levels gleich stark sind.
Das schafft D&D.
Dass die Ausrichtung des Kampfsystems an einem Felderraster Vorteile hat, wird hier kaum einer bezweifeln,erst recht nicht SLs, wenn nach 10h Spiel ein Kampf mit 20 Beteiligten ausbricht ::)
Allerdings muss ich auch sagen, dass ich gemerkt habe, dass sich einige Dinge/Vorgehensweisen ändern und zwar auch bei Spielern, die sonst eher Charakterkonzeptorientiert sind:
Bsps:
Attacks of Opportunity/ 5-foot.step
Nur weil man weiß, dass man eine Aoo abbekommt, weicht man nur mit einem 5foot Step zurück, wobei man ansonsten direkt zum verwundeten Freund gelaufen wäre.
Zielen von Zaubern
Der Druide Ecarenn ;) zaubert einen ENtangle in ein Kampfgetümmel und kann am Rasterfeld den Zauber so platzieren, dass er genau noch die Felder der Gegner, aber nicht mehr die einzelnen Verbündeten betrifft.
Das finde ich schon etwas komisch. Und diese regelmechanismen sind so verführerisch, dass ihnen die Spieler nunmal erliegen. ich mag das nicht, aber ich komme damit zurecht
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Cyberdance am 27.09.2005 | 14:59 ---Wenn Du das Problem am System festmachst, müsste ein Systemwechsel das Problem doch einfach lösen, oder? :)
--- Ende Zitat ---
Aus einer solchen Diskussion entstand der Spruch ja auch http://tanelorn.net/index.php?topic=21717.0
--- Zitat von: Cyberdance am 27.09.2005 | 14:59 ---Dann würde ich mir etwas Gedanken über die Kämpfe machen - das klingt schon ziemlich uninspiriert, muss ich sagen. :-/
--- Ende Zitat ---
Bei AD&D und solange die Spieler noch nihct von der KoSim-Seite von D&D geblendet wurden waren die Kämpfe immer um einiges Facettenreicher
Haukrinn:
--- Zitat von: Thalamus Grondak am 27.09.2005 | 14:19 ---Und je länger ich D&D spiele, desto mehr merke ich, wie es die spielweise der Spieler verändert.
--- Ende Zitat ---
Genau aus diesem Grunde habe ich nur recht kurz D&D3 gespielt und dann für mich persönlich verworfen. Versuchts doch einfach mal mit was anderem (z.B. wie von Dir angedacht mit dem CODA-System). Vielleicht klappt es ja besser damit und schickt D&D in die Wüste. Und wenn die Leute doch lieber "kosimmen", dann geht halt zu D&D zurück. Jetzt aber großartig am eigentlichen Problem, nämlich dem D&D-System, herumzuschrauben, halte ich für vertane Zeit.
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Selganor am 27.09.2005 | 15:00 ---Es ist hier eher so dass D&D wohl nicht deinem "Spiel-/Leistil" (bzw. dem Stil den du mit deinen Spielern gerne haettest) entspricht als dass es "doof" ist.
--- Ende Zitat ---
Ist denn nicht alles nur Relativ ::) ;)
--- Zitat von: Selganor am 27.09.2005 | 15:00 ---BTW: Sind deine Spieler derselben Meinung darueber oder ist das wieder einer der Faelle wo der Spielleiter etwas gerne geaendert haette bei dem die Spieler kein Problem sehen bzw. das die Spieler evtl. auch noch "gut" finden? ;)
--- Ende Zitat ---
Heisst das der SL darf keine Spass haben?
Cyberdance:
--- Zitat von: Thalamus Grondak am 27.09.2005 | 15:03 ---Bei AD&D und solange die Spieler noch nihct von der KoSim-Seite von D&D geblendet wurden waren die Kämpfe immer um einiges Facettenreicher
--- Ende Zitat ---
"Geblendet"? ;D Hmja, da fällt mir nicht mehr viel zu ein...
Kein System hält einen Spieler davon ab, seine persönliche Spielleidenschaft einzubringen. Ich habe in meiner Runde auch einen taktischen Brettspieler aber der Rest kann sich prima darüber hinwegsetzen. Das hat nix mit dem System zu tun, sondern nur mit den Spielern (inkl. des SL).
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