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[SF: Redshift] Schiffsdesign und Technologie

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Chaos:

--- Zitat von: Feuersänger am  5.02.2011 | 15:38 ---Hmja, eventuell. Problem ist, dass es da im Prinzip auf Alles oder Nichts rausläuft: entweder kommen Monopole so häufig vor oder lassen sich so billig herstellen, dass die Raumfahrt trotz Schwund bezahlbar bleibt; oder sie sind eben so selten, dass der Bedarf nicht dauerhaft gedeckt werden kann. Da jetzt die Häufigkeit und den Schwund so genau aufeinander abzustimmen, dass man regelmäßig "tanken" muss und die Preise trotz expandierender Raumfahrt (also steigenden Bedarfs) stabil bleiben, halte ich für sehr "contrived", mir fällt gerade das deutsche Wort nicht ein.
--- Ende Zitat ---

"Arrangiert". LEO ist dein Freund.

Das Problem hast du aber irgendwie immer, egal was du als "Engpass" nimmst. Vielleicht nicht ganz so extrem, aber es wird da sein.


--- Zitat ---Außerdem wäre der Katalysator dann ein typisches MacGuffinite - das wollte ich eigentlich vermeiden, weil der Tropus schon stark abgedroschen wirkt. Aber wenn's denn nicht anders geht... immerhin wäre es logisch und plausibel.
--- Ende Zitat ---

Finde ich nicht, dass es McGuffinite ist... genauso wenig, wie heutzutage Erdöl ein McGuffinite ist.

Funktionalist:
Aloha,

ich bin gerade über eine neue Variante von Jammerbenutzung gestolpert:
http://www.lightinthebox.com/Car-GPS-Signal-Jammer-TRA260-_p76797.html
sieht man einen GPSJammer, der auch gerne die GPS-gesteuerten Wegfahrsperren oder Ortungen blockieren kann.

sers,
Alex

Feuersänger:
Mal wieder ein kleines Update, weil ich mich momentan mit Grey darüber austausche.

"Aktuell", d.h. in der Settinggegenwart, gibt es prinzipiell zwei vorherrschende interplanetare Antriebe:
- die älteren Schiffe sind noch mit NTR Gas/Open ausgestattet, das heisst spaltbares Material in Plasmaform wird in einer magnetischen Kammer fissioniert, die freigesetzte Energie beschleunigt zusätzliche Stützmasse (Wasserstoff oder Wasser), und ab die Post. Als Kernbrennstoff kann zum Beispiel Thorium getankt werden, aus welchem in einem Zwischenschritt U-233 erbrütet wird.
- die neueren Schiffe verwenden die bereits zuvor beschriebene katalysierte Baryonenkonversion als Energiequelle. Auch hier wird als Standardbrennstoff Thorium verwendet, allerdings muss hier kein spaltbares Material erbrütet werden. Der Grund für den schweren Brennstoff ist, dass die durch den gesamten Massendefekt freigesetzte Energie (>1100MeV pro Kern) leichtere Elemente (wie das ursprünglich geplante Xenon) komplett in Protonen und Neutronen zerlegt würden, und das wollen wir nicht.

Denkbar wären evtl. auch etwas leichtere, aber deutlich häufiger vorkommende Elemente wie Quecksilber oder Blei. Das hätte natürlich alles bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen: wenn man nach der Häufigkeit geht, dürfte Quecksilber etwa 7mal billiger sein als Thorium, und Blei wiederum 10mal billiger als Quecksilber. Entsprechend billiger würden schnelle interplanetare Reisen werden, denn pro Trip gehen schon ein paar Tonnen Brennstoff drauf. Es macht schon einen Unterschied, ob eine "Tankfüllung" jetzt 7000 oder 100 Credits kostet. Da ist also auch die Frage, wie billig man es als Settingdesigner überhaupt haben will; Raumfahrt soll ja nichts Triviales sein.

ArneBab:

--- Zitat von: Feuersänger am 26.07.2011 | 21:53 ---Mal wieder ein kleines Update, weil ich mich momentan mit Grey darüber austausche.

--- Ende Zitat ---

Danke für das update!

Funktionalist:
Ein großer Tank mit Quecksilber, der so schön schwappt wäre doch eine stylische Szenerei, gell?
;D

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