Medien & Phantastik > Sehen
[Kino] KRABAT!!!
Funktionalist:
Das mag ich normalerweise auch an deuthscen Filmen, aber dieser hier ist leider schon sehr flach. Es gibt eigentlich keine Fragen, die nicht im Film mehrfach beantwotet werden.
Das heißt es geht viel Zeit drauf zu erklären, was vorher schon gezeigt wurde...und das ist schade.
Nimm dir Kuschelsitz im Kino, dann wird der Film gleich etwas besser. ;D
sers,Alex
Skele-Surtur:
Also das einzige was mich etwas nervt, ist dass jetzt die Bücher in der Auslage liegen mit einem Bapperl (Aufkleber) drauf "das Buch zum Film". So kann man einem schönen Buch den Ruf versauen.
JS:
nö, denn da solche aufkleber eigentlich nur für die ganz doofen auf den büchern pappen ("gibt es auch noch andere herren der ringe oder krabats, herr verkäufer?"), ist das auch wieder nicht so wild. ich habe das sogar schon bei shakespeare-verfilmungen danach auf den büchern kleben sehen. absurd, nicht wahr?
allerdings gibt es dann tatsächlich auch bücher, die den film wiedergeben und NICHT die vorlage des filmes sind. also krabat im original > film > krabat roman mit filminhalt.
schaurig.
:D
Lyonesse:
Nun ja, der Film basiert auf einem Jugendbuch (keinem Horror-Thriller), das wiederum auf eine alte wendische Sage aufbaut - Krabat ist sozusagen der slawische Faust. Die Handlung spielt auch nicht in Rumänien, sondern in Deutschland, wo man den Ort Schwarzkolm noch heute aufsuchen kann - zur Förderung des Tourismus wird da übrigens gerade die Mühle im Koselbruch gebaut.
Den Film fand ich erträglich, aber er war bei weitem keine Offenbarung und hätte viel besser sein können, wenn man etwas mehr Geld gehabt hätte und vor allem inspirierter gewesen wäre. Statt etwas eigenes zu machen starrte man aber auf den internationalen Markt und was da ankommen könnte, wie das Kaninchen auf die Schlange. Mit etwas mehr Mut zum Risiko hätte da ein feiner Fantasy-Film draus werden können, der Stoff hätte es sicherlich hergegeben, aber so war es halt Durchschnittsware die bald vergessen sein wird. Ach ja, schlimmer als das Lied zum Schluß fand ich den Märchenonkel-Erzähler Otto Sander, der die fundamentalen Aussagen der Geschichte noch mit dem Holzhammer rekapitulieren mußte - überflüssig wie ein Kropf.
Crimson King:
Die Märchenonkel-Krankheit war allerdings in Das Parfüm wesentlich unerträglicher.
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