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[Film] Der goldene Kompass
Crimson King:
Sternwanderer war cool. Arsène Lupin war hanebüchener Mist mit einem vollkommen unstrukturierten und wirren Plot und Sin City war keine Fantasy, sondern ein moderner Film Noir mit Comicflair.
Ich hoffe mal auf Krabat. Und ich bange um das Elric-Projekt. Das Script zu Elric ist auch von Chris Weitz, dem Regisseur und Schreiberling von Der Goldene Kompass. Ich hoffe da mal nur, dass Moorcock, der sehr nah am Prozess ist, die Finger drauf hat und dass ein guter Regisseur geholt wird.
Stormbringer
Waldviech:
--- Zitat ---Arsène Lupin war hanebüchener Mist
--- Ende Zitat ---
Leider :'(....was hatte ich mich auf den Film gefreut, zumal der Stoff wirklich was hergegeben hätte. Aber neeeeee......im Übrigen würde ich Arsène Lupin eigentlich auch nicht als Fantasy bezeichnen, denn das Original ist eigentlich ein astreiner Krimistoff. Das Einbauen übernatürlicher Elemente im Film war imho ziemlich unnötig
Aber um wieder zum Film zurück zu kommen: Der große Wurf war das Ganze mit Sicherheit nicht, und das die schärfste Kirchenkritik abgeschwächt wurde war leider schon voher klar. Man hatte im Film zum Teil echte Schwierigkeiten, das Mgisterium als Kirche zu erkennen. War wohl auch so beabsichtigt. Mich würde nur interessieren, wie sie das Problem in den Folgefilmen lösen wollen (die Religionskritik wird ja nicht weniger....).
Im Großen und Ganzen würde ich aber dennoch sagen, es ist ein Film den man sich recht gut ansehen kann und mit Sicherheit besser als einige andere "Fantasyblockbuster".
Falcon:
@Kazander: naja, wann die Vorlage entstanden ist hat damit ja mal gar nichts zu tun. Genauso hätte man sagen können, vor 10Jahren war eben noch niemand so dumm es zu verfilmen ;)
aber hast Recht. Die Sicht der Dinge ändert sich natürlich. Trotzdem meine ich gibt es weniger Filme "von denen man so spricht".
ich meinte auch nicht direkt Handlung sondern Drehbuch sorry.
mit "Schal" triffts Loynesse imho ganze exakt.
p.s.; Sin City wäre sicher zu nennen. Arsene Lupin sagt mir nichts (mal abgesehen vom Charakter) und vom Sternwanderer spricht in einem Jahr kein Schwein mehr. Versprochen.
Melias:
Hi!
Nachdem ich "Der Goldene Kompass" gelesen hatte, bin ich gestern in den Film gegangen.
Als ich mit dem Lesen des Buches begonnen hatte, war ich schon etwas skeptisch, wie man einige Ideen verfilmen wollte.
Dann war ich gestern im Film und bin...enttäuscht. ;)
Gleich zu Beginn des Films wird man in die Story "hineingeworfen" und im weiteren Verlauf schienen mir zu viele Sachen durchgewürfelt worden zu sein. Z.B. die Entführung Lyras ist im Buch ganz anders. Das aber nur am Rande. Die Luftschiffe wiederum fand ich sehr gut und auch die Eisbären fand ich gut gelungen. Es waren gute Szenen dabei, keine Frage, aber meiner Meinung nach, hätte man mehr aus dem Film machen können. Das Buch ist deutlich besser, der Film ist aber dennoch sehenswert. ;)
Melias
Chiungalla:
--- Zitat ---Es waren gute Szenen dabei, keine Frage, aber meiner Meinung nach, hätte man mehr aus dem Film machen können.
--- Ende Zitat ---
Kannst Du Dich an irgend eine Romanverfilmung erinnern, bei der man das nicht im Nachhinein sagen hätte können?
Mir spontan nicht, und wenn ich ganz lange überlege, fallen mir sicher auch nicht viele ein.
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