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D&D 4e Smalltalk
Falcon:
wir benutzen die Errata wenn Fehler aufkommen oder Unklarheiten (zuletzt bei Stealth) auffallen. Dann kann man in den Erratas nachschauen. Das klappt eigentlich ganz gut.
Warum sollten wir uns alle seitenweise Erratas reinziehen, wenn die meisten Fehler gar nicht auffallen?
Es gibt aber auch eine gewisse Eigenverantwortlichkeit, was Regeln betrifft, die einen selber (z.b. als Spieler) als einzelnen betreffen. Ich fühle mich nicht zuständig alle Fehler in allen Regeln der Mit Scs zu suchen aber wenn mal Fehler auftauchen kann man sie halt korrigieren.
@D&D Skills: wo man Flexibiltät bei 3.5 Skills sieht, vor allem wenn man nur 1 oder 2 SKillpunkte und CrossClass Skills hat, erschliesst sich mir immer noch nicht. Selbst bei 11 Skillpunkten steigt jeder wichtige Skill im Endeffekt jede Stufe um einen Punkt.
In D&D4 kann man mit Training und Fokus in Skills gut sein, bei denen man nicht sein Maximumattribut hat (sollte vielleicht auch nicht gerade das DumpStat sein), es ist sogar relativ unüberschaubar wohin sich ein Mitspieler SC nun entwickeln will, weil das ganz klassenuntypische Dinge sein können (in denen der Charakter dann auch noch gut ist!), so daß es wirklich notwendig ist sich abzusprechen. In 3.5 hab ich da keinen Bedarf gesehen.
Unser D&D4 Magier ist z.b. unser Naturcharakter, mein D&D4Fighter u.a. für Streetwise zuständig, ohne das es sie großartig beeinträchtig (das ist für mich Individualisierungsfreiheit). Das ist geil und macht Spass und ist in 3.5 quasi unmöglich ohne die Charaktere völlig kaputt zu skillen. Das diese Skillentwicklungen ruckartig sind (per Feats) -> geschenkt, es gibt Schlimmeres.
hier wird mal wieder mit zwei Maß gemessen, daran kann man sehen wie unfair die Systeme verglichen werden:
"3.5 ist so toll in den Skills, ich kann ja alle meine Punkte in non-Class Skills stopfen, das ist echte Freiheit"
"4.0 ist so schlecht, weil ich nur die Skills benutzen will, die ich auf Maximum bekomme weil ich einfach komplett ignoriere, daß auch nicht maximum Skills gut sein können, wie ich es zuvor bei 3.5 beansprucht habe".
das man nur MaxSkills benutzen will, kann ich schon nachvollziehen aber da sind BEIDE Systeme einschränkend. Ganz davon abgesehen, daß es manchen 3.5 klassen niemals Möglich ist, ihre CLASSSKILLS so hoch zu bekommen wie andere Klassen mit ihren ClassSkills (z.b. der 3.5 Fighter)
@Edwin: daß man öfter spannende Entscheidungen für seinen Charakter zu treffen hat, ist sicher so gewollt und das ist es, was hinter den häufigen und mehr Steigerungen steckt. Es ist ja auch auch kaum vorgegeben was man nehmen muss, das geht ja bis zu den ClassAbilities (Powers). Man bleibt natürlich immer irgendwie in seiner Rolle aber es ist ja schliesslich auch ein Klassensystem.
Guck dir mal die Steigerungen vom 3.5 Kleriker an, vor allem wenn er noch wenig Int. hat. Etwas öderes kann ich mir schwer vorstellen und das darf man dann alle paar Monate Spielzeit mal steigern. Und spielt man ihn nochmal kriegt er wieder genau dieselben Class Abilities (wie jede andere 3.5 Klasse auch). Ich hab in 3.5 auch nur die Klassen spielen wollen die viele unterschiedliche Features haben, wie Druide (aber auch da sind es natürlich immer dieselben Features und im Vergleich zu D&D4 eher wenige).
ragnar:
--- Zitat von: Edwin am 28.11.2008 | 09:41 ---Hat das nur mit Gewohnheit zu tun oder steckt da mehr dahinter?
--- Ende Zitat ---
Ja, das hat was mit der Gewohnheit zu tun, denn wenn ich an unsere AD&D-Zeiten denke, steigen die Charaktere im Vergleich verstörend schnell auf ;)
Speziell die erste Stufe hat im Vergleich doch einiges an Schecken von AD&D verloren. Musst man früher eine halbe Ewigkeit auf einem Niveau herumtrapsen bei dem jeder Kratzer ein Schritt, ach was ein Riesensprung, in Richtung Tod war, war D&D3 schon eine Entlastung und heutzutage ist man von Anfang an noch mal doppelt so überlebensfähig und Stufe 2 lässt nicht mehr ganz so lange auf sich warten. Die Steigerung von Stufe 1 auf Stufe 2 ist dann auch nicht mehr ganz so groß, trotzdem noch merklich.
--- Zitat ---Weil ich finde einen etwas feiner gegliederten Aufstieg eigentlich recht gut...solang man nicht zB nach jedem Kampf oder so seinen Char verändern muss. Kann mich da jemand erleuchten?
--- Ende Zitat ---
Bisher war es bei uns so das die SC alle 3-4 Spielabende eine Stufe aufstiegen (was laut DMG wohl eigenlich langsam ist, laut dem wäre alle 2-3 Spielabende mehr am angedachten Tempo). Feiner granuliert ist der Aufstieg deshalb nicht, aber die Steigerungen sind deutlich einfacher durchzuführen als bei D&D3.x
Das es einfacher ist liegt vor allen Dingen daran das Feats nicht mehr ganz so mächtig sind und Fertigkeitspunkte weggefallen sind (Fertigkeiten gibt es nur noch in den Abstufungen "Ungelernt, Gelernt, Gemeistert"). Kombiniere das mit der Tatsache das viele Enstscheidungen beim Aufstieg nicht dauerhaft sein müssen, und der Aufstieg verläuft viel entspannter als bei D&D3 wo eigentlich jede Entscheidung zig mal abgewägt werden musste (Nehme ich jetzt Weapon Finesse oder Improved Feint? Verteile ich meine 8 Fertigkeitspunkte auf meine wichtigsten Klassenskills oder soll es reichen nur ein paar davon zu steigern (wenn ja, welche?) und ich erlaube mir mal etwas ungewöhnliches?! ) auch weil diese Abwägungen dauerhaft waren*.
Sicherlich hat all das manchem (mir z.B.) Spaß gemacht (die Abwägungen bei der Steigerung, die Hürde "Stufe 1" nach mehreren Anläufen zu überwinden) und ich kann schon verstehen wenn das ganze ein wenig fehlt. Ich kann aber auch verstehen wenn man dem keine Träne nachweint.
*wenigstens bis zum einbeziehen von PHB2.
6:
--- Zitat von: Edwin am 28.11.2008 | 09:41 ---Mal eine Frage den DnD Zwist betreffend, will dazu keinen neuen Threat aufmachen: Es wird in den Diskussionen als Kritikpunkt öfters angeführt "In DnD4 steigt man so oft und schnell auf!"
Hat das nur mit Gewohnheit zu tun oder steckt da mehr dahinter?
--- Ende Zitat ---
Das ist noch eine Sache aus alten AD&D-Zeiten. Früher (vor 3.0) war es so, dass Du es ziemlich gefauert hat, bis Du einen Level aufgestiegen bist. Du bist teilweise ganze Monate auf einem Level geblieben. Selbst beim alten D&D mit seinen 36 Leveln war das so.
In 3.0 wurde das dann absichtlich verkürzt.
Selganor [n/a]:
Die Aufstiegsgeschwindigkeit hing auch oft genug von den Runden ab...
Ich erinnere mich da an meine alte D&D-Runde (noch mit den ganzen ...-Sets), da hatten wir oft genug ein Abenteuer ueber ein Wochenende verteilt (ca. 10-20 Stunden Spielzeit wuerde ich mal schaetzen)
In den meisten Faellen haben wir (alleine durch die Grunderfahrungspunkte) danach immer genug gehabt dass jeder in der Gruppe aufsteigen konnte.
Dann gab's aber auch andere Runden wo man nach 3 Sitzungen noch immer Stufe 1 (bestenfalls 2) war...
Der Nârr:
Wie kommt ihr mit Gegnern zurecht, die Aktionen der Spielercharaktere durch ihre Fähigkeiten unterbinden? Wir (Cleric, Wizard, Fighter, Rogue) hatten kürzlich den Fall, dass auf der Gegnerseite mehrere Ghule vorhanden waren, die einige Spielercharaktere sehr schnell immobilized oder sogar stunned haben. Dies wurde auch noch kombiniert mit ein wenig Pech bei den Saves. Am Ende sah es so aus, dass zwei Spieler praktisch nur damit beschäftigt waren, sich von den Gegnern irgendwie wieder zu lösen (was einem der Spieler - dem Cleric - im ganzen Kampf nicht mehr gelungen ist), der Fighter versuchte indes, zur Haupttruppe zu gelangen, was auch ein hartes Stück Arbeit war (der Encounter war ein von uns fehlgeschlagener Versuch, den Gegnern einen Hinterhalt zu stellen, daher waren wir anfangs ein wenig verteilt).
Ich frage mich nun, welche Möglichkeiten es gibt, sich gegen von Gegnern ausgelöste negative Zustände besser zur Wehr zu setzen. Gerade Zustände wie Immobilized / Stunned finde ich auch nicht attraktiv aus spielerischer Sicht - es löst vielleicht Verzweiflung aus, in so einem Zustand von Gegnern umzingelt zu werden, aber ich finde das dann eher deprimierend, unter Umständen mehrere Runden lang praktisch zum Zuschauer degradiert zu werden.
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