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| Warum Stufen? |
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| Xemides:
Okay, kommen wir zum Thema zurück. Da muß man sicherlich die Geschichte mal nehmen. DND war damals das erste RPG überhaupt, und da TSR eigentlich vom taktischen Brettspiel kam und DND darauf beruhte (und immer noch tut), baute man jede Menge taktische Elemente hinein. Ein solches war halt die Stufe zur Meßbarkeit des Erfolges. Dieses System hat sich nunmal durchgesetzt. Punkt. UNd in Bezug auf Taktik hann man sicherlich Vorteile daraus lesen. Erfolg als solches ist aber sicherlich kein Vorteil, denn er bringt beim Spielen gar nichts. Oder habt ihr etas davon, daß DND so erfolgreich ist ? Als zeites erschien übrigens Runequest, basieren auf dem Basic Roleplaying von Chaosium, völlig ohne Stufen und als System bis heute auf dem Markt. Auch hier habe ich durchaus eine Vergleichbarkeit, denn die Prozentwerte von 00-100 sind ja durchaus vergleichbar, zur Nor durch addieren. Ich persönlich mache weder bei DSA noch bei DND die Stufen für den Erfolg verantwortlich, beide wären auch ohne Stufen erfolgreich gewesen. Da gibt es Gründe wie einen Strarken Verlag im Hintergrund (DSA), war halt das erste RPG, einfache Regeln in der Urform etc, die da eher eine Rolle spielen. Ich persönlich bevorzuge Stufenlose Systeme, weil sie der Realität näher kommen, denn es steigt ja niemand plötzlich eine Stufe auf und lernt dann ein paar neue Sachen, sondern mal lernt eigentlich ständig dazu, mal die eine map die andere Kenntnis. Einen hervorragenden Kompromiß bietet Midgard. Man lernt jederzeit zwischen Abenteuern Fertigkeiten, und hat man eine bestimmte Menge an Erfahrung fürs Lernen ausgegeben, steigt man eine Stufe aus und erhält dadurch die Möglichkeit, ein paar zusätzliche Dinge zu verbessern. |
| Darklone:
--- Zitat von: Kazander am 25.12.2006 | 11:01 ---Ich persönlich bevorzuge Stufenlose Systeme, weil sie der Realität näher kommen, denn es steigt ja niemand plötzlich eine Stufe auf und lernt dann ein paar neue Sachen, sondern mal lernt eigentlich ständig dazu, mal die eine map die andere Kenntnis. --- Ende Zitat --- Klaro, theoretisch mag ich stufenlose Systeme auch sehr. Hab jahrelang wie viele andere auch an so was gebastelt. Gerade deswegen schaetze ich nun eben die Systeme mit Stufen ;) Das einzige System, was IMHO ganz gut funktionierte, war ein LARP Regelsystem ohne Stufen, das auf 3 DIN A4 Seiten passte (2 Seiten Magie). Aber das war eben auch nur gut, weil es beschraenkt war... und eben die XPs sehr beschraenkt waren. Alle anderen stufenlosen, die ich kenne und spielte, machten ohne grosse Beschraenkungen (wie halt zB Stufen) auf Dauer wenig Sinn. --- Zitat ---Einen hervorragenden Kompromiß bietet Midgard. Man lernt jederzeit zwischen Abenteuern Fertigkeiten, und hat man eine bestimmte Menge an Erfahrung fürs Lernen ausgegeben, steigt man eine Stufe aus und erhält dadurch die Möglichkeit, ein paar zusätzliche Dinge zu verbessern. --- Ende Zitat --- Jo, nur leider hatte Midgard ja viele andere Probleme... aber der Grundgedanke war sicher nicht schlecht. |
| Xemides:
--- Zitat von: Darklone am 25.12.2006 | 11:09 ---Alle anderen stufenlosen, die ich kenne und spielte, machten ohne grosse Beschraenkungen (wie halt zB Stufen) auf Dauer wenig Sinn. --- Ende Zitat --- Was genau meinst du ? Ich habe viele der von mir genannten Spiele gespielt und spiele sie teilweise heute noch, und ich hatte damit nie irgendwelche Probleme oder habe Probleme mit dem Sinn gehabt. --- Zitat von: Darklone am 25.12.2006 | 11:09 ---Jo, nur leider hatte Midgard ja viele andere Probleme... aber der Grundgedanke war sicher nicht schlecht. --- Ende Zitat --- Darüber brauchen wir nicht diskuttieren, es geht ja auch nur um das System der Fertigkeitssteigerung und des Stufenausstieges und wie man einen Kompromiß findet. Wobei die anderen sog. Probleme bei Midgard für mich keine sind, ich spiele es seit über 10 Jahren regelmäßig mit Begeisterung. |
| Roland:
Stufen sind ein Ziel, auf dass man hinarbeiten kann. Während man bei kleinschrittigeren Systemen den "Erfolg" nicht so deutlich sieht, kann man bei Stufensystemen darauf freuen, nach getaner Arbeit (meist das Überwinden von Herausforderungen) eine ordentliche Belohnung zu erhalten. |
| Xemides:
Zumindest wenn ich auf diese Belohnungen wert lege schon, und reichen aber auch schon die kleinen Belohnungen durch Verbesserungen der Fertigkeiten, vor allem da es diese Belohnungen öfter gibt als bei Stufensystemen. So kann man bei stufenlosen Systemen nach jedem Abenteuer etwas verbessern, während man bei Stufensystemen immer erstmal die Punkte zusammensammeln muß, bevor man aufsteigt und sich verbessert. Und wieder verebindet das System von Midgard beides. |
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