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L5R

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Sven:
Auf Drogen und Mountain Dew. ;)

Mr. Ohnesorge:
Einfach ignorieren - mir scheint, dass das GRW plus Enemies of the Empire und 1-2 weitere Sourcebooks locker für Jahre reichen würden.

Skele-Surtur:
Es geht halt darum, neue Sammelkarten zu verkaufen. Da man die Kartensets jetzt auch an eine fortlaufende Geschichte bindet, was wohl zur Kundenbindung gut ist, muss die Story auch immer weiter gehen. Darum passieren die ersten paar tausend Jahre in Rokugan eigentlich keine großen Sachen - und dann geht es rund:

Klans werden gegründet und zerfallen, Sonne und Mond werden ausgetauscht, Götter fallen vom Himmel oder tauchen auf, die Lying Darkness ploppt auf, Geister der Verstorbenen wandeln auf Erden, alle Nase lang ein neuer Kaiser, ein Bürgerkrieg nach dem anderen, der große Böse Obermoffo wird ersetzt, Hund und Katzen spielen miteinander, MASSENHYSTERIE!!! Okay, der letzte Teil war Unsinn, aber ihr versteht, worauf ich hinaus will.

Kurz gesagt passiert jetzt in einem Monat so viel, wie vorher in ein paar Jahren und die Ereignisse werden immer... mangaesker, wenn ihr versteht, was ich meine.

Edler Baldur:
Also wir haben bei uns in der Runde auch erfolgreich gespielt, den Metaplot Meta sein lassen und einfach drauflos gezockt, hat auch super funktioniert. Einmal hat unser SL ein sehr schönes Intrigenspiel aufgezogen, wo am Winterhofe ein Memorie-Spiel gespielt wurde, es wurden 30+ Paare an Gegenstände verteilt (von einer gläsernen Götterstatue über eine kleine Kugel bis hin zu Glockenstäben). Wer einen Gegenstand hatte musste diesen andauernd bei sich tragen.
Der Gegenstand durfte aber verborgen gehalten werden (leicht bei kleinen Fächern und Kugeln, schwierig bis unmöglich bei einigen anderen Gegenständen). Wenn man seinen Partner fand durften beide dem jeweils anderem eine Frage stellen, die ehrlich beantwortet werden musste. Allerdings durften alle Teilnehmer jederzeit ihre Gegenstände untereinander tauschen. Die Szenen gingen dann von komisch bis hektisch, insbesondere da gleichzeitig die Helden versuchten einen Attentäter zu finden, welcher sich unter den Gästen verbarg.

Ansonsten waren unsere Abende eher kampf- und naturlastig, da wir Jademagistrate waren. War aber sehr schön, bis dann ein SL keine Lust mehr hatte und mal wieder ein anderes System spielen wollte.

Green Goblin:
Die 4. Auflage des Spiels hat sich ja auf die Fahne geschrieben, soweit es geht, metaplotunabhängig zu sein. Ich denke, das gelingt eigentlich auch ganz gut, das Grundbuch legt einen keineswegs auf den aktuellen Zeitpunkt fest.

In dem hervorragenden Sourcebook " Imperial Histories" werden denn auch verschiedenste Punkte der Timeline zum Spielen aufbereitet beschrieben. Die beschriebenen Punkte beinhalten auch solche, die in der offiziellen Timeline gar nicht vorkamen, aber vielleicht gerade deshalb eine gewisse Faszination zum Darinspielen ausüben. Die "Thousand Years of Darkness" zu bespielen würde mir z.B. Riesenspaß machen.

Imperial Histories war übrigens ein solcher Verkaufserfolg, daß kürzlich die Fortsetzung, Imperial Histories 2, erschien.

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