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Elder Scrolls 4: Oblivion
Hr. Rabe:
--- Zitat von: Guardsman am 27.02.2006 | 13:49 ---Langschwerter sind immer noch Zweihänder (weil: laaaaaaaang) und eine zweite Hand am Griff ändert verdammt viel. Hey, der Umgang mit den Dingern ist meine Leidenschaft.
Bevor wir hier den Thread zumüllen, schlage ich ein Ausweichen auf die PMs vor.
--- Ende Zitat ---
Kurzer Randeinwurf:
Ein Langschwert bezeichnet im allgemeinen ein etwa 110 cm langes einhändig geführtes Schwert. ;)
Auserdem kann ich deinen Einwurf zwar ein bischen verstehen, aber es ist sorum trozdem noch besser eingeteilt, als eine Trennung zwischen Ein- und Zweihändigen waffen.
Die grundlegende Führbarkeit hängt nämlich hauptsächlich von der Gewichtung (knapp über der Parierstange/Fehlschärfe vs. ganz vorne im Kopf), der Schadenswirkung (Schnitt vs. Wucht) und der Möglichkeit zu parieren ab.
Und hier haben ein- und zweihändige Schwerter doch ziemlich deutlich stärkere Ähnlichkeiten, als Schwerter und Hämmer, oder?
Back to Topic:
Diese Einteilung macht sinn, auch wenn ich das ganze eher in vier Gattungen eingeteilt hätte: Einhandschwerter, Zweihandschwerter, Einhandhiebwaffen und Zweihandhierbwaffen, aber essenziel ist das finde ich nicht.
Gruß,
raVen
Chiungalla:
@ TheRavenNevermore:
Full Ack.
Wobei halt bei einer Splittung in 4 Gruppen, wieder die Balance etwas gelitten hätte.
Weil ja nach dem Oblivion Skillsystem jeder Skill ähnlich viel wert seien soll.
Und wenn man dann für Nahkampfwaffen vier Skills hat, und für all die vielen verschiedenen Zauber auch gerademal 5 oder 6 Skills, dann sind die Nahkampfskills im Verhältnis halt zu schwach. Oder einfach gute und billige Möglichkeiten zum Attribute pushen.
Guardsman:
--- Zitat ---Danke das Du so freundlich bist.
--- Ende Zitat ---
Ist mein Markenzeichen. Schiess ruhig zurück wenns zuviel wird, ich brauch das manchmal. ;D
--- Zitat von: TheRavenNevermore am 27.02.2006 | 15:25 ---Kurzer Randeinwurf:
Ein Langschwert bezeichnet im allgemeinen ein etwa 110 cm langes einhändig geführtes Schwert. ;)
--- Ende Zitat ---
Das ist das was in Rollenspielregelwerken steht, das ist das was Dir auf Mittelaltermärkten erzählt wird, aber wenn Du mal auf ein Langschwertseminar gehst, oder ein Buch dazu kaufst, dann wirst Du leider mit einem zweihändig geführten Schwert zu tun haben. Das ist die Terminologie der historischen Fechtszene und die orientieren sich an der Terminologie der alten Zeit. Kann ich nichts zu. Sorry.
--- Zitat ---Auserdem kann ich deinen Einwurf zwar ein bischen verstehen, aber es ist sorum trozdem noch besser eingeteilt, als eine Trennung zwischen Ein- und Zweihändigen waffen.
Die grundlegende Führbarkeit hängt nämlich hauptsächlich von der Gewichtung (knapp über der Parierstange/Fehlschärfe vs. ganz vorne im Kopf), der Schadenswirkung (Schnitt vs. Wucht) und der Möglichkeit zu parieren ab.
Und hier haben ein- und zweihändige Schwerter doch ziemlich deutlich stärkere Ähnlichkeiten, als Schwerter und Hämmer, oder?
--- Ende Zitat ---
Vom technischen Standpunkt her dreht man alle Zweihandwaffen. Einige sagen dazu auch gerne hebeln. Dann wirds vieleicht deutlicher. Der Rest ist Feinheit, der in den Eigenschaften der Waffe liegt. Das kann man mit Einhändern nicht, weil die zweite Hand fehlt. Dazu kommt ungewohnte Distanz und Timing. Gepaart mit unterschiedlichen Grundstrategien aufgrund der Länge. Das Grundverhalten ist bei Einhänder- und Zweihänderwaffen ein anderers. Die Führigkeit einer Waffe merkt jeder sobald er sie in der Hand hat, und dann weis ein erfahrener Kämpfer sofort, was er sich damit erlauben kann und was nicht. Man muss ihm nur einmal die Grundlagen reinkloppen.
Nebenbei: Es wird nicht pariert, es wird eingehauen. Da ist nicht nur sprachlich ein Unterschied.
--- Zitat ---1. Das Langschwert wie wir es oft meinen schneidet und sticht, arbeitet über Schwung/Zug/Stoss und Eigengewicht
2. Der Zweihänder (dt.) zerschmettert und durchtrennt, arbeitet über Wucht/Schlagkraft und eigene Masse.
--- Ende Zitat ---
Der Schaden aller Waffen kommt durch die Geschwindigkeit. Mit Klinge zusätzlich über Schnitt. Zusammen mit dem bischen Masse was vieleicht noch vorne ist. Einfach Gas geben, das reicht. Und um mal diesem ständigen Schwerter arbeiten vorallem mit Masse endlich den Wind aus den Segeln zu nehmen: Wo ist die meiste Massekonzentration bei einem Schwert? Hinten. Wo bei einer Axt und einer dicken Keule? Vorne.
Chiungalla:
Eventuell solltet ihr bei Bedarf zu dem Thema nen eigenen Thread eröffnen.
Wie ich schon anführte, ist eine realistische Simulation eines Schwertkampfs für ein Computerrollenspiel weder einfach, noch wünschenswert, noch förderlich.
Timo:
Naja, dass mit der Masseverteilung kommt auch auf das Schwert an >;D
Klar, eine Keule die nur über die Wucht arbeitet, aht ihr Gewicht vorne, am Auftreffpunkt.
Um meinen Kommentar zum dt. Zweihänder zu spezifizieren, sie sind generell viel schwerer als "normale" Schwerter, an der gesamten Klinge entlang, nat. ist das Hauptgewicht am Griff, damit sie besser zu führen sind.
Er arbeitet aber eher durch den Schwung und die Eigenmasse um Körperteile inkl. Rüstung zu zertrümmern oder einfach durch Masse+Geschwindigkeit zu spalten.
Das übliche Langschwert, wird ja eher zum zustechen (z.B. in Gesicht, Leib, Achselhöhle) und am Gegner langziehen(das verstehe ich eher unter schneiden) genutzt, es trennt Körperteile durch den Schliff auf.
Bei meiner verhältnismäsig geringen Muskelmasse bevorzuge ich ein FlambergeRapier mit erhöhtem Gewicht an der Spitze um ein wenig mehr Stosskraft zu erlangen.
Bei genauerer Überlegung, sehe ich, dass Guardsman und ich aneinander vorbeireden, was das Langschwert betrifft.
Ich meine das Langschwert bis zu 100cm, das mit Schild benutzt wird und du meinst das Langschwert des späteren Mittelalters, dass ausschliesslich zweihändig geführt wird (Bastardschwert)
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