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[Film] The Hobbit

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KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Ach ja, der in den Zwergenplänen nicht so richtig als Hauptknackpunkt wahrgenommene Drache  ;D

Sagt ja sogar Bilbo im Buch "...das war ja eigentlich schon immer der Schwachpunkt in eurem Plan!", woraufhin ihn die gereizten Zwerge flamen, was das Zeug hält. Tolkien kannte sich gut mit Gruppendynamiken aus, wie mir scheint. Okay, er hatte ja auch ein Rudel Kinder... :)

Chaos:

--- Zitat von: Kwuteg Grauwolf am 18.11.2014 | 15:03 ---Ach ja, der in den Zwergenplänen nicht so richtig als Hauptknackpunkt wahrgenommene Drache  ;D

Sagt ja sogar Bilbo im Buch "...das war ja eigentlich schon immer der Schwachpunkt in eurem Plan!", woraufhin ihn die gereizten Zwerge flamen, was das Zeug hält. Tolkien kannte sich gut mit Gruppendynamiken aus, wie mir scheint. Okay, er hatte ja auch ein Rudel Kinder... :)

--- Ende Zitat ---

Andererseits, einem Rudel Experten beim Kompetentsein zugucken ist irgendwo auch langweilig.

KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
Beim Hobbit schien es mir immer, daß da ein grundlegender Erzählstrang folgender ist: unsicherer ängstlicher Typ, der kein großes Selbstbewusstsein hat, gerät in einen Schlamassel, und denkt die ganze Zeit, jeder hat mehr drauf als er selber, aber im Lauf der Zeit wird ihm immer mehr und mehr klar, daß er eigentlich eine sehr kompetente Person ist, bis er am Ende ein eigenständig und selbstbewusst agierender Charakter ist.

Das ist auch mit ein Grund, warum mich das Buch, als ich es als Teenager zum ersten Mal gelesen habe, sehr angesprochen hat, und mein darauf folgendes Leben ist dann eigentlich eine Nachahmung dieser Entwicklung gewesen  ;D

Daher finde ich es schade, daß es bei den Filmen total untergeht, bzw. im ersten Film mal schnell im Hauruckverfahren nebenbei abgehandelt wurde, wie Bilbo von Zero to hero mutiert. Hat dem ganzen irgendwie die Seele geraubt.

Chaos:

--- Zitat von: Kwuteg Grauwolf am 18.11.2014 | 15:24 ---Beim Hobbit schien es mir immer, daß da ein grundlegender Erzählstrang folgender ist: unsicherer ängstlicher Typ, der kein großes Selbstbewusstsein hat, gerät in einen Schlamassel, und denkt die ganze Zeit, jeder hat mehr drauf als er selber, aber im Lauf der Zeit wird ihm immer mehr und mehr klar, daß er eigentlich eine sehr kompetente Person ist, bis er am Ende ein eigenständig und selbstbewusst agierender Charakter ist.

Das ist auch mit ein Grund, warum mich das Buch, als ich es als Teenager zum ersten Mal gelesen habe, sehr angesprochen hat, und mein darauf folgendes Leben ist dann eigentlich eine Nachahmung dieser Entwicklung gewesen  ;D

Daher finde ich es schade, daß es bei den Filmen total untergeht, bzw. im ersten Film mal schnell im Hauruckverfahren nebenbei abgehandelt wurde, wie Bilbo von Zero to hero mutiert. Hat dem ganzen irgendwie die Seele geraubt.

--- Ende Zitat ---

Ganz so schlimm ist es nicht. Die Szene am Ende des ersten Films ruiniert es etwas - dieses "ich rette jetzt Thorins Leben", auch wenn´s nicht ganz hingehauen hat. Aber ansonsten finde ich, bildet es Bilbos Entwicklung ganz gut ab.

GustavGuns:
Das fand ich unter anderem auch nicht so toll - die Krone aufgesetzt wurde dieser Tendenz dann dadurch, dass eine von Bilbo's größten Raffer-Szenen (Ich geh' dann mal zum Drachen und verarsch' den und komm sauber aus der Sache wieder raus!) zugunsten einer albernen Action-Sequenz (riesiger Gold-Zwerg und andere dümmliche Pläne) verkrüppelt wurde, so dass Bilbo eigentlich ziemlich doof aussah.


--- Zitat von: Chaos am 18.11.2014 | 15:00 ---Ich meine, mal ganz ehrlich, diese Stolpertruppe meint, sie können einen Drachen töten?

--- Ende Zitat ---

Natürlich nicht, der wird im Film selbstredend von Legolas erschossen, während die Zwerge im Hintergrund kopflos rumrennen und sich gegenseitig mit Leitern KO schlagen.

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