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Warum hören so viele Rollenspieler Metal?

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Monkey McPants:

--- Zitat von: Herr Rabe am 24.01.2008 | 12:05 ---Hm...
Ich behaupte jetzt einfach mal, daß Hiphop sich eben ausschließlich über den Text und dessen Reimstrucktur/Versmaß definiert, der Rest der Hiphop ausmacht ist eben BlingBling, Schlabberhosen und Chromfelgen. (;))
Musikalisch ist da aber glaube ich per Definition wenig zu hohlen.

--- Ende Zitat ---
Najaaaaa, kann ich so nicht zustimmen.

Allerdings finde ich die Überlegung "Leute mit höherem IQ hören eher Metall" und "Rollenspieler sind ja so gescheiter/kreativer/was auch immer..." ziemlich Banane, und das als Rollenspieler, Metal- und Hip-Hop Hörer. (Genauso wie Klassik, Elektronik und sonst eigentlich auch so ziemlich alles was nicht schnell genug wegläuft.)

M

Crimson King:

--- Zitat von: Hendrik am 24.01.2008 | 12:13 ---Es gibt Musikrichtungen, die diesbezüglich sehr strengen Regeln folgen (Zwölftonmusik, Serielle Musik), aber im Allgemeinen hat man da doch größere Freiheiten. Wo bliebe denn sonst der kretive Prozess? Wenn es reine Mathematik wäre, wie wäre es dann möglich,daß Musik derart emotional belegt sein kann?

--- Ende Zitat ---

Der gesamte Quintenzirkel hat eine wunderbare mathematische Struktur. So lange dir irgendwelche Noten benutzt, kommst du da auch schwerlich raus. Es gibt Experimente in die Richtung. Die habe ich noch nicht gehört, aber die sollen ziemlich scheußlich klingen.

Es gab sogar schon Partitur-Generatoren, die durchaus brauchbare Ergebnisse abgeliefert haben.

Stormbringer

Skyrock:

--- Zitat von: Destruktive_Kritik am 24.01.2008 | 12:33 ---Zum thema Hiphop
gibt eine menge Rhythmuspoeten da draußen. eignet sich bloß nicht zum zocken.
zuviel geschwätz.
--- Ende Zitat ---
Es gibt auch Instrumentals. Breakbeats (die Instrumentals die für Breakdance benutzt werden) sind wohl am bekanntesten.
Ansonsten gibt es in dem Bereich genug DJs die fähig genug sind um alleine Musik zu machen, wie DJ Rabauke (früher bei Eins Zwo), DJ Koze (früher bei Fischmob) und Boulevard Bou (war nie irgendwo fest dabei).

Crimson King:

--- Zitat von: Destruktive_Kritik am 24.01.2008 | 11:33 ---dabei finde ich die Ähnlichkeiten zwischen Death und Black und Klassik viel gravierender, als zwischen klassik und True metal.

--- Ende Zitat ---

Das erstaunt im Übrigen nicht nur den Hendrik. Klassischer Death Metal, wie ihn Napalm Death, Death oder Cannibal Corpse gespielt haben, ist technisch hochgradig anspruchsvoller Lärm. Von klassischen Kompositionsmustern und Harmonielehre ist da meines Erachtens nicht viel zu hören.

Beim Nordic Black Metal sieht das vermutlich wieder etwas andes aus. In der Ecke kenne ich mich nicht aus, aber was ich von Dimmu Borgir gehört habe, klang schon verdächtig nach dem Romantik-Bombast von Wagner oder Grieg.

Da kriegen im Übrigen auch die Symphonic Metaller eine Menge Inspiration her. Bei Savatage, Blind Guardian, Virgin Steele oder Nightwish ist das meines Erachtens ziemlich gut zu hören, bei Maiden oder Manowar ist das etwas weniger offen hörbar. Bei Motörhead oder Black Sabbath steckt dann doch mehr Blues drin. ;)

Stormbringer

Village Idiot:
@topic: Vielleicht liegt es auch daran, daß der Schritt von einer Freak und Geek Gruppe in die Andere wesentlich einfacher ist!

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