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Paizos Pathfinder-Blog - das Übersetzungsprojekt

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Aus der Gruft gestohlen: Taldor, das Echo der Herrlichkeit



Mittwoch, 18. März 2009

Hurra! Die Vorschaudiebe kehren wieder einmal mit einem fantastischen Preis aus der verräterischen Gruft des Golems zurück: Mit Ralph Horsleys Illustration für das Titelbild des Pathfinder Companion: Taldor, das Echo der Herrlichkeit (Pathfinder Companion: Taldor, Echoes of Glory). Solche wunderschöne Kunstwerke werden vom Golem und seinen Schergen besonders sorgfältig bewacht. Doch muss euch, unsere treuen Leser, die Gefahr für unser eigenes Leben natürlich nicht kümmern. Jetzt aber entschuldigt uns bitte, da wir ganz schnell zusammengestellte Verkleidungen anziehen.

Vadid und Nahk,
die Vorschaudiebe

Angeschlagene Ritterlichkeit

Ritter, liebliche Maiden, heldenhafte Abenteuer und gerechte Questen: diese Dinge sind die Legenden über das alte Taldor. Doch ist das einst mächtige Reich von seiner früheren Herrlichkeit herabgesunken. Nun bekämpfen sich rivalisierende Adelige, die bitter gewordene Ritter und ihre Armeen für ihre persönliche Macht statt der Ehre wegen einsetzen. Ein gespannter Friedensschluss mit Qadira droht wieder in Krieg umzuschlagen und die Tochterstaaten Taldors betrachten das Land mit Verachtung. Und doch, es gibt immer noch Größe in Taldor, und unter den abblätternden Goldverzierungen steckt ein steinhartes Fundament. Die Söhne und Töchter vergessener königlicher Blutlinien hören die Veränderung, die der Wind mit sich bringt. Wer weiß schon, ob es sich dabei um die Andeutung kommender Größe oder um das Todesröcheln eines Reiches ist, dass seinen Höhepunkt schon lange überschritten hat?

Dieser Pathfinder Companion beschreibt die Natin Taldor und ihre Hauptstadt Opara. Werde Mitglied bei den Löwenklingen, einer Prestigeklasse für die Geheimagenten des Reiches! Lerne die Magie der unterdrückten Kirche der Dämmerblume kennen! Steige mit neuen Talenten aus bescheidenen Anfängen zur Größe auf! Eigen dir die pompöse Magie von Taldors reicher Elite an! Taldor braucht Streiter - bist Du für diese Herausforderung bereit?

Übersetzung: Björn Arnold

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Wurzeln und Anfänge: Taldor




Dienstag, 24. März 2009

Nächsten Monat wird der Pathfinder Companion: Taldor, Echoes of Glory in den Buchregalen der Spieleläden und der Abonennten eintreffen. Hank und ich hatten vor kurzem die Gelegenheit, das Buch zu redigieren; Taldor wird auf alle Fälle den Spielern gefallen, die eine kleine (oder auch große) Dosis byzantinischer Politik in ihrem Spiel mögen.

Ich habe mich mit Joshua J Frost, dem Organisationsleiter der Pathfinder Society und gleichzeitig Autor von Taldor, Echoes of Glory über seine Inspirationsquellen unterhalten. Nach eigenen Worten stellte sich Josh das dekadente, im Untergang begriffene Reich als eine Mischung aus der Dekadenz Amsterdams im 16. und 17. Jahrhundert sowie der äußerst komplizierten Politik  und Regierungsgewalt im byzantinischen Reich vor.

Die Güldene Stadt Oppara, Herz Taldors und verrotteter Kern des zerfallenden Reichs zugleich, wurde nach dem Überfluss und der Korruption im historischen Amsterdam modelliert. In dieser Zeit war die Wirtschaft der Stadt hauptsächlich darauf abgestellt, eine handvoll einzelner Personen geradezu obszön reich zu machen, während der Rest der Bevölkerung in der Mittel- bzw. der Unterklasse verharren musste. Diese Trennung zwischen arm und reich findet offensichtlich ihren Niederschlag in der Politik der Güldenen Stadt, in der die Königsfamilie und die senatorische Schicht in üppiger Dekadenz leben, während die Massen sich als Arbeiter, zwangsverpflichtete Soldaten und bettelarme Landstreicher abmühen. Die Aristokratische Kultur Taldors wurde außerdem vom London des 16. und 17. Jahrhunderts beeinflusst, insbesondere in Bezug auf die Wichtigkeit, die die jungen Männer Opparas dem Besitz eines kostbaren Schwertes zuschreiben. Das Konzept der "jungen Klingen" stammt direkt aus dieser Periode der britischen Geschichte.

Joshs Studien über das Reich Byzanz dienten als Inspiration für Taldors verworrenes politisches System. Die kostspielige Bürokratie des Taldanischen Imperiums, die Macht des Imperators, Beamte und einfache Bürger in die höheren Ränge aufzunehmen sowie die Trennung zwischen dem "bärtigen" Adel und den "bartlosen" Massen wurden alle nach den komplizierten politischen Vorgängen der byzantinischen Aristokratie gestaltet. Insbesondere die Tendenz der byzantinischen Herrscher, zahlreiche, scheinbar redundante Titel an die "Bärtigen" der Aristokratie zu verleihen, inspirierte direkt die ausgetüftelte Hierarchie von Adelstiteln in Taldor.

Spielleiter, die gerne politische Intrigen in ihr Spiel integrieren, sollten jedenfalls nicht über das Reich Byzanz hinwegschauen. Tatsächlich war die Bürokratie dieses Reichs so riesig und kompliziert, dass der Begriff "byzantinisch" zu einem Synonym für Dekadenz und Doppelzüngigkeit geworden ist. Wenn ihr es gar nicht abwarten könnt, gefährliche, zweischneidige politische Intrigen in eure Kampagne einzufügen, oder wenn ihr einfach nur einen detaillierten Blick auf das im Untergang begriffene Reich Taldor werfen wollt, könnt ihr euch auf den Pathfinder Companion: Taldor, Echoes of Glory freuen!

David Eitelbach,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

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Die Bastarde von Erebus - letzter Spieltest



Mittwoch, 25. März 2009

Und so kommt unser Bastarde von Erebus( Bastards of Erebus)-Spieltest zu seinem Ende; Wir, die tapferen und kühnen Abenteurer, sind siegreich geblieben. Die Höhepunkte des Abends: mein Halbork fiel auf -1 TP, hielt aber (dank seiner orkischen Wildheit) noch eine Runde länger durch und verursachte Maximalschaden , bis er endgültig zu Boden ging. Davids Schurke wurde schon wieder von einem Furchteffekt/Zauber erwischt und rannte angsterfüllt in die Dunkelheit. Einer der Schurken, der nur noch 1TP besaß, wendete sich an den Hauptgegner und bat um Hilfe,worauf der Bösewicht erwiderte: "Ich werde deines Opfers gedenken!" und ihn - zusammen mit uns - mit Brennende Hände in Brand steckte. Unser Zwergenkrieger rannte dem fliehenden Hauptgegner hinterher, zog seine Wurfaxt und beendete seine Bewegung gerade in Wurfreichweite. Dann schleuderte er die Axt dem Gegner, gerade als dieser drauf und dran war, aus der Tür zu verschwinden, genau in den Hinterkopf, womit er ihn erschlug und damit das Abenteuer beendete.

Alles in allem hat das Abenteuer viel Spass gemacht. Genauso wie der Spieltest der jüngsten Version des Pathfinder RPG, die mir sehr gut gefallen hat. Ich bin nicht sicher, ob wir auch an den Spieltests für den Rest des APs teilnehmen können, kann aber sagen, dass ich wirklich gespannt darauf bin, wie es weitergeht...

♪We are the champions, my friends...♪

Hank Woon,
Redaktionspraktikant Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

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Vorschau auf den Leitfaden zum Finstermondtal

Mittwoch, 07. Mai 2008

Wir bereiten uns gerade darauf vor, den Leitfaden zum Finstermondtal (Guide to Darkmoon Vale) in Druck zu geben. Hier ist ein kleiner Auszug über das verhasste Holzkonsortium, dass bis zur Veröffentlichung des Buchs euren Appetit anregen soll.




Das Holzkonsortium

Das Holzkonsortium ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als Andoran noch eine Provinz des chelischen Reiches war. Mit dem Aufstieg der Demokratie aber begann sein Stern zu sinken und es an Einfluss zu verlieren. Zwar ist es nur noch ein Schatten früherer Pracht, nichtsdestotrotz aber übt das Holzkonsortium nach wie vor einen großen Einfluss auf bestimmte Regionen und Gemeinden besonders in den wildnisreicheren Ecken Andorans aus. Nirgendwo aber ist diese Macht deutlicher zu erkennen als im Finstermondtal, in dem dier größte Teil des Holzabbaus durch das Konsortium vorgenommen wird.

Organisation:Das Konsortium wird nicht durch eine einzelne Person, sondern durch ein Direktorium kontrolliert, dessen Mitglieder gemeinsam ihre Interessen wahren, die gemeinschaftlichen Unternehmungen überwachen, lang angelegte und weitreichende Strategien entwerfen und das Tagesgeschäft den auch Gavels genannten Vorarbeitern vor Ort überlassen. Die mächtigen, skrupellosen Männer des Direktoriums, alle Holzbarone und -magnaten, haben ihr Vermögen auf den Rücken der Holzfäller und auf Kosten der Wälder erworben. Sie waren nie eine Gruppe, die hohen moralischen Standards folgte. Als aber ihre Macht schwand, sind viele Mitglieder des Direktoriums zunehmend sadistisch und grausam geworden. Es gibt sogar Gerüchte, die ein paar der Direktoren mit dem geheimnisvollen, finsteren Aspiskonsortium in Verbindung bringen.

Nur noch zwei Gavels (auf dem Höhepunkt der Macht des Konsortiums gab es mehr als ein Dutzend solcher Amtsträger) behaupten die absolute Kontrolle über die letzten Güter des Konsortiums. Thaldrin Kreed ist der Gavel des Finstermondtals. Er ist ein verhasster, gleichzeitig hasserfüllter Mann, der die Stadt (Falkengrund - WQ) auf sadistische, grausame Weise unter seinem gefühllosen Daumen hält. Als Gavel hat Thaldrin Kreed die absolute Kontrolle über das Konsortium im Finstermondtal, was auch für seine Angestellten und seine Reichtümer gilt. Solange er jedes Jahr einen größeren Gewinn aus dem Tal presst, kann er in den Augen des Konsortiums gar nicht falsch handeln (dessen Advokaten den Gavel bei zumindest vier Anlässen vor dem Galgen bewahrt haben). Mit jedem neuen Jahr wird es für Kreed allerdings schwerer, seine  gewinne zu vergrößern, was in immer schlimmeren Darbietungen von Ausbeutung und Habgier mündet.

Mike McArtor,
Redakteur Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

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Die Biologie im Tal, Teil 1

Mittwoch, 04. Juni 2008

In Golarion gibt es viele interessante Tiere und Pflanzen. Der Leitfaden zum Finstermondtal (Guide to Darkmoon Vale) stellt einige der berühmtesten oder auch berüchtigsten Exemplare der Flora und Fauna des Tals vor. Zunächst ein kleiner Einblick in die Fauna.

Die Fauna des Finstermondtals

Die meisten Kreaturen im Finstermondtal sind einfache Tiere oder einfaches Ungeziefer, die keine finstere Agenda über das eigene Überleben hinaus verfolgen. Die folgenden Kreaturen gehören zu den am häufigsten vorkommenden Wesen der Region.

Feuerfußfennek: Diese rotpfotigen Füchse kommen überall im nördlichen Andoran und im südlichen Isger vor. Ihre Pelze sind in Absalom und Molthune recht beliebt.

Dämmerspinne: Diese Spinnenart bringt Exemplare mit einem Durchmesser von 30 cm hervor und bewohnt in großen Kolonien den Ardschlagwald. Sie weben riesige Spinnennetze über eine Fläche von mehreren Morgen Land hinweg. Dämmerspinnengift kann zu einer starken Alkoholischen Droge verarbeitet werden, wenn es auf die richtige Weise von lebenden Exemplaren gemolken wird.

Riesenmoskito: Diese Plagen sind so groß wie kleine Vögel, sind aber (glücklicherweise) eher Einzelgänger. Weibliche Riesemoskitos trinken (wie ihre normalgroßen Verwandten) das Blut warmblütiger Tiere.

Riesensumpfschlange: Diese schlangenartigen Räuber sind nachtaktive Wesen. Sie sind Würgeschlangen und ziehen es vor, sich an ihre Opfer heranzuschleichen, währen ihre mögliche Mahlzeit tief und fest schläft.

Weiherschwan: Weiherschwäne kommen nur auf dem Drosksee vor. Dabei handelt es sich um normale Schwäne, die den leicht säurehaltigen Knallkarpfen essen können und die zur Verdauung nur eine ganz bestimmte Sorte vulkanischen Gesteins verwenden. Die Kombination dieser beiden Eigenschaften bedeutet, dass die von den Weiherschwänen wieder hochgewürgten Verdauungssteine glattpolierte halbkostbare Edelsteine sind, die sich bei Zwergen großer Poplarität erfreuen.

Bergpferd:Diese langhaarigen, massiven Pferde leben in den  und sind bei den Bergleuten wegen ihrer Gutmütigkeit und Anspruchslosigkeit sehr beliebt.

Knallkarpfen: Das leicht säurehaltige Fleisch des Knallkarpfens, der im Drosksee lebt, macht ihn zu einem sehr unbeliebten Speisefisch (außer für die ebenfalls dort lebenden wunderschönen Weiherschwäne). Wenn sie bedroht werden, können Knallkarpfen die Luft explosionsartig aus ihrer Luftblase pressen, um sich auf diese Weise schnell wegzubewegen, wobei ein charakteristisches Knallen ertönt, dass dem Fisch seinen Namen gegeben hat.

Schlurk: Schlurke sind das abscheuliche Ergebnis, das aus den Anstrengungen schlecht beratener Zwerge entstand, Untergrundfrösche zu züchten. Kobolds schätzen die übelriechende, schleimbedeckte Kreatur als Haus- und Reittier. Schlurke leben unter der Erdoberfläche in feuchten Höhlen, in denen die Pilze und Flechten leben, die sie als Grundnahrungsmittel bevorzugen.

Zhenwurm:Die Zhenwürmer Andorans sind eine kleinere Ausgabe der Großwürmer und etwa halb so groß wie die berühmten Alamienwürmer Qadiras. Sie können in Umgebungen überleben, die für ihre größeren Verwandten tödlich wären. Zhenwürmer gedeien in warmer, feuchter Erde und wandern oft  in die Gebiete um die Geysire, Schlammbecken und anderen geothermalen Stellen im Finstermondtal

Mike McArtor,
früherer Redakteur Paizo

Übersetzung: Björn Arnold

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