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Monte Cook: Just One More Thing Before I Go... d20 Spellcasters

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Urias:
Wieso hat man denn eigentlich den ETW0 abgeschafft? Das find ich absolut unnötig. Ich mochte das alte Fertigkeits/Kampfsystem mehr als das neue. AD&D hatte einfach mehr Style finde ich. Man könnte ruhig wieder back to the roots

Selganor [n/a]:
Weil man beim THAC0 immer ueberlegen musste was man denn jetzt genau getroffen hat (gerade wenn die Zahlen auch mal in den negativen Bereich kamen musste man immer noch einen Moment ueberlegen.

Jetzt ist es immer klar: d20+Modifikatoren >= DC -> geschafft.
Kein Nachdenken ob man bei dem Wurf jetzt hoch (Trefferwurf, Rettungswurf) oder niedrig (Attributswurf, Skills und Proficiencies) wuerfeln sollte

Einfach gradliniger und "einfacher".

Visionär:
Der ETW0 war eine Erfindung von AD&D 2e. Ob jetzt für ETW0 und AC gilt, je tiefer, desto besser ODEr ob für BAB und AC gilt, je höher, desto besser, ist für die Berechnung egal. Letzteres ist jedoch einfacher zu verstehen.

@Evil_DM:
Systemisch war der Wechsel von 2 auf 3 schon eine Umstellung, aber geschickt wurden die Kernpunkte des Systems beibehalten, die Systemidentität ist gleich geblieben, so auch die speziellen Charakteristika der Klassen. Ich betrachte dabei jetzt D&D von Anfang an und nicht nur ab der 2nd.

Was Zauberei angeht, so stimmt es zwar schon, dass die neuen Magie-Arten Cool sind und neue Wege gehen. Aber das Memorisieren-und-Raushauen-System ist eben ein starker Teil der Systemidentität von D&D, daran wird hoffentlich keiner rütteln.
Damit man mich nicht falsch versteht: Neue Magiearten sind klasse und ich find's toll, wenn Monte nochmal einen richtigen Kracher liefert.

Trurl:
Mit "Systemidentität" lässt sich aber alles und nichts verteidigen. Um das System zu verbessern muss man auch an die Bereiche gehen, die weitgehend änderungsfrei geblieben sind.
Ich kann jedenfalls Montes Kritikpunkte gut nachvollziehen. Ich würde sie wie oben gesagt noch um mangelnde Flexibilität und zu viel Buchhalterei ergänzen. Ressourcenmanagment schön und gut, aber das lässt sich auch mit weniger Aufwand verwirklichen.
Das jetzige System ist ja auch nicht zum Schreien schlecht. Man kann damit spielen. Nichtsdestotrotz halte ich es für stark verbesserungswürdig, und der Ansatz von Monte Cook scheint mir ein guter Anfang zu sein.

Visionär:
Der neue Weg ist D20! Damit steht es jedem offen Modifikationen für das System zu schreiben und veröffentlichen. Diese Optionen kann man dann im eigenen Spiel nutzen oder sein lasse. Und siehe da, es gibt eine Menge D20-Variationen für beinahe jeden Aspekt des Spiels.

Mein offizielles und originales Dungeons & Dragons hätte ich aber gerne puristisch und rein. Und da geht es vielen anderen genauso.

Die jetztige Lösung ist doch die Perfekte: Ein gutes original D&D, und ein Haufen Mods, die man sich nach Gusto ins System einbauen kann oder nicht.

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