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[SF: Redshift] Schiffsdesign und Technologie
Dark_Tigger:
Ich frage mich aber, wer würde diesen Mond besiedeln wollen.
Meine SF-Geschichten haben mir beigebracht das Leute die in solchen Umgebungen siedeln nicht wieder nach Hause werden kommen können. Geschweige denn ihre Kinder.
Auch wenn diese Überlegung eigentlich irrational ist (weil man vermutlich sowieso nicht zurückkommt). Denke ich doch das viele
Menschen das als Hinderungsgrund sehen würden.
Feuersänger:
Ach, ich kenne auch solche Geschichten, also von wegen dass man die niedrige Schwerkraft gewöhnt ist und deswegen mit der höheren Schwerkraft nicht zurecht käme. Typische Ansätze, um das auszukontern, sind ganz banales Krafttraining sowie, etwas ausgefeilter, Biotechnologie (Muskelverstärkungen etc.).
Ich habe in meinem Setting sowieso einiges an Biotechnologie geplant. Zum einen Muskel- und Knochenverstärkungen, zum anderen aber auch z.B Modifikationen des Verdauungssystems, für Menschen die auf einer Welt mit einheimischem Leben siedeln wollen. Schließlich kann man nicht davon ausgehen, dass in der ganzen Galaxis die gleichen Kohlenhydrate und Eiweise produziert werden.
Außerdem sollten wir uns langsam mal Gedanken über unsere Zukunft hier im Sonnensystem machen. Die Sonne wird nämlich auch immer leuchtstärker, und in einer Milliarde Jahre ist es endgültig zu heiß hier für höheres Leben. ;)
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Feuersänger am 8.08.2011 | 15:17 ---Und: während der Kolonisation muss ja quasi nur Fracht runtergeschickt werden, wozu man quasi gar keinen Treibstoff braucht, und das Shuttle könnte leer und entsprechend leichter wieder hochfliegen, um die nächste Fuhre abzuholen.
--- Ende Zitat ---
Evtl. müsste das Shuttle nichtmal wirklich landen. Viele Sachen könnte man auch mit Fallschirmen abwerfen, die sich öffnen, sobald man die Atmosphäre erreicht. Da kommt es natürlich darauf an, wie hoch die Atmosphäre ist, damit der Fallschirm genügend Zeit hat, abbzubremsen.
Oder man montiert an der Fracht kleine Landedüsen, die die Fracht abbremsen. Die Landedüsen selber werden dann von den Kolonisten verwertet.
Funktionalist:
Verdampft Quecksilber im All eigentlich rückstandslos und schlägt sich irgendwann irgendwo nieder und ab welchen Mengen merkt man das auf dem PLaneten, wenn im All Unmengen an dem Zeug freiwerden?
Eulenspiegel:
Also entweder es verdampft oder es bildet kleine Tropfen.
Auf dem Planeten merkt man nichts davon. Ein winziger Bruchteil wird vom Gravitationsfeld der Erde eingefangen. Aber der Großteil fliegt einfach so durchs All und stört niemanden.
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