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[allgemein] Der Begriff Attribut im Rollenspielsystem.
Dr.Boomslang:
http://de.wikipedia.org/wiki/Attribut ;D
Falcon:
Angeborene Eigenschaften. Das habe ich mir auch zuerst überlegt. Bin dann aber ganz schnell wieder davon ab.
8 Beine (für eine Spinne) ist ja auch eine angeborene Eigenschaft.
Das fällt in nicht wenigen Rollenspielen aber unter Vorteile.
ich habe mir überlegt das Attribute vielleicht [def.] angeborene Eigenschaften sind die man weiter ausbauen kann (durch Training) aber nichts mit einer Tätigkeit zu tun haben (wie eine Fertigkeit, die auch mit Training höher wird), also auch einen Wert verdienen.
Dann kam ich aber zu dem Problem was denn schon "ausbaubar" sei.
daher das Beispiel Charisma. Charisma, entweder hat man es oder nicht. Im Grunde schon. Man kann an Charisma aber auch trainieren, das macht es meiner Ansicht nach eher zu einem Attribut.
Dennoch benutzt GURPS, wie gesagt, es als Vorteil (als binäres sogar noch).
Dailor schrieb:
--- Zitat ---Dazu solltest du dich vielleicht erst einmal fragen, warum du in Attribute, Fertigkeiten, Vor- und Nachteile untergliederst. Warum möchtest du diese Untergliederung denn haben, wenn du nicht einmal eine Vorstellung davon hast, was Attribute eigentlich sein sollen? Das verstehe ich nicht.
--- Ende Zitat ---
Gut das du das fragst. Ich habe es im Grunde auch schon beantwortet, denn ich habe natürlich eine Definition (s.o.). Ich sagte ja nirgendwo das mir eine fehle.
Ich unterteile es zwischen angeborene eigenschafte die man nicht ausbauen kann (Vorteile) und solche die man trainieren kann (Attribute)
Ich frage mich nur ob die def. Ausreicht, weil ich eben auf dasselbe Problem mit der Geschmackssache gestoßen bin. Ich will keine fest definierte Attributsliste machen, also muss jeder wissen, wie ich ein Attribut definiere, damit er weiss in welche Kategorie was gehört. Wo wir wieder bei der Ansichtssache sind. EIn Teufelskreis.
Die Frage ist nicht so billig wie sie zuerst scheint.
Ich habe die Wahl eine Liste an Attributen vorzugeben oder zu definieren was ein Attribut ist, wenn man sie frei wählen können soll.
Genau das scheint mir aber beinahe Ansichtssache zu sein (hat Dailor ja auch geschrieben). Niemand würde dagegen aber darüber streiten was eine Fertigkeit ist, die Definition ist weitestgehend klar.
Mein System existiert nicht. Das ist eher eine Systemstudie, die helfen soll eines zufinden das mir gefällt. Die Suche nach dem Gral sozusagen.
@boomslang: bleib mir weg mit Wikipedia :3~ ;)
Catweazle:
Lass attribute doch weg. Wenn sich die Leute ihre Fähigkeiten frei aussuchen können (und ihre Attribute), warum dann unterscheiden? Ich bin der Meinung, dass du diese Unterscheidung weglassen kannst. Probier es mal aus und schau, ob dir etwas fehlt! Du klammerst dich hier nämlich ausschließlich an Begrifflichkeiten. Sag statt Attributen halt "Fähigkeiten, die angeboren sind" (oder eine beliebige andere Definition, die dir gefällt) und schon ist es klar und es gibt keine Missverständnisse mehr. Du musst nur wissen, was du willst.
Maarzan:
Zunächst ist Attribut ein Begriff, der halt in jedem Rollenspiel vorkommt, aber eher aus Vererbung denn auf Grund einer bestimmten anerkannten Basis ähnlich verwendet wird. Und manche sehen es eben ein wenig anders.
So hat wohl jeder seine eigene Interpretation.
Meine persönliche:
Genetische Disposition, welche Lerngeschwindigkeit und Limit als Potential für einige grundlegende Leistungsmerkmale bildet.
Als zweiter Teil kommt eine Modifizierung dieses Potentials durch Lebensumstände und frühes Trainig sowie eine Realisierung des Effektivwertes durch - häufig indirekte(s) -Erfahrung/Training/Übung.
Halbwegs angedeutet in Rolemaster, aber ansonsten nirgends befriedigend realisiert.
Weglassen ist für meinen bevorzugten Spielstil nicht denkbar, da sie die mir bisher geeignetste Form für Dinge wie Beziehungen zwischen Fertigkeiten und Lernvorgänge sind.
Falcon:
ich wollte auf so viele kategorien verzichten wie möglich, ohne Spass am Spiel zu verlieren, ich alter Regelfuchser. Daher war mir klar das ich Fertigkeiten und Vor/Nachteile haben wollte (nicht Fertigkeiten und Attribute, mir war klar das die def. von Vorteilen weitäufiger ist).
Daher klammer ich mich nur (bewusst) an diese beiden Kategorien. Auf Attribute könnte ich verzichten, denn Vorteile sind i.d.R. auch angeboren.
Vor/Nachteile mit Attributen in ein Kategorie zu packen wenn man zwischen Eigenschaften unterscheidet die einen Wert haben und solche, die keinen Wert haben, hat aber nicht funktioniert. Zwischen dieser Trennung lässt sich scheinbar keine vernünftige Definition finden. Und nach Hilfe für eine genauere Definiton hab ich ja gesucht. Ich will ja eben nicht das sich der Spieler am ende selbst aussuchen soll ob Charisma ein Wert bekommt oder nicht, ändert sich ja nicht wenn sie in einer Kategorie sind.
Mir bliebe also allenfalls die Möglichkeiten allen einen Wert zu geben, mit "8Beine Stufe 5" kann ich aber nicht viel anfangen oder nichts einem Wert zu geben, "Stark" oder "geschickt" und sogar "charismatisch" wäre mir aber zu schwammig.
hoffe,ist ein bisschen klar geworden warum ich es so gemacht hab und wo der Hase im pfeffer liegt. Wenn es keine eindeutige Def. dafür gibt. muss ich welche vorgeben.
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