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Doctor Who

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tartex:
Klar, wenn man lange genug auf einen Diamantberg einprügelt, sind dadurch alle Probleme zu lösen.  ~;D

Sinnloser Gigantismus finde ich. Wenn sowohl zeitlich als auch räumlich ein paar Nullen weggestrichen worden wären, hätte das der Folge wirklich gut getan.

Mag sein, dass die Dimensionen noch bei dem einen oder anderen einen Sense of Wonder auslösen, aber zumindest Perry-Rhodan-Leser sind seit den späten 60igern gebrannte Kinder, was sowas betrifft.

Sashael:

--- Zitat von: alexandro am  9.10.2017 | 22:06 ---Dass der Doctor keine utilitaristische Auffassung verfolgt und das Leben eines einzelnen Menschen ihm wichtiger ist als alles andere, ist schon immer Teil seiner Figur (zumal Clara nicht wirklich durch "eigene Dämlichkeit" gestorben ist, sondern weil sie gekonnt manipuliert wurde).
--- Ende Zitat ---
Nee, sorry, das ist so eine Plotemotion beim Doctor. Manchmal lösst er sich nicht mal auf die kleinsten Veränderungen im Zeitstrom ein und manchmal ignoriert er umfassende Kontinuitätsverwerfungen, um EINE Person zu retten. Das ist über längere Zeit betrachtet einer der instabilsten Charakterzüge des Doctors. Bzw. er bricht immer dann alle Zeitgesetze, wenn er die Person persönlich mag, was ihn extrem egoistisch erscheinen lässt. Bei einer Gelegenheit lässt er andere Leute psychisch zusammenbrechen, wenn sie einen geliebten Menschen verlieren und zuckt nur die Schultern ("Kannste nüscht machen. Zeitgesetze, weeßte."), aber wehe er ist selbst emotional involviert. Unangenehm und arschig.

Und nein, Clara wurde NICHT manipuliert. Sie hat sich ganz alleine eine Meinung gebildet und ist ihrer Hybris ("Der Doctor rettet mich ja immer, egal wie blöd ich mich anstelle") erlegen.
Und ich fand es ehrlich gesagt GUT, dass man den Mut hatte, auch mal einen Companion in New Who auszuschalten. Bis Moffat WIEDER mit seinem großen beschissenen Resetbutton ankam. Jetzt düdelt Clara mit der Unsterblichen durchs All und alle bockigen Kinder bekamen wieder ihr Recht.
Ich fand diesen Storystrang wirklich kacke.

Apropos die Unsterbliche: Ich gucke ja Game of Thrones nicht, aber spielt die Schauspielerin da auch so extrem scheisse? wtf?

Achso, und @tartex:
+ 1.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 .000
 ~;D

tartex:

--- Zitat von: Sashael am 10.10.2017 | 07:16 ---Das ist über längere Zeit betrachtet einer der instabilsten Charakterzüge des Doctors. Bzw. er bricht immer dann alle Zeitgesetze, wenn er die Person persönlich mag, was ihn extrem egoistisch erscheinen lässt

--- Ende Zitat ---

Also diesen Charakterzug habe ich inzwischen lieben gelernt. Klar, ist er ursprünglich faulen Ex Machina Lösungen in den Scripts zuzuschreiben, aber er gibt dem Charakter IMO mehr Tiefe.

Irgendwie ist das für mich so ein Griechische-Götter-Ding.

Macht ihn natürlich nicht zum Sympathieträger, aber deshalb braucht er ja auch Companions - und er weiß das.

Sir Mythos:

--- Zitat von: tartex am 10.10.2017 | 07:58 ---Irgendwie ist das für mich so ein Griechische-Götter-Ding.

--- Ende Zitat ---

Trifft es ganz gut - wie ich finde. Und gerade das macht mir am meisten Spaß an ihm, denn man weiß halt nicht, ob er sich plötzlich für jemanden begeistert oder ob er sein geliebtes "Zeitkontinuum" behalten will.

alexandro:

--- Zitat von: tartex am  9.10.2017 | 22:15 ---Mag sein, dass die Dimensionen noch bei dem einen oder anderen einen Sense of Wonder auslösen, aber zumindest Perry-Rhodan-Leser sind seit den späten 60igern gebrannte Kinder, was sowas betrifft.

--- Ende Zitat ---

Das Problem bei PR ist, dass die Charaktere quasi immer "mitwachsen", so dass man kaum etwas von dem Dimensionen mitbekommt. Ein tatsächlich kompetenter Autor kann (wie etwa in der Deathstalker-Serie) deutlich mehr aus der Idee rausholen. Und natürlich ist es immer noch etwas anderes darüber zu lesen und es, auf der anderen Seite, in einem visuellen Medium zu SEHEN (Papier ist geduldig etc.).

@Sashael:
Sorry, aber dass die BBEGs sehr deutlich Clara in eine bestimmte Richtung gedrängt haben, war in "Face the Raven" mehr als deutlich. Die einzige Möglichkeit das NOCH OFFENSICHTLICHER zu machen, wäre wenn sie sich zur Kamera umgedreht und gesagt hätten "Muuuuuhaaahaaa, unser böser Plan ist perfekt aufgegangen!".  ~;D

Ich fand Claras Tod gelungen, den Reset hätte es nicht wirklich gebraucht (zumal sie danach ohnehin nicht mehr Teil der Serie ist). Dass sie generell keine gute Companion war - geschenkt (die New Who Companions - angefangen mit Rose - waren sowieso eher schwach).

Nichts von deinen Argumenten berührt allerdings "Heaven Sent", da:
1.) der Doctor darin keine Zeitgesetze bricht, und
2.) er nicht versucht Clara zurückzuholen

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