Die Mehrheit der Rollenspieler spielt so wie ihr und die Mehrheit der Rollenspieler will so spielen.
Keine Ahnung was die Mehrheit spielt (solange es keine objektive Datenbasis dafür gibt überlasse ich derlei absoluten Feststellungen Titanen der Wahrheit und solchen die es werden wollen), aber von Beobachtungen im Internet und im persönlichen Umfeld her kann ich definitiv sagen dass es genug Nasen gibt die gerne mit Geringschätzungen à la "Powergaming", "warum zockt ihr nicht am Computer" oder "Munchkinismus" um sich werfen und ihr ganzes Wissen über ARS vom Munchkin-Kartenspiel her haben. Ebenso gibt es nicht wenige die (sei es nun aus echter Präferenz oder sei es aus Unkenntnis guter ARS') einen eher "stimmungsorientierten" Ansatz[1] vorziehen.
Ich weiß nicht wie das Verhältnis in deinem persönlichen Erfahrungsraum aussieht, aber in meinem ist das Verhältnis schlecht genug um Bedarf an Aufklärungsarbeit zu sehen.
Es fehlen einfach neue Spiele, die ihren Ursprung bei einer tatsächlichen Spielidee haben und nicht nur niedergeschriebene Hausregeln (+Setting) irgendeiner Privatrunde sind. Kurz es fehlen Spiele, die geschrieben wurden um ARS zu sein.
*signed* Es fehlt an wirklich fokussierten ARS' die nicht einfach nur die alten Zöpfe wieder aufgreifen und hier und da etwas überarbeiten, sondern auch neuere Ideen wie Flags verarbeiten und selbst innovativ sind.
[1] Nicht mit dem zu verwechseln was der Hofschrat unter dem Etikett "Stimmungsspiel" verbreitet - ich meine es neutral und ohne Wertung.