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[SF: Redshift] Schiffsdesign und Technologie

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Feuersänger:

--- Zitat von: Thot am  4.02.2008 | 20:23 ---Hat schon jemand "Kzinti-Lektion" gesagt? :)
--- Ende Zitat ---

Schon tausend Mal. ^^ Das ist ja auch sicher richtig, darum entscheide ich mich auch gegen den Photonenantrieb, und für einen Ionenantrieb, dessen Antriebsstrahl sich relativ schnell zerstreut (aber nagel mich jetzt nicht auf die genaue Rate fest). Und NEIN, wir werden unser Raumschiff nicht mit einer Railgun antreiben!  :ctlu:

@Thoth:
Das Problem ist weniger das Ertragen von Schwerelosigkeit, als eher das Ertragen von 10g und mehr über viele Stunden hinweg (in modernen Kampfflugzeugen treten bei heftigen Manövern solche Kräfte nur für Sekunden auf und das ist schon problematisch genug).

Funktionalist:
Also ich wollte zu ein paar kritischen Punkten etwas anmerken:


--- Zitat ---There is no Stealth in space
--- Ende Zitat ---
stimmt nicht.
seitdem es  Meta materialien mit negetivem Brechungsindex gibt, ist es möglich, Dinge auf best. Wellenlängen (in Zukunft auf allen?) unsichtbarzu machen.
hier
Tarnkappe

Jetzt muss man nur noch Radiatoren haben, die nur in eine Richtung strahlen und man ist relative unsichtbar. (diese Radiatoren können mit Materialien, die einen neg. Brechungsindex für Wärmestrahlung aufweisen problemlos realisiert werden.

Für Spielzwecke könnten solche Schiffe aus allen Richtungen, bis auf einen Kegel unsichtbar sein.



--- Zitat ---Meteoritenabwehr und Reiseschilde
--- Ende Zitat ---
Möglich wäre es, Kleine Partikel mittels Lasern in ionisierte Dampfwolken zu zerstrahlen, die durch ein E-Feld abgelenkt werden.
Die schiffe würden sich so einen Flugkanal freihalten.
Das würde den großen Unterschied zwischen Reise und Kampfgeschwindigkeiten erklären, den man für "bunte Raumschlachten" braucht.
zusätzlichen Schutz bietet der massive Eisklotz an der Spitze des Schiffes, der Einschläge fängt und dessen von Mikroasteroiden zersprengte Teilstücke durch Ionisation und E-M-Felder wieder eingefangen und festgefroren werden.

Diese Laser können ja problemlos in alle Richtungen schwenkbar sein und liefern ein brauchbares PD-System


--- Zitat ---Partikelstrahlen
--- Ende Zitat ---
Sobald diese aus geladenen Teilchenbestehen, sind sie durch E-M-Felder leicht abzulenken. Ansonsten: ionisieren und dann ablenken.


--- Zitat ---Kampfentfernung
--- Ende Zitat ---
Sobald es Laser gibt, die "Schaden" machen sind Entfernungen im Bereich von einer halben bis einer Lichtsekunde realistisch.
Warum auch nicht.
dann macht Deckung durch Monde und Planeten/Störfelder aus geladenen Teilchen Attrappen usw.. richtig Sinn.

--- Zitat ---Raumjäger
--- Ende Zitat ---
sind dann Waffenplattformen, die unabhängig vom Hauptschiff operieren und (wichtig!) ausweichen können, so dass ein Schiff mit Jägern nicht so schnell entwaffnet wird, wie ein anderes.
das
--- Zitat ---Ausweichen
--- Ende Zitat ---
ist dann als ein erratischen Zucken der Plattformen um einige hundert Meter zu verstehen.
(Raum für esoterischen Beigeschmack der Rollen als Bordschütze oder Pilot, da es hier um Gefühl geht.)

Die Waffenplattformen sorgen für die nötige PD und das Hauptschiff trägt (als spinal Mount mit 10° Schussfeld?) die dicken Massebeschleuniger.
Schilde aus Opfermaterial, reflektierenden Partikeln, Metamaterielien, die das eigentliche Shciff spiegeln, Nanowolken, Flugkörper mit sensor-störenden Strahlungsquellen sorgen dafür, dass blinde Flecken entstehen, die taktisches Manövrieren ermöglichen.
Da nur die großen Beschleuniger der unbeweglichen Kolosse genug Energie aufbringen können, um auf große Entfernung  andere große Schiffe vernichten zu können (die Geschoss müssen halt schnell genug sein), der Feuerradius aber eingeschränkt ist, kommt es zu "Breitseiteneffekten" und Manöverkriegen voller Täuschungen usw...

kleine Schiffe können auf Grund der geringeren Wärmetoleranz 8sie wiegen weniger) einfach durch Laser von den großen erhitzt werden; da Laser mehr Hitze vor Ort als am Ziel erzeugen eignen sie sich nicht gegen gleich große Ziele:
Groß->Plattformen: Laser

Groß->Groß: Partikel/Gauss/Raketen...

klein->groß: Raketen, nanobots, stealth(Entern?)

klein->klein: kleine Partikelwaffen

Kampfschiffe können sich zum Beispiel durch
--- Zitat ---Kältespeicher
--- Ende Zitat ---
auszeichen.
"klimaanlagen" kühlen Material herunter und die Wärme wird über läangeren Zeitraum über die Radiatoren abgtestrahlt, so dass im Kampf die empfindlichen Radiatoren eingezogen werden können.

Kleine Schiffe Manövrieren um ihre Radiatoren herum, um sie für den Gegner fast unsichtbar hinter sich zu halten.


Diese Überlegungen sorgen dafür, dass Raumkampf recht plausibel aussehen kann und  trotzdem folgende Szenarien rüberbringen kann.
-Epische Schlacht zwischen Saturnringen mit Ausmanövrieren und Raumägereinsatz.
-Hinterhalte
-Schleichfahrten
-Verfolgungen(Standardraumkampf) bei denen der Angreifer dem Strahl ausweicht und Geschwindigkeit gegen Schaden tauscht und der Verteidiger Nano-Wolken, getarnte Enterkapseln auf den Verfolger regnen lässt (ihr Bremsstrahl verschwimmt durch den Ausstoß des Antriebes des flüchtenden Schiffes.)

hoffe ich konnte helfen,
Alex

P.S.:

--- Zitat ---20g
--- Ende Zitat ---
dazu gibbet doch die schöne Nanostasis.
Der Körper wied eingefroren und bestimmte naniten übernehmen die REparatur und Versorgung der Zellen, sodass das Gehirn noch funktioniert. Befehle usw.. werden dann direkt ausgelesen.

Effekte:

-Schiff in Kampfmodus ist manövrierfähiger, als eines, in dem die Crew nicht eingefroren ist.
-REgenerationsmodus/ Reisemodus (Schwerelos bis 1g)->Beschleunigungsmodus (G-Liegen und Druckanzüge bis 1g-5g)-> Kampfmodus (eingefroren in Nanostasis -30g bis 30g)
-Alarmsituationen, in dneen es etwas zu tun gibt.



btw: www.orionsarm.com

Feuersänger:

--- Zitat von: Eulenspiegel am  4.02.2008 | 19:56 ---Bezüglich Meteoritenschutz:<snip>Fazit: Einfach die Panzerung vorne ganz Spitz (z.B. pfeilförmig oder pyramidenförmig) anbringen.
--- Ende Zitat ---

Wird notiert. Würde allerdings bei konsequenter Umsetzung zu einem sehr einheitlichen Raumschiffdesign führen. Zumindest hat man dann viele Keile durchs All düsen. ^^
Der Physikunterricht ist bei mir zu lange her, daher kann ich den Vorgang des Stoßes jetzt nicht nachrechnen. Aber nehmen wir mal an, dass das so in etwa hinhauen würde.


--- Zitat ---2) Alternativ gibt es vielleicht eine ganz einfach zugängliche Technik, mit der man ein Schiff aus dem Hyperraum dazu zwingen kann, wieder ins Normaluniversum zurückzufallen. Piraten setzen sich also an eine Handelsroute und setzen diese Technik ein, bis ein Handelsschiff die Handelsroute passiert und ins Einstein-Kontinuum zurückfällt.
--- Ende Zitat ---

Gemäß einer weiteren Richtlinie für konsistente SF möchte ich die FTL-Reisen so "schmerzlos" wie möglich einrichten, d.h. möglichst abgekoppelt vom Rest des Universums. Daher keine Interaktionen mit Schiffen während der FTL Phase, kein "Abfangen im Hyperraum" und auch keine Hyperraumgefechte.
Der Tough Guide To The Known Galaxy schreibt dazu [gekürzt]:


--- Zitat --- Broadly speaking, FTL environments fall into two classes, those that you "fly" through and those that you "jump" through. The first type allows you to actually navigate - change course, or even fight battles - while in FTL. [...]
     In contrast, "jump" FTL is a sort of rabbit hole that you hop through to get where you're going. [...] Jump FTL often limits movement to specific JUMP POINTS. [...]

     Trek, of course, had a fly-through FTL, but on the whole the fashion in Space SF has been leaning toward jump FTL. This is for a couple of reason. The semi-demi-plausible wormhole and quantum-tunneling concepts seem to imply a jump. More important, though, jump FTL is less intrusive in stories.

     This is desireable, because most Space SF writers - myself included - are basically guilt-ridden about FTL. We would like to make our stories seem plausible, and may go to a great deal of effort to research, say, what stars are likely to have HABITABLE PLANETS, how much thrust a fusion Drive can generate, or the economics of interstellar Trade. But right at the heart of the whole damn thing is what amounts to magic. So far as genuine scientific plausibility goes, a ship's FTL Drive might just as well be a pretty woman in a white dress who lights some candles and flips tarot cards while chanting in Welsh.
--- Ende Zitat ---

Besser könnt ich's nicht ausdrücken, darum einfach mal gepastet. ^^


--- Zitat ---Bei der Railgun berührt das Projektil den Lauf. Bei dem Gaußgewehr schwebt das Projektil in der Mitte.
Allerdings ist beim Gaußgewehr trotzdem eine hohe Hitzeentwicklung, weil man für das Magnetfeld extrem viel Strom benötigt. (Und Strom erzeugt Reibungswärme.)
--- Ende Zitat ---

Och, ich denke mal, auch bei einer Railgun könnte man das Projektil schweben lassen. Und andererseits wäre das Gaussprinzip auch umsetzbar. Die Reibungswärme kommt schließlich vom Widerstand der Spulen, wenn diese also aus Supraleiter bestehen, haben wir wieder keinen Widerstand und somit keine Hitzeentwicklung.


--- Zitat ---Ich würde hier vielleicht lieber mit dem Impuls rechnen. Erstens ist der Impuls leichter zu berechnen:
Rückstoßimpuls = - Impuls der Geschosskugel = - Masse * Geschwindigkeit
--- Ende Zitat ---

Hängt doch alles zusammen -- Schub ist gleich Kraft, und Kraft ist Impuls durch Zeit. In diesem Fall bietet sich der Impuls wohl an, wenn die Motoren aus sind. Laufen sie, verrechnet man besser die Schubkräfte miteinander (wenn sie auf einer Achse liegen). Liegen die Kräfte nicht auf einer Achse, ist wohl wieder der Impuls gescheiter. Naja, ist ja nicht so wichtig.

MadMalik:
Moderne Uboote haben auch eine sehr eindeutige Form, egal welche Nation sie baut. Man kann sie trotzdem noch unterscheiden. Bestimmte Grundeigenschafften die man braucht diktieren halt bestimmt Grundformen; Form follows function, was aber auch nicht unbedingt schlecht sein muss.

Funktionalist:
Naja..eindeutiges Design...

Im All können die Raumschiffe ja immer noch zwischen einer Reisekonfiguration und einer im Orbit umstellen.
Also, wie ein Schmetterling mit ausgeklappten, oder eingeklappten Flügeln/Radiatoren/Steuerdüsen/Sensoranlagen/Magsails/Sonnensegel/Solaranlagen/Magnetfeldanker(Schiff+ausleger=laaangerStabmagnet, Wechsel der Stärke=Wechsel der "Höhe" im Magnetfeld des Planeten)/Startkatapulte/...

Bei starker Beschleunigung/geschwindigkeit sollte sich das alles hinter dem Schild verstecken.

ansonsten kan es durchaus Schiffe mit zwei oder mehr Antrieben geben, die nicht dicht neben einander liegen.
so könnten sie drehbar, seitlich am Schiff befestiggt sein, oder gar auf Zug mit dem Schiff verbunden sein...
(50m triebwerk mit Shcild und kleiner Personengondel, die auf dem hintersten drittel des Triebwerkes hockt)

Triebwerke, die im schiff versenkt sind...also die von der Seite gesehen im schiff verschwinden können dazu dienen, Antriebssignaturen nur in gewünschte Richtungen abzustrahlen.

da fallen mir schon ne Menge mögliche Designs ein.

Wobei ich in der letzten Sci-Fi Kampagne Raumschiffen wirklich (also bildlich) das Aussehen von Ubooten gegeben habe und auch entsprechende Bordpläne verwendet habe (bei Beschleunigung lagen eh alle auf ihren Couchen und wenn das Schiff gelandet ist, lag es auf dem bauch, also klassischer Aufbau).

Wie wäre es, die Shciffe von alten Künstlern verzieren zu lassen:
"Oh, da ist ja die Paul Klee! und da hinter jagt die GIger her..."
"Du denkst die Turner wäre ein großartiges Schiff gewesen? dann schau dir erstmal die Cézanne an..!"
Ich meine, tieferlegen kan man die DInger nicht, aber neu lackieren und nen Spoiler dranschrauben.... ;D

sers,
Alex

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