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Eure aktuellen Charas

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Daffy58:
Tarik, Priester von Gond, Gnom, AD&D 2nd Edition:
Tarik's einschneidendestes Erlebnis war die begegnung mit drei Ghost's, die darin resultierte, dass er auf einmal 179 Jahre alt war. Seit dem liess er sich von einer blonden, vollbusigen Krankenschwester im Rollstuhl durch die Dungeons schieben...  ;D
Glücklicherweise fand er dann einen Wizard der ein paar Mal die umgekehrte Version von "Aga Creature" auf ihn gezaubert hat. Seit dem kann er wieder auf eigenen Füssen die Dungeons der Forgotten Realms mit seinen Kumpanen unsicher machen. Leider war damit auch die nette Krankenschwester Geschichte... :o
Außerdem hat er sich eine "Mace of Disruption" zugelegt um damit sämtlichen Ghosts den Garaus zu machen.  >;D

Wolf Sturmklinge:

--- Zitat von: Frôststab am 24.07.2006 | 20:28 ---Corpsefucker Goresplat
Nachdem er aus dem Leib seiner Mutter förmlich geplatzt war und alle Umstehenden mit literweise Blut besudelt hatte, nässte als nächstes der Venensaft seines Vaters den kleinen Corpsefucker, da dieser sich beim Anblick seines Kindes lieber freiwillig das Leben nahm, als so ein Balg großzuziehen. Glücklicherweise lockten all das Blut und eine nicht unwesentliche Vision des Blutgottes kurz nach seiner Geburt einen Kleriker des Erythnul an, der den kleinen unter Zuhilfename von blutigem, rohen Fleisch aufzog. Schon früh entdeckte der junge Halbork-Kannibale seine Vorliebe für Menschenfleisch und obendrein ist er leidenschaftlicher Augensammler! Seinen Erreter und vormaligen Lehrmeister aß er übrigens bei lebendigem Leibe, nachdem er 19 Jahre bei ihm getötet, geopfert und gelebt hatte, um damit seine eigene Ausbildungs als Erythnulkleriker abzuschließen.



Aber spielen werde ich dieses makab're Untier wohl nur in einer AB-1.0-PROMILLE-Runde mit Cannibal Corpse im Hintergrund ;D

--- Ende Zitat ---
Wow, echt beeindruckend. Erst die Geschichte, dann ein Mensch der offensichtlich Alkohol trinkt und auch noch Cannibal Corpse hört.
Ernsthaft, die Story finde ich nicht annähernd lustig. Wenn sich jemand eine Geschichte ausdenkt wie eine hochschwangere Frau bei lebendigem Leib von Ihrer Geburt zerissen wird, während sich der Vater selbst umbringt...muß man schon ziemlich krank im Kopf sein.

..just my 2 cents

Wawoozle:
Jaja... die böse Musik :)
Das liegt alles an der bösen Musik...
Aber um mal beim Thema zu bleiben:

Talin - Halb-Elf - Sorcerer 6
Aufgewachsen in einer Magierakademie die kurz nach seinem Abschluss von Dämonenhorden gestürmt wurde (Idee des SL) konnte zusammen mit seinem Kumpel durch ein Portal entkommen.
Herausgekommen sind die beiden nahe einer Zwergenfestung, allerdings muss mit dem Portal etwas schiefgelaufen sein denn sie haben 5 Jahre verloren.
Nach der bekanntschaft mit einer Orkaxt die ihm fast den Brustkorb gespalten hat und seinem Tod in einer alten Ruine hat er den "Weg des Blutes" entdeckt und wird wohl auf der nächsten Stufe Bloodmage werden.

Ecarenn - Mensch - Druid 5
Wohlfühl- und Partydruide in Asdrubaels Warhammer Runde. Kumpel und Begleiter von Thekla von Eulenstein, Ariosch Fischer und Ilde Ungard bei ihrer Mission das Chaos zu bekämpfen ... zumindest haben sie ihm sowas erzählt :)
Hat eine Vorliebe für Nebel und die Rangerin Vadania.
Sein treuer Begleiter ist sein Wolf Berrek.

Quirin - Mensch - Rogue 11
Grösster Fan von Ahirun Nightstar und seiner Gruppe "Abenteurer des ehemals vollen, jetzt allerdings wieder ziemlich leeren Geldbeutels"
Ist immer noch sehr aufgeregt zusammen mit seinem grossen Idol durch die Dalelands ziehen zu dürfen.

Raven:

--- Zitat ---Wow, echt beeindruckend. Erst die Geschichte, dann ein Mensch der offensichtlich Alkohol trinkt und auch noch Cannibal Corpse hört.
Ernsthaft, die Story finde ich nicht annähernd lustig. Wenn sich jemand eine Geschichte ausdenkt wie eine hochschwangere Frau bei lebendigem Leib von Ihrer Geburt zerissen wird, während sich der Vater selbst umbringt...muß man schon ziemlich krank im Kopf sein.

..just my 2 cents
--- Ende Zitat ---

Sorry für das Offtopic, aber: Das soll nicht so rüber kommen als müsste ich hier irgendwem beweisen, wie toll ich doch bin. Mit gesundem Humor hat das auch recht wenig zu tun und es entbehrt einer gewissen kaltblütigen Hirnabstinenz nicht, da hast du schon recht. Für eine Geschichte ist es jedoch zu wenig und ich wollte mit meinem pseudowitzigen Hirnblähungen niemanden verletzten, geschweige denn es mir mit jemandem verscherzen - Das Ganze entstand einfach nach einer Laune im ICQ mit einem Kumpanen, und wenn man in so einer Laune ist, erscheint einem so manch Makaberes, jenseits des schlechten Geschmackes für doch nicht so überflüssig. Sorry dafür.

Dafür hier die Hintergrundgeschichte meines aktuellen Tieflings Boc, der in der Kampagne von unserem Spielleiter Black gespielt wird:

Boc, Tiefling
Die Geschichte Bocs ist eine voller Wandlungen und Enttäuschungen. Ihr Anfang lässt sich durch die verteufelten Venen eines Tieflinggeblütes bis hin zu einem Halbscheusal zurückverfolgen, welches aus der unheiligen Verbindung einer willigen und vom rechten Wege abgekommenen Zaubermeisterin und einem verruchten Teufel der neun Höllen Baators entsprang. Dieses Halbscheusal war es nämlich, dass das Geschlecht Bocs begründete, denn es erbte von seiner Mutter eine gemeinsam unterjochte Baronie, welche ob ihrer kleinen Größe auf den wenigsten aktuellen Karten verzeichnet ist.
Auf dem Throne dieser Baronie sitztend nämlich zeugte das Halbscheusal viele Kinder, da es frei nach teuflischer Schnauze aus ihnen die Potentesten zu erwählen gedachte, um dereinst seine Nachfolge anzutreten. Diese Doktrin stammte ebenfalls von der Zaubermeisterin, welche ihrem einzigen Spross nämlich wiederholt gelehrt hatte, dass eine schwache Blutlinie keinen ewigen Ruhm besiegeln kann, nachdem es sie so vehement verlangte. So geschah es schließlich auch, und Jahrzehnt um Jahrzehnt wurde Selektiert, bis schließlich Generation auf Generation folgte und das Halbscheusal mit Namen Neel von Raven verstarb. Sein Erbe, sein Makel verwässerte sich mit der Zeit, doch die Wurzeln dieses erwachsenden Stammbaumes brandmarkten noch jeden von Raven von Kindesbeinen an.
Bis, ja, bis eines Tages Delciné von Raven das Licht der Welt erblickte. Schon in frühester Kindheit erkannte man, dass er nicht so geraten würde, wie seine Eltern, denn seine dominierenste Eigenschaft war seine Milde. Er wuchs unter den boshaften aber strengen und rechtschaffenen Lehren seiner Eltern auf und kaum da diese Platz für ihn, die Zukunft, auf dem Throne gemacht hatten, zeigte er offen die Fackel der Rechtschaffenheit, die seit jeher in seinem Herzen loderte. Durch ihn besserten sich die Lebensumstände in der kleinen Baronie enorm und auf dem Höhepunkt seines Lebens legte er dann einen feierlichen Eid ab, dass niemals wieder ein von Raven sich auf seine teuflischen Wurzeln besinnen und das Land mit böser Gesinnung anleiten solle, der für Bocs eigene Geschichte nicht von geringer Wichtigkeit ist.
Die nächsten paar Generationen erwuchsen normal, verdünnten das teuflische Blut und die damit einhergehenden negativen Charakterzüge außerdem noch weiter, bis zu jenem bedeutungs-schwangeren Tag, als Boc von Raven geboren wurde. Von dem ersten Atemzug an, den der Säugling tat, sah man ihm an, dass das Blut seiner unheiligen Ahnen um einiges stärker in seinen Venen brodeln musste, als es dies in denen Delcinés dereinst getan hatte, und was an diesem Tage noch Omen war, erwies sich einige Jahre, in denen Boc zu einem stattlichen jungen Mann heranwuchs, später schon als unrühmliche Wahrheit: Boc war nicht wie seine gütigen Ahnen voller Milde und von Rechtschaffenheit bewegt, sondern er gab sich egoistisch und zynisch. Er verlachte sein Elternhaus, betete nicht zu den guten, rechtschaffenen Göttern und benahm sich gemeinhin schlimmer als jeder jugendliche Rebell dies im Antlitz seiner eigenen Eltern je vermocht hätte. Als seine einzigen Lebzeitahnen, die er je kennenlernte schließlich kummervoll unter ungeklärten Umständen verstarben, versuchte der teuflische Tiefling sogleich sich die Baronie als Eigen zu sichern, doch das war nur der Moment auf den Salmahsar Rabe gewartet hatte.
Er selbst konnte sich unwissentlich auf eines der unbekannten Kinder Neels von Raven berufen, da seine Ahnen von dem Schlage waren, den das Halbscheusal dereinst verstoßen und nicht zu seinem Nachfolger erkoren hatte, und war selbst noch verschlagener als Boc es je sein würde. Er argumentierte mit dem Eid, den die Vorväter Bocs in alten Tagen geleistet hatten und erwirkte unter Zuhilfename der rechtschaffenen Kirchen, die fürchteten unter Bocs Regime Machtlimitationen zu erfahren, dass er, statt Boc, von nun an legitim die Baronie verwalten solle. Boc hingegen stünde es frei zu entscheiden, ob er die Baronie von Raven verlassen, oder aus ihr verstoßen werden würde.
Fassungslos machte er sich daran, die Baronie zu verlassen, doch er hatte seine Rechnung ohne das Schicksal gemacht, dass ihn in die Hände des Druiden Saad des Weisen wehte. Jener war ein gutmütiger aber überengagierter Druide alter Schule, der den jungen von Raven noch bei seinen jugendlichen Schandtaten hatte beobachten können, sodass er um dessen Baronsblut wusste. Was ihm ob seines Abseits gelegenen Wohnortes aber nicht bekannt war, war jedoch, dass ein Herrscherwechsel stattgefunden hatte, und dass er mit dem gegeiselten Boc nicht, wie geplant, verschärfte Jagd- und Waidgestzt erpressen konnte.
Enttäuscht wollte der Druide den Tiefling zunächst wieder freilassen, doch weil er alt war, und in den Augen des Tieflings den Hass lodern sah; weil er in seinem Innersten einen Drang zur Missionierung verspührte und womöglich auch aus dem Bedürfniss heraus, einen Erben zu formen, behielt er den aufmüpfigen Jugen bei sich und kühlte dessen Mütchen in den Lehren der Wahrer des Gleichgewichtes. Zunächst schienen seine Worte auf taube Ohren zu stoßen, doch die an Predigten gemahnenden Reden des Weisen erweichten den bösartigen Kern schließlich scheinbar doch, sodass Boc sich mehr und mehr zu der Natur hingezogen fühlte.
Als der alte schließlich starb, war Boc ein zwiegespaltenes Wesen. Er hatte gelernt sich die Natur gefügig zu machen, hatte gelernt für das Gleichgewicht einzustehen und gegen die Feinde des Waldes seine Magie einzusetzten. Doch in gleichem maßen, wie sein Druidenherz am Gleichgewicht hing, hing seine Tieflingseele am Thron und an der Macht eines Herrscheranspruches. Er versuchte sich einzureden, dass beides vereinbar wäre, und suchte zunächst sich wieder des Thrones zu bemächtigen, indem er sich der Kontakte besann, die er unter dem Druiden hatte aufbauen können.
Zusammen mit einigen anderen Regimeshetztern flog er schließlich durch einen Maulwurf auf und musste letztlich aus der Baronie fliehen, in deren Wäldern er all die Jahre illegal aber unaufgefunden gelebt hatte. Mit den Häschern Salmahsars auf den Fersen floh er nach Cormyr, wo er sich für einige Zeit einem Druidenzirkel anschloss, dessen Mitglieder zum Teil auch Harfner waren. Sie waren es, die ihn in dieser Zeit, in der er viel über seinen Egoismus und den Altruismus der Natur zu Liebe meditierte auf den rechten Pfad brachten.
Obgleich er nie eine Einladung erhielt, hielt er die harfnerischen Tugenden zeitweise für Lebenswert und begann fortan für das Gleichgewicht auch außerhalb der Wälder zu kämpfen. Er sagte sich, dass in den Wäldern schon mehr Natur einzug hielt, als irgendwo sonst und das es gerade an diesen ausgeglicheneren Orten nicht einer solch großen Hilfe bedarf, wie man sie seiner Meinung nach beispielsweise in den Großstädten bräuchte. So erschloss er sich auch die Politik zurück, die ihm quasi in die Wiege gelegt wurde und insgeheim denkt er auch heute noch oft an die Macht, die er haben könnte, hätte man ihn nicht einst des Thrones verwiesen. Er begann nach Niewinter gen Niewinter zu ziehen, um auch diesen Lebensabschnitt abzuschließen und weitere Erfahrungen zu machen, auch, wenn er unter falschem Namen reist um nicht die Aufmerksamkeit Salmahsars abermals zu erwecken, von dem er nicht weiß, wie weit sein Einfluss reicht.

Bad Horse:
Noch´n Char... die hab ich gestern gespielt:

Elena Evanesca (geboren als Mechthild Bören) - Menschliche Sorceress 2.

Mechthilds Eltern waren einfache, aber gütige Menschen, die ihre hübsche Tochter in einem Anfall extremer Naivität zu einer 'freundlichen', schwarzgekleideten Dame namens Morfenya in die Lehre gaben. Morfenya war - wen wundert´s - eine böse Zauberin, komplett mit finsterem Schloss, untoten Dienern und mehreren Lehrlingsmädeln, denen sie beibringen wollte, wie man so richtig schön böse ist. Nach zwölf Jahren Lehre war Elena endlich frei, und wollte ihre dussligen Eltern besuchen und vielleicht ihre Kühe töten oder so (Familie quälen gibt böse Pluspunkte). Unterwegs traf sie ihre weniger hübsche Schwester Wiebke, die mittlerweile Klerikerin irgendeiner Bauerngottheit geworden war und in Begleitung des Dire Sheeps Swafne durch die Gegend zog... und außerdem auch noch in Begleitung von Thomas Benedikt Heisenhorst von Victorinox, eines unglaublich gutaussenden jungen Mannes mit wehenden blonden Haaren, strahlend blauen Augen und einer strahlenden Rüstung (mit Dimmer, damit sie nicht immer so hell leuchtet). Ja, er ist ein Paladin - und Elena hat sich in ihn verliebt...

Wir haben gestern wieder mal gespielt - die Schwester ist nicht mehr dabei, aber Elena (chaotic evil), Thomas (lawful good) und sein Bruder Juan Benito Rodriguez von Victorinox (chaotic neutral) schon... zusammen tunkeln sie durch den World´s Largest Dungeon, auf der Suche nach dem Oberbösewicht (Konkurrenz braucht schließlich keiner).  ;) Macht irgendwie Spaß, und zeigt, daß es auch mit gegensätzlichen Alignments geht...  :D

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