Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Willkürliche SL-Modifikatoren bei D&D
Samael:
Naja, wenn er mit dem Kronleuchter über Feinde hinwegschwingen will, dann sollte ein Wurf anstehen.
Ein:
Klar, in diesem Fall hat er aber auch einen Vorteil. Wobei selbst dieser Vorteil diskussionswürdig ist. Denn sofern nicht gerade eine besondere Situation vorliegt (schwingt sich zum Schwarzmagier durch), hat er dadurch keinen Vorteil, außer dass er die Feinde nicht in der Reihenfolge A->B->C bekämpfen muss, sondern auch C->B->A wählen kann. Denn immerhin hat D&D kein Facing.
Raven:
Aber an und für sich ist das ja kein D&D-spezifisches Problem: DSA zum Beispiel erschwert Proben um ein Vielfaches, wenn die Aktion etwas extravaganter ausfällt! Ein anderes, nicht so extremes, dafür häufiger auftauchendes Beispiel in dieser Richtung ist der Faustschlag: Wenn ich beschreibe wie mein Krieger eine Drehung im Kampf vollführt, und die Waffen sich ineinander verhaken, wenn nach einem wuchtigen Hieb die Waffen des Gegners für einen Moment stillstehen oder sich verhaken etc. Dann, wenn ein Knauf-/Faustschlag eigentlich angebracht wäre, aber nicht ausgeführt wird, weil man weniger Schaden verursachen würde. Gut, in Systemen wo es Manöver wie Waffe verhaken gibt, wird sowas ab und an durchgeführt, aber in vielen Systemen ist es ein Beschreibungselement für das man mit Schadensmali bestraft wird.
Die Frage ist aber auch, ob man einen beschreibungsreichen Kampf fördern will, oder eben nicht. Mit solchen Mali führt man den Spielern eben vor Augen, dass sie in seiner Spielwelt nicht die großen, coolen Helden TM sind, sondern auch nur begrenzte Möglichkeiten haben. Ich kenne aber auch einige DSA-Spieler die ihre Beschreibungen auf "Wuchtschlag +2" und "Ich greife an!" beschränken, weil sich der Kampf sonst ewig hinzieht.
Tantalos:
--- Zitat von: C:\EIN\BBS.COM am 28.08.2006 | 09:50 ---Klar, in diesem Fall hat er aber auch einen Vorteil. Wobei selbst dieser Vorteil diskussionswürdig ist. Denn sofern nicht gerade eine besondere Situation vorliegt (schwingt sich zum Schwarzmagier durch), hat er dadurch keinen Vorteil, außer dass er die Feinde nicht in der Reihenfolge A->B->C bekämpfen muss, sondern auch C->B->A wählen kann. Denn immerhin hat D&D kein Facing.
--- Ende Zitat ---
Naja, ich würde sagen, der Vorteil ist entweder keine AoO oder, falls man der Meinung ist, dass es viel zu Hoch ist für AoO, keine Fallschaden von 1W6 Höhe
Thalamus Grondak:
--- Zitat von: Dschei-Dschäck am 28.08.2006 | 09:58 ---Naja, ich würde sagen, der Vorteil ist entweder keine AoO oder, falls man der Meinung ist, dass es viel zu Hoch ist für AoO, keine Fallschaden von 1W6 Höhe
--- Ende Zitat ---
Klar, wenn er das macht, um einer AoO zu entgehen, würde ich auch einen Tumblewurf machen lassen. Aber solange das kein Patzer ist, würde ich wahrscheinlich sagen, "bei nichtgelingen bekommt er trotzdem eine AoO"
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