Autor Thema: [AoS4] Starterset Szenarien 3 und 4: Schwierig für die Stormcasts?  (Gelesen 35 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Holycleric5

  • Famous Hero
  • ******
  • Beiträge: 2.214
  • Geschlecht: Männlich
  • Username: Holycleric5
Zum zweiten Mal habe ich im Age of Sigmar Tabletop im mittleren Starterset die Szenarien solo durchgespielt. Im ersten durchlauf habe ich alle 4 Szenarien durchgespielt, beim zweiten Durchlauf habe ich heute das dritte Szenario durchgespielt.

Besonders das Dritte ("Tod aus der Ferne") und vierte ("Die Spitze des Speers") halte ich für sehr anspruchsvoll, wenn man die Stormcasts/Sturmgeschmiedeten spielt.

"Tod aus der Ferne":
Es gibt 5 Missionsziele. Je eines in jeder Ecke, ein fünftes in der Mitte. Das Szenario sieht folgende Aufstellung vor:

Missionsziel oben links: Fürstin Veritant
Missionsziel oben rechts: 3 Prosecutoren
Missionsziel Mitte: 5 Liberatoren
Missionsziel unten links: 1 Warlocktechniker, 3 Rattenogors
Missionsziel unten rechts: 10 Clanratten

In dieser Schlacht haben die Skaven laut Szenario den ersten Zug.
Rattenogors und Clanratten bewegen sich auf die Liberatoren in der Mitte zu, die Rattenogors nutzen ihren Warpflammenwerfer, dann werden die Liberatoren von beiden Skaven-Einheiten im Nahkampf angegriffen. Dort legen wahlweise die Rattenogors mit 3x5=15 Attacken oder die Clanratten mit 10x2=20 Attacken los.

Bereits dieser Nahkampf führte zu einer spürbaren reduzierung der Sturmgeschmiedeten Ewigen, denn selbst wenn die Liberatoren überlebten, hatten sie bei weitem nicht genügend Schaden verursacht, um auch nur eine der Einheiten durch verursachte Verluste zu schwächen. Auch der Gegenangriff durch die Fürstin Veritant und die Prosecutoren ist zwar erfolgreich, beide kommen aber nicht in Basekontakt mit dem Missionsziel, um die Kontrolle darüber zu erringen.

Long story short: Der Automatische erste zug in der ersten Runde verschafft den Skaven einen großen Vorteil. Dei beiden Spiele endeten mit 12:5 (1. Spiel) bzw., 12:6 (2. Spiel) für die Skaven. In der letzten Runde hatte ich jeweils keine einzige Einheit mehr auf dem Tisch.

Das vierte Szenario ("Die Spitze des Speers") war beim bisher ersten Durchgang noch Schwieriger:
Die Stormcasts starten auf 2 Missionszielen, die Skaven auf 3. Die Skaven drängten immer weiter in Richtung meiner Missionsziele, sodass ich zunächst in der Defensive war, die Skaven erhielten einige Runden lang 3 Siegpunkte pro Runde, da ich nicht an ihre Missionsziele herankam (u.a. konnten mittels "Wimmelnder Schwarm" am Ende jeden Zuges W3 getötete Clanratten wiederbelebt werden).
Am Ende erschlug meine Fürstin Veritant sogar sowohl den Grauen Propheten als auch den Warlocktechniker, war jedoch zu weit entfernt, um es vor Spielende zu einem der Missionsziele zu schaffen.

Wie sind Eure Erfahrungen mit Stormcasts/Sturmgeschmiedeten?
Wie spielt ihr sie, wenn es vor allem um das erobern und halten von Missionszielen gegen Hordenarmeen geht?

Über Antworten freue ich mich.
Spielt (als Spieler): Splittermond, Daggerheart
Bereitet vor (als Spielleiter): D&D 2024
Bereitet vor (als Spieler): D&D 2024