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L5R

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Skele-Surtur:
Ich hab 'ne ganze Weile gespielt, 3rd Edition, allerdings in der Timeline der 2nd und da haben wir einen ganzen Haufen Fakten umgeschmissen und Ereignisse anders passieren lassen. Also "offiziell" war da wenig dran. Ich muss auch sagen, dass ich, geprägt von meinem damaligen Haupt-SL, alles nach Toturis Thronbesteigung ziemlich für die Tonne finde, insbesondere der Ganze Palaver um die Lying Darkness und den Spirit War. Die Ergebnisse der Turniere und ihr Impact auf den Metaplott liegen irgendwo zwischen absurd und brechreizerregend. Persönliche Meinung, kein Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Ich hab dann meine eigene Mini-Kampagne geleitet, unter dem Motto: "Wir ärgern uns fern ab der Unterstützung durch unsere Clanchefs am Arsch der Welt mit einem Haufen Ronin rum."

Also im Prinzip: Da sind die Scorpion, da sind die Crane (eigentlich haben die keine gemeinsame Grenze, aber was nicht passt, wird passend gemacht) und in der Mitte sind ein paar Ronin, die sich kackdreißt auf ein Stück Land gesetzt haben, von dem beide Clans der Meinung sind, dass es jeweils ihnen gehört - und weil keiner von beiden riskieren wollte, dass der jeweils andere es bekommt, hat man sich mit den Ronins als Vasallen arrangiert. War witzig und die Spieler haben schön mitgezogen.

Es ist wirklich faszinierend, wie lange sich Spieler damit beschäftigen können, den Ehrenkodex auszulegen. Und noch faszinierender: Sie haben sich sogar irgendwann auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt! :o

Sven:

--- Zitat ---Erzähl' mehr: was haben die SC gemacht? Woher hast du Inspiration für Abenteuer bekommen? Wie hoch war der Anteil übernatürlicher/ magischer Gegner?
--- Ende Zitat ---
Inspirationsquellen waren Samurai- und Kungfu-Filme und meine umfangreich sinnlosen Kenntnisse über das japanische Mittelalter.

Ich hatte Militäraktion in Rokugan und in den Shadowlands. Spionageaktionen. Hofintrigen. Mysteriöse Mordserien, die es aufzuklären galt. Jagd auf allerlei Kruppzeugs von Banditen über Kultisten bis zu Oger. Dämonen-Verschwörungsplots, die es zu vereiteln galt.

Insgesamt rate ich schlicht dazu typische Fantasythemen zu nehmen und die einfach für Rokugan zu adaptieren. Die kulturellen Eigenheiten des Settings wie der Ehrenkodex reichen aus, um es exotisch genug zu machen.

Und gleich ein Tipp am Rande. Der Ehrenkodex sollte mM nicht dazu da sein, um den Spielern einen reinzuwürgen, auch wenn John Wick das anders zu sehen scheint.

Ansonsten teile ich Surturs Meinung alles nach Toturi kann man sich sparen. Oder besser man spielt einfach mit dem gerade aktuellen Setting und ignoriert einfach alles drumrum.

Mr. Ohnesorge:
Wenn würde ich Ende 1190 oder so spielen, also da wo die Timeline des 4E GRW endet und mir alles so basteln, wie es passt.


--- Zitat ---Ich hatte Militäraktion in Rokugan und in den Shadowlands. Spionageaktionen. Hofintrigen. Mysteriöse Mordserien, die es aufzuklären galt. Jagd auf allerlei Kruppzeugs von Banditen über Kultisten bis zu Oger. Dämonen-Verschwörungsplots, die es zu vereiteln galt.

Insgesamt rate ich schlicht dazu typische Fantasythemen zu nehmen und die einfach für Rokugan zu adaptieren. Die kulturellen Eigenheiten des Settings wie der Ehrenkodex reichen aus, um es exotisch genug zu machen.
--- Ende Zitat ---

 :d

Jiba:
Ich habe ja niemals wirklich lange auf Rokugan gespielt und bin jetzt auch mit der vierten eingestiegen. Und sogar ich habe mir bei der Erstlektüre der Timeline bei der Toturi-Thronbesteigung und dem folgenden Aftermath nur an den Kopf fassen müssen! Also der ganze Kram mit Mond und Sonne töten ist so blödsinniger High Fantasy-Kitsch. Und ich habe Rokugan immer für ziemlich low gehalten...

Mr. Ohnesorge:
Ich fand' das alles sehr passend bzw. stimmig aufeinander aufbauend.

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