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LOST - 2nd Season

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Falcon:
das sie sie teilweise gegenseitig aneinander vorbeilaufen sind ja zum Teil auch nur Easter Eggs, witzig es zu sehen.

@Eulenspiegel: Vielleicht. Ja vielleicht. lässt sich schwer sagen. Es ist nur reichlich dämlich vorher Hintergrundstories mit denen aufzurollen (lilly, die mal mit Hurley zusammen in der Klapse saß).
Wäre es denn besser, wenn Michael in den 3.sek. noch 4-5 andere abgeknallt hätte? Das wäre sicher seehr überraschend und schockierend gewesen. Das dämliche ist nur, sowas geht mit einem Charakter immer nur einmal.
Deshalb finde ich aufgedeckte Geheimnisse/seltsame Zusammenhänge auch viel interessanter und spannender und der Vorteil ist, man hat mehr von den Charakteren. Irgendwelche wichtigen Leute abknallen ist nicht sehr schwer (erinnert mich auch an Boone, er fällt von der Klippe und bricht sich das Genick. Wahnsinn, ganz großes Kino).

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Falcon am 24.01.2007 | 00:45 ---Wäre es denn besser, wenn Michael in den 3.sek. noch 4-5 andere abgeknallt hätte?
--- Ende Zitat ---
Nein, dann wären zu viele Protagonisten gestorben. Es gilt das richtige Maß zu finden: Keine Protagonisten sterben zu lassen, vermittelt ein Gefühl von Sicherheit.
Wenn man zu viele Protagonisten sterben lässt, bleiben zu wenig Konstante in der Geschichte.

Aber so, wie es bis jetzt bei Lost läuft, finde ich das weder über- noch untertrieben.

Aber das hängt natürlich auch immer vom Film ab:
Gerade in Spielfilmen wie Alien, 'Resident Evil', 'The Cube' oder 'Final Destination' sterben ja auch fast alle Protagonisten.

Wie gesagt: Beie iner Serie muss man sparsamer mit dem Charaktertod umgehen, da eine Serie natzrgemäß länger läuft als ein Spielfilm.
Aber ich finde der Tod von 2 alten Protagonisten und der Tod 2 neuer Protagonisten ist noch nicht übertrieben, sondern passend.


--- Zitat ---Deshalb finde ich aufgedeckte Geheimnisse/seltsame Zusammenhänge auch viel interessanter und spannender und der Vorteil ist, man hat mehr von den Charakteren.
--- Ende Zitat ---
Ja, aufgedeckte Geheminisse sind ja auch spannend.
Aber es gilt ja nicht: Entweder Geheimnisse oder Charaktersterblichkeit.
Wozu auf eines verzichten, wenn man beides haben kann?

Und durch den Tod von Charakteren baut sich ja neues Potential auf:
- Als Boone gestorben ist, ist Sharon für kurze Zeit wieder interessant geworden. - Und auch wie Locke mit Boone Tod umgegangen ist, fand ich interessant.
-  Als Sharon gestorben ist, hat sich Sayid zurückgezogen. Die Folge zwischen Sayid und Anna-Lucia fand ich super spannend. (Und immerhin haben sie in dieser Folge bereits darauf verzichtet, Anna-Lucia umzubringen.)
- Der Tod der Psychologin wird bestimmt auch Auswirkungen auf Hurley haben. Und vielleicht erinnert sich ja Hurley noch, was es mit ihr auf sich hatte.


--- Zitat ---Irgendwelche wichtigen Leute abknallen ist nicht sehr schwer (erinnert mich auch an Boone, er fällt von der Klippe und bricht sich das Genick. Wahnsinn, ganz großes Kino).
--- Ende Zitat ---
Tja, wir sind hier ja auch nicht bei Final Dest8ination, wo der Tod groß in Szene gesetzt wird.
Der Tod ist meistens unspektakulär. - Ich persönlich finde es im Film wesentlich interessanter, die Folgen eines Todes zu sehen, als eine ellenlange Sterbeszene.

Und sie es doch mal so: Die letzte Folge hat dich extrem emotional bewegt. - Jedenfalls hat dich die Folge auch danach noch so sehr beschäftigt, dass du hier ins Forum gegangen bist und einen Beitrag geschrieben hast. Wieivele Folgen konnten das bereits bei dir erreichen?

Imiri:
Boons Tod und Shannons veränderung fand ich auch voll okay, auch wenn es erstmal weh tat...

Aber das sie dann auch gleich noch Shannon umgebracht haben die ein interessanterer Charakter hätte werden können fand ich dann übertrieben....

Das war verschenken von aufgetanem Potential, aber davon hat man ja scheinbar im Überfluss.. ich würd noch etwas sparsammer mit Charaktertod umgehen und einer hätte gestern auch gereicht.... 

Falcon:
jap, eine hätte imho gereicht.

Eulenspiegel schrieb:
--- Zitat ---Aber es gilt ja nicht: Entweder Geheimnisse oder Charaktersterblichkeit.
Wozu auf eines verzichten, wenn man beides haben kann?
--- Ende Zitat ---
Warum beides nehmen, wenn man eines nicht mag ;) ? Ist doch ganz einfach.

es geht mir nicht um die Länge der Sterbesezne (die Frage nach den 15Min. hatte da schon nicht gepasst), sondern um die Bedeutung. Und Protagonisten, die durch Fehler von hoch oben runter fallen und tot sind, mögen zwar Interessante Nachfolgeereignise auslösen, aber das Ereignis selber ist völlig belanglos. Das geht auch bedeutsamer. Warum also nur eines wenn man beides haben kann?

@hier ins Forum schreiben: dasselbe Argument viel bei anderen Usern im Zusammenhang mit Serenity, die sich im Film bei gewissen Ereignissen aufgeregt haben. Auch da sagte schon jemand, er schaue keine Filme um sich die Laune verderben zu lassen. Wenn ich Lost nicht mehr guckte, hab ich ja nichts davon.

Dr.Boomslang:
Ich war auch ein wenig schockiert, dass zwei interessante Charaktere einfach so verpulvert wurden. Dramaturgisch war es nicht schlecht gemacht, aber es hatte irgendwie auch etwas unbefriedigendes (grade auch wegen abgebrochener Storylines, bei denen ich aber sicher bin dass sie irgendwie wieder aufgegriffen werden).

Wie so oft bei solchen extremen Wendungen sind es auch hier wohl eher Produktionsgründe als dramaturgische Gründe die zum Tod dieser Charaktere geführt haben.
Es gab ja Gerüchte dass die beiden Schauspielerinnen den Produzenten erheblich auf den Sack gefallen sind. Außerdem waren die zusätzlichen Charaktere wohl von Anfang an eher zum "Verheizen" gedacht und nicht unbedingt dazu dauerhaft den Cast zu erweitern.

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