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[PtA] Budgetkürzungen

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tartex:

--- Zitat von: Fredi der Elch am 27.04.2008 | 13:26 ---Wenn du weißt, wo du als Producer noch nicht so gut bist... werd besser! Mach einen Vorschlag und dann nimm dich ganz bewusst zurück.

--- Ende Zitat ---

Wobei wir wieder bei der leidlichen Diskussion wären, ob ein Spielleiter (oder Producer) ein service provider ist, der seinen eigenen Spassanspruch hinten anstellen sollen. Aber das gehört nicht in diesen Thread...
Wenn ich einmal in Monat Zeit zum Rollenspielen habe, möchte ich mich halt nicht zurücknehmen müssen. Höchstens du versprichst mir, der Pay Off wäre danach um so größer.  ;)

Übrigens postet hier einer meiner Spieler und er wirkt nicht so euphorisch: Vorsicht Englisch!!

Joerg.D:
Wenn man PTA spielt, sollte man den klassischen Aufbau eines Serientrailers nicht aus dem Blick verlieren.

Zum Anfang ein Bang, der die Zuschauer und in PTA die Spieler aufrüttelt. Da habe ich als Producer immer schon mal ein ordentliches Pfund reingelegt um den Spielern odentlich eins rein zu würgen, wie es ja auch beim Klassischen Drama oder der Serie so ist. Es fängt damit an, das die Protagonisten auf die Fresse bekommen.

Danach folgt eine ruhigere Phase, in der die Beinarbeit geleistet wird, die Hintergründe und das warum ist es so gekommen wie es jetzt ist (Ich arbeite viel mit Rückblenden). In dieser Phase versuche ich die Konflikte nicht ganz so stark zu forcieren, pumpe aber trotdem noch ordentlich Ressourcen ins Spiel. Dann kommt ein Zwischenhoch um die Spieler noch ein wenig aufzurütteln oder nach der Werbe-Pizzapause wieder in Gang zu bringen. Dord wird von mir wieder massiv investiert um einem Cliffhänger für den Wiedereinstieg zu motivieren, oder kleinen Bang um sie sofort wieder ins Spiel zu ziehen.  Für den Big Bang am Ende will ich gar keine Stakes mehr haben, um nur auf die angewiesen zu sein, die mir durch die roten Karten zukommen.

Warum? Am Ende gewinnen bei mir als Producer die Helden (in einer Serie natürlich immer mit einem bittersüßen Beigeschgmack, der fürs nächste Mal motiviert). Oder sie sollten zumindest gute Chancen haben zu gewinnen (manchmal sind die Karten halt gemein).

Ich kann dem Fredi also nur Recht geben, nicht kürzen, sondern ausgeben. Wenn du mal hören willst wie das geht, empfehle ich dir die Podcasts vom Elch, da kann man schön sehen wie es funktionieren kann.

Fredi der Elch:

--- Zitat von: tartex am 10.05.2008 | 09:00 ---Wobei wir wieder bei der leidlichen Diskussion wären, ob ein Spielleiter (oder Producer) ein service provider ist, der seinen eigenen Spassanspruch hinten anstellen sollen.

--- Ende Zitat ---
Nö, darum geht es gar nicht. Es geht darum, ob man als Producer genau den gleichen Spaß (und das gleiche Spotlight) haben sollte, wie die anderen Spieler. Denn genau das sollte man haben und eben nicht mehr! Der Producer steht bei PtA sowieso schon stärker im Zentrum als die anderen Spieler, weswegen er seine Position nicht auch noch ausnutzen sollte, um sich mehr ins Zentrum zu rücken. Und genau so hört es sich bei dir an, wenn du an dir selbst kritisierst:

--- Zitat von: tartex am 27.04.2008 | 11:30 ---Ich hab das Problem, dass wenn ich einmal in Fahrt komme, meine Klappe nicht mehr halten kann und andauernd Vorschläge mache, wie die Spieler noch coolere Stakes und Szenen haben könnten. Bin halt ein schlechter Producer.  ;D

--- Ende Zitat ---

Der Producer soll natürlich seinen Anteil am Spaß haben. Aber PtA ist eine Gruppenaktivität und wenn der eigene Spaß dazu führt, dass alle anderen weniger Spaß haben, dann läuft was schief. Als Producer sollte man (wie als Spieler auch) Kompromisse machen können.

tartex:
Okay, das nächste Mal spielen wir auch ohne Newbies und das erste Mal eine Spotlight-Episode. Da werde ich dann anständig Budget raushauen.

Es ist ja nicht so, dass ich als Spieler (im Gegensatz zum Producer), die anderen nicht kurz und klein rede. Zumindest, das eine Mal, wo ich PtA vorher gespielt habe, habe ich auch am meisten reingehaut. PtA "klickt" bei mir einfach. Aber während man als Spieler auch gerne mal den anderen das Spotlight gibt (und ich mich in klassischen Rollenspiele wenn es um Recherche oder Rätsel geht immer zurückhalte, weil mich das nicht so interessiert), ist es der Producerposition mit dem "auf die Spitze treiben" von Szenen ja immanent, dass man sich immer einmischt.

Das kann man anscheinend nur mit "gesunden Menschenverstand" regeln...  Und den habe ich neben meinen DSA-Büchern in Wien im Regal gelassen.

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