Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau
[SF: Redshift] Schiffsdesign und Technologie
Ein:
Naja, iEE läuft es wohl Sättigung hinaus. Soviel dem Gegner entgegen werfen, dass er nicht mehr alles abfangen kann. Ich sehe es ja irgendwie so, dass es auf Uboot-Kampf (der leisere gewinnt) oder Raumschlachten (der bessere Stratege gewinnt) hinaus läuft. Letzteres sieht dann vielleicht wie bei Heldensagen Vom Kosmosinseln aus.
Feuersänger:
Ganz kurz, bin aufm Sprung:
1.) Schnelle Projektile müssen überhaupt keine Sprengkraft befördern; die kinetische Energie ist bei ihnen so groß, dass ein Sprengkopf kaum noch einen Unterschied in Punkto Zerstörungskraft macht. Im Gegenteil kann ein sehr dichter, massiver Klotz eventuell mehr Schaden anrichten als ein komplizierter Bombenmechanismus. Und ist obendrein schwerer zu zerstören - er müsste quasi komplett verdampft werden.
2.) Sättigung: eine einmal verschossene Rakete ist weg, fort, nicht mehr da. Ein Abwehrlaser kann dagegen mehrere Dutzend bis Hundert Male abegfeuert werden, ehe er abkühlen muss, und ist nach dem Abkühlen auch wieder einsatzbereit. Schießt nun so ein Pott seinen gesamten Raketenvorrat auf einen Gegner, kann er den vielleicht vernichten oder nicht, so oder so steht er ab sofort mit runtergelassenen Hosen da.
(Das war übrigens auch schon so bei den Planspielen für einen möglichen 3. Weltkrieg mit konventionellen Waffen: nach wenigen Tagen hatten z.B. beide Luftwaffen ihre kompletten Arsenale verschossen, ab da war es vollkommen wurscht, welche Seite noch mehr Flugzeuge übrig hatte.)
3.) U-Boot-Kampf: so cool das auch von der Idee her ist, und so gerne ich es hätte: wie soll das bitteschön gehen, außer mit Zauberei ("Handwavium")? Derart leistungsfähige Schiffe werden buchstäblich leuchten wie Magnesiumfackeln in einem dunklen Zimmer; Antriebe im Terawattbereich sind quer durch das ganze Sonnensystem sichtbar, und selbst bei abgeschalteten Antrieben sorgt allein die Lebenserhaltung für eine deutliche Signatur. Das habe ich auch von dieser Seite gelernt: there is no Stealth in Space (wird da auch sehr deutlich aufgedröselt).
So leid es mir selber drum tut, vom Konzept des stellaren Uboots habe ich mich mental erstmal verabschiedet.
MadMalik:
Für schnelle Projektile eignen sich Raketen auch noch besser als gewöhnliche Geschosse. Mehr Masse, längere Beschleunigung usw. Und selbst die Panzerbrechenden Navalgeschütze aus WW2 Zeiten hatten einen kleinen Sprengsatz. Wenn ein massives Stück Metal 2 meter neben dem Magazin steckt, steckt ein massives Stück Metal 2 meter neben dem Magazin. Wenn es explodiert ist das Schiff hinüber. Klar, es könnnen kritische Systeme beschädigt werden. Und im All wird einen solch ein Treffer auch noch vom Kurs abbringen, und einem die Zielberechnung für die eigenen Waffen durcheinander bringen. Aber das wird der Treffer auch, und erst recht, wenn nach dem Einschlag eine Explosion unterhalb der Panzerwanne entlangjagt. :gasmaskerly:
Edit;
Wenn ein Raketenkreuzer seine Munition in den ersten Minuten des Flottengefechts verschossen hat, dann hat er gefälligst das Feld danach zu räumen. Ausser er kann noch als Schirm für wichtige Flottenschiffe herhalten. :gasmaskerly:
Pyromancer:
--- Zitat von: Lebemann am 3.02.2008 | 22:48 ---Für schnelle Projektile eignen sich Raketen auch noch besser als gewöhnliche Geschosse. Mehr Masse, längere Beschleunigung usw. Und selbst die Panzerbrechenden Navalgeschütze aus WW2 Zeiten hatten einen kleinen Sprengsatz. Wenn ein massives Stück Metal 2 meter neben dem Magazin steckt, steckt ein massives Stück Metal 2 meter neben dem Magazin.
--- Ende Zitat ---
Das Stück Metall setzt bei der Kollision seine kinetische Energie in Wärme um.
Wenn das Stück Metall schnell genug war, dann ist es jetzt ziemlich heiß, evtl. teilweise verdampft, und brennt.
Man muss sich nur mal anschauen, was Uran-Geschosse im Inneren der Panzer anrichten, die sie treffen.
Und wir reden hier noch nicht Mal annähernd über relativistische Geschwindigkeiten.
MadMalik:
Das ist mir klar, Ich sag ja auch nicht, dass der Raum neben dem Magazin noch nutzbar ist. Alle Leute darin sind Tod, die Systeme Hinüber; aber die Panzerwand dazwischen hält das Magazin sicher.
Im Panzer teilt sich die Crew oft genug den Raum mit dem Magazin, oder zumindest ein gewisser Teil wird Ladefertig im Innenraum gelagert. Ausserdem ist der Tank nicht in mehre, von einander abschottbare, Segmente unterteilt.
Zurück zum Schiff, wenn die heisse Masse Metal dann allerdings explodiert, und mit frischer kinetischer Energie durch die Schottwände in der Umgebung hämmert... dann ist das schon ein viel brauchbareres Ergebnis. Dann ist nicht nur der eine Raum (oder durch wieviele es durchgehämmer ist) im Hintern. Sondern auch noch die, welche sich um den Endpunkt herum befinden. ;)
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln