Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Realistisches D&D
Romaal:
Die Idee von dir bezüglich der NSC Klassen werde ich mal überdenken.
Das mit dem Spielspaß steht gar nicht zur Debatte. Meine Spieler wollen ja so spielen. Ich enthalte ja niemanden etwas vor. Wir spielen gerade parallel eine böse Gruppe bei der nicht gegeizt wurde mit Prestigeklassen und Feats.
Mit Feats ausspielen meine ich natürlich nur diejenigen, die man sich erspielen kann. Natürlich geht das nicht bei allen Feats. Das ist mir durchaus bewusst.
Wie schon gesagt, die Gruppe ist damit einverstanden. Evt. lasse ich halt den Adligen ein Level höher starten oder so. Es geht mir dabei ja nur um den Hintergrund weil er ja ein Kind aus reichem Hause ist und das meiner Meinung nach durch den Adligen besser ausgedrückt wird als durch den Kämpfer. Vielleicht wäre ja eine Klassenkombi Adliger 1 / Krieger 1 angemessen. Der Charakter wäre halt dann einen Hauch besser als die anderen. Aber wie schon gesagt. Es geht weniger um die Werte als um den Spielspaß.
Eulenspiegel:
zu den Preisen:
Ich würde eher sagen: 1 KM= 1 Cent und 1 GM=1€.
Schließlich gilt KM ungleich GM und Cent ungleich €.
Außerdem muss man bei den Preisrelationen aufpassen:
Heutzutage ist Fleisch nur unwesentlich teurer als Gemüse. Früher war Gemüse aber wesentlich billiger als Fleisch.
Heutzutage ist eine Holzschnitzerei teurer, als wenn man die gleiche Sache aus Metall kauft. Damals war es genau umgekehrt und die Metallsache war teurer.
Sich grob zu orientieren (1GM = 1€ oder von mir aus auch 1GM = 100€) mag vielleicht hilfreich sein. Man sollte aber nicht Preise von heute 1:1 auf die Welt übertragen.
Wenn du willst, dass die Spieler auch NSC Klassen nehmen, dann mache die NSC Klassen attraktiver:
Ein Adliger kann vielleicht nicht so gut kämpfen wie ein Krieger. Dafür gib ihm andere Extra-Vorteile (Boni auf Verhandeln, Diplomatie, Menschenkentnis) sowie mehr Geld zu Start-Beginn. Wenn man außerdem noch einen coolen Titel bekommt, falls man die Adelsklasse nimmt, gibt es sicherlich einige, die sie freiwillig nehmen.
Ich stelle mir unter Titeln folgendes vor:
Adel Stufe 1: Junker, Edler, Monsieur
Adel Stufe 2: Baron, Ritter, Freiherr
Adel Stufe 3: Graf, Comte
Ein Bauer hat den Vorteil, auch in der Wildnis überleben zu können. Außerdem kann er einfacher untertauchen, falls dies erforderlich sein sollte.
Statte die anderen NSC Klassen auch mit netten Vorteilen aus, die zur betreffenden Klasse passen.
Falls dir nichts einfällt, poste die fragwürdigen Klassen und wir können ein bißchen Braisntroming dazu machen.
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 17.04.2006 | 02:15 ---zu den Preisen:
Ich würde eher sagen: 1 KM= 1 Cent und 1 GM=1€.
Schließlich gilt KM ungleich GM und Cent ungleich €.
Außerdem muss man bei den Preisrelationen aufpassen:
Heutzutage ist Fleisch nur unwesentlich teurer als Gemüse. Früher war Gemüse aber wesentlich billiger als Fleisch.
Heutzutage ist eine Holzschnitzerei teurer, als wenn man die gleiche Sache aus Metall kauft. Damals war es genau umgekehrt und die Metallsache war teurer.
Sich grob zu orientieren (1GM = 1€ oder von mir aus auch 1GM = 100€) mag vielleicht hilfreich sein. Man sollte aber nicht Preise von heute 1:1 auf die Welt übertragen.
--- Ende Zitat ---
Natürlich sollte man nicht 1:1 umrechnen, aber 1. spielt man ja ein Abenteuerspiel, und keine Wirtschaftssimulation, und 2. ist es nur das verhältnis was man ändern muss. In einer "normalen" D&D Welt leben die Menschen eigentlich wie heute, nur ohne Technik. In den meisten Städten gibt es Sanitäre Einrichtungen, und ein normaler bauer nagt nicht am Hungertuch.
1KM=1 €ent?
ist selten Sinnvoll, jedenfalls nach meiner Erfahrung. Helden kaufen seltenst Dinge im Cent-Bereich, und da ist es nur unnötige Arbeit diese Staffelung mit einzubringen.
Arbo:
Naja, wie bereits geschrieben, die Relationen sind wichtig. Die Frage ist, in welchen "Sozialschichten" die Charaktere verkehren und in dem Zusammenhang, was ihr "Tageslohn" ist. Ich selbst habe mir mal auch diesbezüglich Gedanken gemacht und bin mehr oder weniger auf 5 bis 6 "Kupferstücke" als Tagelöhner-Satz-Minimum gekommen. Mit anderen Worten: "Erfrischend" (und ggf. realistisch) wäre, auch mit solchen "niedrigen" Tagessätzen zu arbeiten. Realgeschichtlich sind meines Wissens nach eh vornehmlich Silbermünzen "üblich" gewesen; Goldmünzen nur bei wirklich großen Beträgen. Und da muss man sich schon fragen, was große Goldmünzbeträge alles "ausrichten" können. Ich meine, ein "Ackermann" hinterlässt sicher Spuren ;)
Aber im Grunde ist es auch wieder eine Geschmackssache.
Romaal:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 17.04.2006 | 02:15 ---Wenn du willst, dass die Spieler auch NSC Klassen nehmen, dann mache die NSC Klassen attraktiver:
Ein Adliger kann vielleicht nicht so gut kämpfen wie ein Krieger. Dafür gib ihm andere Extra-Vorteile (Boni auf Verhandeln, Diplomatie, Menschenkentnis) sowie mehr Geld zu Start-Beginn. Wenn man außerdem noch einen coolen Titel bekommt, falls man die Adelsklasse nimmt, gibt es sicherlich einige, die sie freiwillig nehmen.
Ich stelle mir unter Titeln folgendes vor:
Adel Stufe 1: Junker, Edler, Monsieur
Adel Stufe 2: Baron, Ritter, Freiherr
Adel Stufe 3: Graf, Comte
Ein Bauer hat den Vorteil, auch in der Wildnis überleben zu können. Außerdem kann er einfacher untertauchen, falls dies erforderlich sein sollte.
Statte die anderen NSC Klassen auch mit netten Vorteilen aus, die zur betreffenden Klasse passen.
Falls dir nichts einfällt, poste die fragwürdigen Klassen und wir können ein bißchen Braisntroming dazu machen.
--- Ende Zitat ---
Diese Idee finde ich sehr gut. Daran hatte ich schon in etwas so gedacht. :d Ich werde es wohl auch genauso machen. Ich habe mich auch etwas missverständlich ausgedrückt. Der Adlige soll ja auch eher ein Grünschnabel und kein ausgebildeter Kämpfer sein. Deswegen passt die NSC-Klasse viel besser und garantiert ihm auch einiges mehr an Geld. Ich werde evt. einen kostenlosen Feat gewähren, der seine adlige Abstammung unterstreicht, wobei seine Eltern sowieso nicht sehr viel Geld haben, aber das ist ein spezifisches Problem.
Konkret soll das so aussehen:
Klasse: Adliger 1
Klassenvorteile: +2 auf Diplomatie, +1 auf Bluffen
Und dann sollte er wohl mehr oder weniger verpflichten den Feat "Mercantile Background" aus dem PHB auswählen. Da er aus Amn kommt, ist das auch voll legitim.
@Geld- ich werde das mit dem Gold sowieso ein wenig anders regeln. z.B. können die Charas nicht Unmengen an Gold mitschleppen ohne nicht die Aufmerksamkeit von zahlreichen Strauchdieben und Wegelagerern zu erwecken.
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