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[PC-Spiel] Bioshock

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Suro:

--- Zitat von: Warlock am 28.08.2007 | 10:09 ---Ich muss sagen das ich auch von der Demo schwer begeistert bin und schon drüber nachgedacht hab das Spiel zu kaufen, aber das einem das Spiel nachdem mans gekauft hat anscheinend doch nicht richtig gehört lässt mich zögern.

Wie ist eigentlich der Unterschied zwischen DX 10 und DX9? Ich hab noch XP drauf und wüsste gern mal was DX10 da jetzt soviel besser macht im/am Spiel.

--- Ende Zitat ---

Nichts großartiges. DX10 ist einfach die neue Grafikplattform von Windows, und es kommen ein paar kleinere neue Effekte hinzu, aber soviel ich weiß ist das vorallem bei Bioshock nur Spielerei(Ha, Spielerei bei einem Spiel).Es sieht zwar wie ich gehört habe etwas besser aus, aber ein Upgrade lohnt sich bisher noch nicht - vorallem da Vista ja bei vielen Spielen komisches Zeug macht, wie ich oben geschrieben habe wohl auch desöfteren bei Bioshock.


--- Zitat von: Haukrinn am 28.08.2007 | 08:18 ---Ich hab's mir gestern nachmittag mal auf dem Highend-Laptop eines Kollegen angesehen. Ein audiovisuelles Meisterwerk ohne Frage, auch sehr atmosphärisch. Aber spielerisch würde ich es (nach knapp 20 Minuten Spielzeit) eher als Durchschnittshooter einordnen. Ich vermisse da doch sehr stark die Handlungsfreiheit des Vorgängers im Geiste, System Shock 2. Ändert sich das noch im späteren Spiel, oder bleibt das auf dem Niveau?

--- Ende Zitat ---
Ich habe System Shock nie gespielt ( jaja, ich weiß, aber beide kamen zu eine Zeit raus, in der ich keinen vernünfitgen PC hatte, und sind daher irgendwie an mir vorbei gegangen), aber auch ich habe schon desöfteren gehört, dass dieser Teil des Gameplays nicht mit den "Vorgängern" mithalten kann.
Das Gameplay von Bioshock aber als "durchschnittlich" zu bezeichnen, halte ich dennoch auch für untertrieben. Wenn ich mir dagegen das Gameplay anderer Shooter anschaue (Halflife 2, Fear, Doom3 z.B.) dann würde ich Bioshock immernoch als spaßiger empfinden. Haflife 2 hatte nichts wirklich besonderes, außer vielleicht ein paar Spielereien mit der Gravity Gun und den Physikrätseln, Fear hatte Slowmo und schlaue Gegner, aber das wurde auf dauer ziemlich langweilig, und Doom hatte auch nichts, was mich jetzt vom Hocker gerissen hätte.Und das sind ja jetzt noch 3 der vielgerühmtesten Shooter der letzten Jahre.
Bioshock dagegen hat ein durchdachtes Charakter-Upgrade System, Hackeinlagen und Kämpfe, die den anderen (bis vielleicht auf inzwischen gar nicht mehr innovative Slowmo-Effekte) meiner Ansicht nach in nichts nachstehen.Besser als der Durchschnitt finde ich das Gameplay aber daher schon.
Aber das ist auch garnicht, was Bioshock hervorhebt. Wie du gesagt  hast, das Ding ist ein athmosphärisches Meisterwerk. Und diese Athmosphäre spielt wunderbar mit dem Gameplay zusammen. Und das hab ich bei einem Singleplayer Shooter schon länger mal wider gesucht.
Dass es Shooter gibt, die gleichgut sind, oder sogar besser (System Shock vielleicht, vielleicht auch Deus Ex 1) ist durchaus drin, aber in letzter Zeit ist mir kein Shooter untergekommen, der mir soviel Spaß gemacht hätte.

Timo:
@Suro
Du hast doch auch STALKER gespielt, kann man da Vergleiche ziehen?

Suro:
Ne, Stalker und Bioshock kann man nur sehr schwer vergleichen.Bei Stalker läuft man ja über quadratkilometergroße Landschaften, erfüllt Aufträge für diverse Leute, und die Kämpfe sind ganz anders. Man kann sagen sie sind vielleicht realistischer - das heisst man braucht viel mehr Deckung, betätigt sich über große Entfernungen als Heckenschütze, und es ist alles auch nicht so schnell wie in Bioshock.
Aber allein dadurch, dass es so offen ist - sowohl wo man gerade hinläuft, dass die Kampfschauplätze viel größere Entfernungen drin haben, als auch bezüglich der Stroy und Athmosphäre - Bioshock zieht einen ziemlich direkt und straff rein, immer passiert irgendwas, man läuft durch enge überflutete Gänge in denen überall Gegner lauern usw.
Hat beides seinen Reiz, aber Stalker ist wirklich eine ganz andere Art von Shooter.

Ich finde Bioshock allerdings besser, weil Bioshock dass was es sein will imho viel besser hinkriegt als Stalker - bei Stalker gibt es häufig Bugs (z.B. Quests funktionieren nicht), die Gegner verhalten sich nicht immer fürchterlich intelligent, die Quests könnten packender sein, und mehr Einfluss auf das Spielgeschehen haben, es gibt zwar Fraktionen, aber die wurden nicht richtig implementiert usw. Es wirkt einfach nicht so sauber designt wie Bioshock, wo mir einfach nicht viel negatives auffällt, wie etwas umgesetzt wurde.Über manche Entscheidungen - wie die Wiederbelebungsteile - kann man streiten, aber es wirkt einfach viel runder.
Wenn man allerdings auf große Freiheit, wann man was machen will, nicht verzichten kann sollte sich wohl eher für Stalker entscheiden.

Warlock:
Also atmosphärisch fand ich Stalker durchaus sehr packend. Alleine schon die Verstrahlungsanzeichen, das leichte Rauschen der Bildschirmdarstellung wenn man sich Strahlungsquellen näherte fand ich äusserst gelungen.

Haukrinn:
Naja, da mein Rechner bei Stalker schon krüppelt, wird Bioshock bei mir wohl eh frühestens im DVD-Laufwerk landen, wenn ich einen neuen Rechner habe. Und bis dahin gibt's das sicherlich auch schon als NicePrice-Angebot.

Zumal ich es mir schon allein aus Protest gegen diesen Bestrafe-den-ehrlichen-Käufer-Kopierschutzmist nicht kaufen würde. Aber da kann ja noch ein Patch Abhilfe schaffen (erinnert mich irgendwie so ein wenig an die damalige GTA3-Kopierschutzmisere, das Ganze...)

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