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[Savage Worlds] Regelfragen (Archivthread)

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MarCazm:

--- Zitat von: Falcon am 28.08.2008 | 19:51 ---Darf der Unterbrochene ein zweites Mal in der Runde neue Aktionen ansagen, nachdem seine bereits angefangen Handlungen unterbrochen wurden?

z.b.
S1: "ich ziehe mein Gewehr, renne raus und Schiesse auf NSC B"
SL: "gut, würfel mal AG ob du dein Gewehr ziehst"
S1:"geschafft, ich renne raus und..."
SL: "STOP! Hier will NSCB dich abknallen"
darf S1 nun neue Aktionen ansagen vor dem Ag Contest oder nur seine gesagten zuende führen wenn er gewinnt.

WIR spielen es so, daß man neue ansagen darf, damit man auf den Hold reagieren kann.

--- Ende Zitat ---

Um auf einen Hold reagieren zu können, müsste der Unterbrochene eigentlich selber auch on hold sein und das geht ja nicht, weil er ja schon seine Aktion(en) macht. Was ich dem Unterbrochenen als Reaktion auf die Unterbrechung zugestehen würde sind Free Actions, sowas wie in Deckung springen oder um Hilfe rufen etc.
Seinen kompletten Angriffsplan innerhalb von sekundenbruchteilen umzuwerfen ist eher... naja sagen wir mal unglaubwürdig.
Aber wenn ihr damit zufrieden seid, könnt ihr das natürlich so machen. Verbieten kann es euch keiner. ;D

Aber an meinem Tisch hätte S1 für seine Aktion da ziemlich gelitten. Erst zieht er seine Waffe, dann rennt er raus und will auch noch schießen (ist schon ein MAP von -4), dummerweise läuft er genau vor die Flinte, des auf ihn wartenden NSCs B, was dazu führt, dass festgestellt werden muss welcher von beiden schneller "reagiert". Wenn S1 Glück hat, schafft er den Ag Test und ballert den NSC mittels Erhöhung und gut acenden Schadenswurf um. Kann aber auch sein, dass er das nicht schafft und es anders herum läuft. Sowas bietet viel mehr Spannung und lässt Spieler ihre Aktionen viel überlegter angehen wie: "Ach egal wenns nicht so klappt dann ändere ich es halt einfach".

Was für große Möglichkeiten soll S1 denn noch haben nach bzw. während der Unterbrechung?

Falcon:

--- Zitat ---Um auf einen Hold reagieren zu können, müsste der Unterbrochene eigentlich selber auch on hold sein und das geht ja nicht, weil er ja schon seine Aktion(en) macht. Was ich dem Unterbrochenen als Reaktion auf die Unterbrechung zugestehen würde sind Free Actions, sowas wie in Deckung springen oder um Hilfe rufen etc.
Seinen kompletten Angriffsplan innerhalb von sekundenbruchteilen umzuwerfen ist eher... naja sagen wir mal unglaubwürdig.
Aber wenn ihr damit zufrieden seid, könnt ihr das natürlich so machen. Verbieten kann es euch keiner. Grin
--- Ende Zitat ---
Das Problem war, daß wir das Beibehalten des Planes eines Unterbrochenen nicht vernünftig spielbar und konsistent beibehalten konnten:
Zum Beispiel betrifft das schon den Gehweg desjenigen, der Unterbrochen wird. Will man die Regel knallhart anwenden muss er vorher genau angeben welchen Kurs die Figur auf dem Plan laufen soll und wo sie landet und darf dann auch nicht mehr davon abweichen (es sei denn natürlich man wird durch eine On Hold spielfigur daran gehindert). Das macht das System aber ziemlich langsam.
Sobald sich der Charakter umentscheiden darf wo er hingeht (was Spielmechanisch ja kein Unterschied ist) wäre der Plan aber schon wieder geändert. Dann haben wir uns gesagt: Dann soll er den ganzen Rest meinetwegen auch ändern können.

ist ja nicht ungewöhnlich zurück in Deckung zu gehen, sobald man beschossen wurde.

Zornhau:

--- Zitat von: Falcon am 29.08.2008 | 15:14 ---ist ja nicht ungewöhnlich zurück in Deckung zu gehen, sobald man beschossen wurde.
--- Ende Zitat ---
Solange das Free Actions sind, wie z.B. Fall Prone, und dann in Deckung zurückkriechen (gesetzt der Charakter hat noch genug Pace für diese Bewegungen) ist das ja in Ordnung.

Aber sich auf grundsätzlich andere AKTIONEN "umzuentscheiden" entwertet das Unterbrechen, für das ein anderer Charakter möglicherweise mehrere Runden lang On Hold gelauert hat.

Falcon:
wenn etwas Pace verbraucht, wie kann das eine Free Action sein?
Gut, im Prinzip kann man Free Action nach SW natürlich rein willkürlich festlegen.
Aber es geht ja um die Regeln. Das Fee Actions eine Sonderstellung bei OnHold haben steht nirgends in SW:Ex. Zumindest finde ich es nicht.

Zornhau
--- Zitat ---Aber sich auf grundsätzlich andere AKTIONEN "umzuentscheiden" entwertet das Unterbrechen, für das ein anderer Charakter möglicherweise mehrere Runden lang On Hold gelauert hat.
--- Ende Zitat ---
Nicht wenn der Spieler mit OnHold genau das beabsichtigt. Dann entwertet es nämlich onHold weil man den Gegner nicht mehr zu einer anderen Entscheidung drängen kann als z.b. dem SC Kumpel den Kopf abzuschlagen .
Ist immer eine Frage der Auslegung.

MarCazm:

--- Zitat von: Falcon am 29.08.2008 | 16:28 ---Nicht wenn der Spieler mit OnHold genau das beabsichtigt. Dann entwertet es nämlich onHold weil man den Gegner nicht mehr zu einer anderen Entscheidung drängen kann als z.b. dem SC Kumpel den Kopf abzuschlagen .
Ist immer eine Frage der Auslegung.

--- Ende Zitat ---

Wenn der Spieler meint auf den Gegner nur schlagen oder schießen zu müssen, kann es durchaus passieren, dass der Gegner den Schaden wegsteckt und natürlich, jetzt erst recht, dem SC Kumpel versucht den Kopf abzuschlagen.
Natürlich kann der On Hold Spieler, wenn es von der Distanz passt, sich dazwischen werfen und seinen Kumpel aus der Schusslinie stoßen. Dann geht der Schlag des Gegners dann halt ins Leere.

Oder was nach deinen vorigen Aussagen aber nicht passieren würde, weil der Gegner sich ja nach der Unterbrechung wieder nach seinem Ziel orientieren und dementsprechend die Unterbrechung nichts genutzt hat. Daher lautet die Frage was entwertet On Hold wohl mehr?

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