Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Hausregel: Gesinnungsprofile mit "Triggern"
Styxx:
--- Zitat von: Selganor am 24.05.2006 | 16:31 ---Wenn Otto Rennfahrer wird... welche Gesinnung hat er dann? LN (Sport) oder CN (Auto)?
--- Ende Zitat ---
Vermutlich einen interessanten Konflikt. Um ehrlich zu sein: Diese Spielrunde würde ich gerne erleben. :)
Asdrubael:
Hm. Warum lässt man dann das Zeug net ganz weg?
Ich finde die Regel aus dem D20 modern ganz passend in dem man quasi 2-3 Dinge die die wichtigsten für den charakter sind die Gesinnung darstellen.
bei einem Kleriker müsste da dann der Gott dazugehören. wenn das dann nicht mehr der Fall ist, dann verliert der SC auch seine Sprüche. So würde ich das machen ::)
Ok, aber ich hab den Gesinnungskram auch nie kapiert ::)
Visionär:
Ja, dann braucht man aber auch kein striktes Schema aufstellen. Es reicht, wenn der Spieler es auf seinen Charakterbogen formuliert, er muss dem Verhaltensmerkmal ja noch nicht mal eine Gesinnung zuordnen!
Weiterhin: Warum darf nach den Regeln Günther Glatze keinen RG - Aspekt aufweisen. Vielleicht behandelt er ja alte deutsche Damen mit höchstem Respekt und Höflichkeit aus Erinnerung zu seiner verstorbenen Großmutter. Oder er behandelt seine Hunde nicht N sondern NG.
Warum also eine strikte Regelung für Verhaltensmerkmale?
Styxx:
@Wylie MacFarlane und Sohn des Äthers: Weil ich bei Unknown Armies die Erfahrung gemacht habe, dass solche Regeln funktionieren.
Zur Erläuterung: Bei UA hat jeder Charakter einen Furcht-Trigger, einen Wut-Trigger und einen Tugend-Trigger. Der Furcht-Trigger ist beispielsweise eine bestimmte Situation oder Sache, vor der sich der Charakter eben fürchtet. Und einmal pro Sitzung kann er sich für einen Wurf eine Art Bonus gutschreiben, wenn ein Erfolg ihm dabei helfen würde, vor seinem Trigger zu fliehen.
Hierbei könnte man auch fragen, warum ein Charakter sich nicht vor mehr als einer Sache fürchten kann oder warum er unbedingt etwas braucht, was in wütend macht. Tatsache ist aber, dass die Regel eben funktioniert. (Meiner Meinung nach, jedenfalls.) Die Charaktere haben mehr Tiefe, sind glaubwürdiger und menschlicher.
Mein Anliegen ist eben, das Gesinnungssystem von D&D -- das ja eigentlich auch nur als Hilfestellung zur Charakterdarstellung dient -- ein wenig auszugestalten. Damit möchte ich gerade vermeiden, dass meine (z.T. eher unerfahrenen) Spieler in irgendein tumbes Gesinnungsklischee verfallen. Wer der Meinung ist, diese Regel würde Günther verbieten, einer alten Dame über die Straße zu helfen (was ich nicht ganz nachvollziehen kann), der möge sich eben davon fern halten. Damit habe ich auch kein Problem.
Asdrubael:
Ah so. Nu wird mir das klar
hm, Aber das passt nicht in jede Runde. denn so müsste jader der SC immer vor irgendwas angst haben.
Kann man auch vor was Angst haben, was man nicht kennt oder so?
obwohl.... ich glaub das alles les ich mir daheim nochmal in ruhe durch ::)
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