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[Film] John Rambo

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MadMalik:
Naja, im ersten haben solche Sprüche noch gefehlt. Was wohl auch daran liegt, dass der erste Teil einen Psychopathen, statt einem Action-Helden als Hauptcharakter hatte. Der alternde Rambo gefällt mir dabei ganz gut, er hat sowas schniekes abgenutztes. Übertriebene Gewalt ist mir da jetzt nicht so aufgefallen, klar, er ist härter als die alten Rambo streifen. Aber für das was man momentan so an Gewalt im Kinofilm sieht, ist das jetzt nichts besonderes.

Preacher:

--- Zitat von: A.o.C. am 21.05.2007 | 15:41 ---Von daher hoffe ich mal, dass der Neue nicht zu einer "sinnlosen" Orgie möglichst plakativer Gewalt verkommt. (Wobei die anderen eigentlich auch nicht viel mehr waren....)
--- Ende Zitat ---
Wenn ich sowas lese, dann frage ich mich, ob der Verfasser wirklich weiß, wovon er spricht. Ich schätze nicht, denn "First Blood" (Rambo 1) war nicht nur eine "Orgie möglichst plakativer Gewalt", sondern ein Actionfilm mit Hirn und einer durchaus kritischen Message.

Der "Psychopath" Rambo wurde von seinem eigenen Land zu einer Waffe, einer Kampfmaschine, einem "Psychopathen" gemacht. Er hat gekämpft und Befehle befolgt, aber nach seiner Rückkehr wird seine Aufopferung nicht gewürdigt, er wird im Regen stehen gelassen und tyrannisiert. Und deshalb kämpft er - er kennt keine anderen Möglichkeiten zur Konfliktbewältigung und hat auch sonst keine Identität außer der als Kämpfer.

Der Schlüsselsatz in dem Film ist "Gott hat Rambo nicht erschaffen - ich war das". Es werden gleich zwei amerikanische Traumata kritisch aufgearbeitet, nämlich zum einen der Vietnamkrieg (am Rande) und der Umgang mit den Veteranen.

Und diesen Film als "sinnlose Orgie möglichst plakativer Gewalt" abzutun ist ein derartiger geistiger Durchfall, daß sich mir die Zehennägel kräuseln.

Prädikat: Durchgefallen. Nachhilfestunden vor dem Verfassen weiteren Unfugs werden dringend angeraten. ::)

Teil zwei und drei...naja...das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Aber Teil 1 ist ein Klassiker des Actionkinos, der nicht nur beim Publikum sondern auch bei Kritikern großen Anklang fand.

Edit:
Hab ich ganz vergessen: Nach dem Trailer zu schließen, lehnt sich der Neue eindeutig eher die letzten beiden Teile (vor allem 2) an. Schade.

Visionär:
Rambo 1 war eine Orgie plakativer Gewalt.  :gasmaskerly:

Cycronos:

--- Zitat von: Hendrik am 21.05.2007 | 16:46 ---Wenn ich sowas lese, dann frage ich mich, ob der Verfasser wirklich weiß, wovon er spricht. Ich schätze nicht, denn "First Blood" (Rambo 1) war nicht nur eine "Orgie möglichst plakativer Gewalt", sondern ein Actionfilm mit Hirn und einer durchaus kritischen Message.

--- Ende Zitat ---

Hirn....
Durchgeknallter führt Guerrilla-Krieg in irgendeinem verschlafenen Nest in Amiland ist für mich nicht gerade Hirn.


--- Zitat ---Der "Psychopath" Rambo wurde von seinem eigenen Land zu einer Waffe, einer Kampfmaschine, einem "Psychopathen" gemacht. Er hat gekämpft und Befehle befolgt, aber nach seiner Rückkehr wird seine Aufopferung nicht gewürdigt, er wird im Regen stehen gelassen und tyrannisiert. Und deshalb kämpft er - er kennt keine anderen Möglichkeiten zur Konfliktbewältigung und hat auch sonst keine Identität außer der als Kämpfer.

Der Schlüsselsatz in dem Film ist "Gott hat Rambo nicht erschaffen - ich war das". Es werden gleich zwei amerikanische Traumata kritisch aufgearbeitet, nämlich zum einen der Vietnamkrieg (am Rande) und der Umgang mit den Veteranen.

--- Ende Zitat ---

Da stimme ich noch zu.
Aber zu diesem Thema gibt es X Filme, die es meines Erachtens nach besser thematisieren.
Rambos Vergangenheit hält als Ausrede für möglichst brutale Gewalt her, damit der Zuschauer mit dem Protagonisten sympathisieren kann ("er kann ja nichts dafür") und sich nicht so mies fühlt, weil er sich irgendein konstruiertes Gemetzel ansieht.
Geschickt, keine Frage, und der Film ist auch nicht schlecht.
Trotzdem ist die Gewalt "sinnlos".


--- Zitat ---Und diesen Film als "sinnlose Orgie möglichst plakativer Gewalt" abzutun ist ein derartiger geistiger Durchfall, daß sich mir die Zehennägel kräuseln.

--- Ende Zitat ---

Ganz ruhig Großer, schalt mal bitte nen Gang runter, sonst könnte ich auf die Idee kommen dieses Gekläffe zu ignorieren.


--- Zitat ---Teil zwei und drei...naja...das ist wieder eine ganz andere Geschichte. Aber Teil 1 ist ein Klassiker des Actionkinos, der nicht nur beim Publikum sondern auch bei Kritikern großen Anklang fand.

--- Ende Zitat ---

Ich bitte um Entschuldigung, falls ich Teil 1 mit den anderen beiden über einen Kamm geschoren haben sollte. Der Erste ist in der Tat anders.
Ihn hier als ein Monument kriegskritischen Kinos hochzustilisieren halte ich aber für ebenso verkehrt.
Sicher, er hat eine Message, aber die hat der Dritte ebenso.
Nur, weil auf dem Ersten "Veteranen-Ablehnung" und auf dem Dritten "Terror in Nahost" draufsteht, sind das für mich noch lange keine vorranging kritischen Filme.
Es ist Action. John Rambo, der dem Rest der Welt die Schädel einschlägt.
Ist ok, sehe ich gerne.
Aber die Rambo-Serie ist auch nicht kritischer als "A bridge too far" oder andere Filme in dieser Richtung.

Falcon:
Gewalt ist immer sinnlos. Der Tag der Plattitüden ;D

ich bin auch der Meinung, das Rambo 1 unterschätzt wird und A.o.C. Unrecht hat (gut, er hats ja revidiert), auch wenn ich es nicht so respektlos, beleidigend ausdrücken würde.

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