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[SF: Redshift] Schiffsdesign und Technologie

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Feuersänger:
Bah ist das Honorverse-Schiffsdesign langweilig. They fell from the boring tree and hit every branch on the way down.

Hat jemand noch Ideen zu meinem momentanen Dilemma?
Falls es auf superbilligen Wasserstoff als Brennstoff rausläuft, werde ich wohl den Katalysatoren größere Aufmerksamkeit zuwenden müssen, um da noch einen ökonomischen Begrenzungsfaktor zu rechtfertigen.

Chaos:

--- Zitat von: Feuersänger am  5.02.2011 | 12:44 ---Bah ist das Honorverse-Schiffsdesign langweilig. They fell from the boring tree and hit every branch on the way down.

Hat jemand noch Ideen zu meinem momentanen Dilemma?
Falls es auf superbilligen Wasserstoff als Brennstoff rausläuft, werde ich wohl den Katalysatoren größere Aufmerksamkeit zuwenden müssen, um da noch einen ökonomischen Begrenzungsfaktor zu rechtfertigen.

--- Ende Zitat ---

Mit Begrenzungsfaktor meinst du, etwas das ordentlich Kosten pro Betriebszeit generiert?

Feuersänger:
Entweder das, oder _irgendwas_ das verhindert, dass man sich mal eben einen Multi-Terawatt-Antrieb zusammenschraubt und damit ständig quasi zum Nulltarif mit Vollgas quer durchs System donnert.

Den Konversionskatalysator habe ich bisher ziemlich handwedelig behandelt: ist halt da, funktioniert, und wie es sich für einen Katalysator gehört verbraucht er sich nicht. Außerdem beeinflusst er nur vollständig ionisierte Atome, also Plasma, und ist somit unter Normalbedingungen harmlos und könnte sogar mit der bloßen Hand angefasst werden. Das alles trifft laut Vorhersagen z.B. auf Magnetische Monopole zu. Die Reaktionsgleichung wäre:
M + p --> M + e+ + pi+ + pi-

Wenn sich also Wasserstoff als idealer Brennstoff herausstellt, bliebe mir wohl nichts anderes übrig, als eben diese Monopole sehr selten und teuer zu machen. Das würde insofern mit unserer bisherigen Erfahrung zusammenpassen: wir haben noch keinen einzigen davon gefunden, obwohl sie laut Vorhersagen etwa so groß wie ein Bakterium wären. Es darf jedenfalls kein Monopol verloren gehen.
Was ich nicht weiss ist, welche Reichweite so ein Monopol hätte, und wie man ihn am Besten in die Reaktion einträgt: reicht ein einzelner M, den man mittels Magnetfeld "aufhängt" und dann die Protonen dicht daran vorbeischießt, oder braucht man einen richtiggehenden Partikelstrahl aus massenweise Monopolen, den man quasi "von links nach rechts" durch eine Plasmawolke durchschießt und am anderen Ende wieder einfängt und von dort zum Projektor zurücktransportiert?
So oder so muss man verhindern, dass die Monopole selbst mit dem Abgasstrahl aus dem Antrieb herausgespült werden.

Chaos:
Könnte es nicht sein, dass trotz aller Maßnahmen immer ein gewisser "Schwund" an Monopolen per Abgasstrahl besteht, so dass man für fortgesetzten Betrieb immer wieder Monopole nachkaufen muss?

Wenn nicht, müsste die Anfangsinvestition entsprechend astronomisch sein. Vielleicht finden sich Monopole nur an Orten, die ganz bestimmte Bedingungen erfüllen, etwa Himmelskörpern, die nie einem Magnetfeld oberhalb einer bestimmten Stärke ausgesetzt waren, so dass man sie in Sonnensystemen nur auf Kometen etc findet, die nie näher als X an einen Stern oder einen Gasriesen oder größeren Planeten herangekommen sind.

Feuersänger:
Hmja, eventuell. Problem ist, dass es da im Prinzip auf Alles oder Nichts rausläuft: entweder kommen Monopole so häufig vor oder lassen sich so billig herstellen, dass die Raumfahrt trotz Schwund bezahlbar bleibt; oder sie sind eben so selten, dass der Bedarf nicht dauerhaft gedeckt werden kann. Da jetzt die Häufigkeit und den Schwund so genau aufeinander abzustimmen, dass man regelmäßig "tanken" muss und die Preise trotz expandierender Raumfahrt (also steigenden Bedarfs) stabil bleiben, halte ich für sehr "contrived", mir fällt gerade das deutsche Wort nicht ein.

Außerdem wäre der Katalysator dann ein typisches MacGuffinite - das wollte ich eigentlich vermeiden, weil der Tropus schon stark abgedroschen wirkt. Aber wenn's denn nicht anders geht... immerhin wäre es logisch und plausibel.

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