Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Gesinnung "wiederherstellen?"
Samael:
--- Zitat von: Ar´Xu´Xos of the Abyss am 16.07.2006 | 23:00 ---er ändert sie ja auch nicht.
--- Ende Zitat ---
Äh, ich hatte Sparky schon so verstanden.
--- Zitat ---aber wir alle sind uns doch bewusst das sich gesinnungen ändern KÖNNEN; sonst gäbe es entsprechende abschnitte im regelwerk schliesslich nicht, und aktionen die einen negativen einfluss auf die gesinnung haben, d.h. gesinnungswidriges verhalten, müssen über kurz oder lang eben auch konsequenzen im spiel nach sich ziehen.
--- Ende Zitat ---
Richtig.
--- Zitat ---und der einzige der das REGELN kann IST nunmal der SL... ansonsten kann man das ganze system in die tonne kloppen ::)
--- Ende Zitat ---
Das sollte aber im Gespräch und letztendlich mit Einverständnis des Spielers geschehen und auf keinen Fall nach einer einmaligen Aktion passieren. Wenn du jetzt einwendest, dass es ja sein könnte, dass ein LG Charakter ständig unschuldige Kinder schlachtet aber nicht damit einverstanden ist, dass seine Gesinnung geändert wird: Da stimmt dann was ganz anderes nicht.
Gast:
--- Zitat von: Samael am 16.07.2006 | 23:04 ---Wenn du jetzt einwendest, dass es ja sein könnte, dass ein LG Charakter ständig unschuldige Kinder schlachtet aber nicht damit einverstanden ist, dass seine Gesinnung geändert wird: Da stimmt dann was ganz anderes nicht.
--- Ende Zitat ---
der wäre schon nach dem ersten mal fällig für einen entsprechenden "eingriff" ins geschehen ;) der würde bei mir auch nie wieder LG werden ... ::)
Sparky:
--- Zitat von: Samael am 16.07.2006 | 22:55 ---Der SL hat die Gesinnungen der Spielercharaktere nicht zu ändern.
--- Ende Zitat ---
Genaugenommen hat er sie ja nicht verändert, er hat den Spielern befohlen, sie zu ändern >;D
Asdrubael:
Leider habe ich von den Wertevorstellungen in Eberron keine Ahnung, kann also sein dass ich daneben liege.
Aber gestattet mit die ketzerische Frage, wo diese Handlung böse war?
Böse ist sie lediglich nach unseren modernen Vorstellungen. Aber da passt ein Gut/Böse Schema ja auch nicht mehr so gut.
In einer eher mittelalterlichen Welt ist das Vorgehen der SCs ziemlich gerissen, legal und sogar eher heldenhaft. Man muss ja davon ausgehen, dass die Banditen jedem Wanderer illegal Wegzoll abnehmen und damit die Gemeinschaft der ehrbaren Bürger schädigen. Aus diesem Grunde werden sie ohnehin für vogelfrei erklärt worden sein. Wenn sich nun die SCs diesem Schandfleck annehmen und das nicht mehr die Obrigkeit tun muss, ist das eine gute Tat, da sie ja auch dafür sorgen, dass die Gemeinschaft nicht mehr geschädigt wird.
Wenn Eberron also halbwegs nach einem mittelalterlichen Vorbild tickt, dann plädiere ich hiermit für "Nicht schuldig einer bösen Tat"
Desweiteren greife ich als SL nie in die Gesinnung der SCs ein, zumindest nicht so direkt. Wenn Ein Spieler meiner Meinung nach gegen seine Gesinnung verrstößt, schaue ich mir das an, spreche dann mit ihm darüber, wie der SC die Situationen und seine Handlungen gegenüber sich selbst rechtfertigt und ziehe dann meine Schlüsse.
Wenn der SC weiter gegen seine Gesinnung verstößt, dann bemerkt er die ersten Nachteile, sollte seine Klasse damit verbunden sein. Ansonsten schlage ich dem Spieler für seinen SC einen Gesinnungswechsel vor.
Bad Horse:
Besonders in das Schema "gut" passt die Aktion wohl nicht... aber letzten Endes stimme ich meinen Vorrednern zu: Der Spieler sollte über die Gesinnung des Chars bestimmen. Wenn irgendjemand ein Problem mit der Gesinnung hat, dann kann man darüber sprechen (am besten in der gesamten Gruppe).
Alternativ kann man natürlich die Verwaltung der Gesinnung gleich dem SL übertragen - dann bestimmt der, wie die Götter, magische Gegenstände und ähnliches auf die Chars reagieren, je nachdem, wie sie sich verhalten. Der Spieler kann dann zwar eine Gesinnung vorschlagen, aber letzten Endes hängt das dann von der Interpretation des SLs ab.
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