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HBO's Game of Thrones (Song of Ice and Fire von George R Martin)
First Orko:
--- Zitat von: Issi am 28.05.2019 | 08:39 ---Oder ist das jetzt die Art, mit der man mit Kritikern umgeht ? Oder sogar umgehen muss, damit es solche Petitionen von inzwischen über 1,5 Millionen Fans nicht mehr gibt?
Das frage ich mich schon.
--- Ende Zitat ---
Ich möchte nochmal darauf verweisen, was ich hier schon schrieb: Es kann ihnen egal sein. Es nervt dich, wie HBO mit "Fans" umgeht? Dann kündige das Abo. Haben sicher auch ein paar gemacht -aber scheinbar ja nicht genug, sonst könnte HBO sich das nicht erlauben.
Und solange Protest und Petitionen nur hohle Luft ohne wirtschaftlichen Einfluss bleiben, solange ist der "Fan" nur monetäres Melkvieh.
Dass das anders sein soll ist dann eher ein Wahrnehmungsproblem, entstanden aus den heute üblichen phänomenalen Selbtüberschätzungen und Echokammer-Effekten.
Issi:
--- Zitat von: First Orko am 28.05.2019 | 08:55 ---Ich möchte nochmal darauf verweisen, was ich hier schon schrieb: Es kann ihnen egal sein. Es nervt dich, wie HBO mit "Fans" umgeht?
--- Ende Zitat ---
Ich nehme es tatsächlich zum ersten Mal wahr, und finde es zgg. merkwürdig und schade.
Aber klar, solange gezahlt wird, wird sich da vermutlich auch nichts ändern.
Eine Erkenntnis, die auch erstmal reifen muss.
Edit.
Ich fand das Ende jetzt weniger wild. Und kann damit leben. Die Art und Weise mit Kritikern umzugehen, stößt da mehr auf.
takti der blonde?:
Medien-Unternehmen lernen gerade, Internet-Gezeter auszusitzen. Die meisten Twitter-induzierten Fäkalgewitter haben sich als Stürme im Wasserglas entpuppt.
Disney haben letztlich problemlos James Gunn zurück ins Boot geholt, Brie Larson den Rücken gestärkt in all ihren Internet-Fehden und geschadet hat es nicht.
HBO kann vermutlich erfolgreich darauf spekulieren, dass ein nicht unwesentlichen Anteil der Petitionisten ohnehin kein Geld für Ihr Produkt ausgegeben haben.
Grüße
Hasran
Issi:
--- Zitat von: hassran am 28.05.2019 | 09:20 ---Medien-Unternehmen lernen gerade, Internet-Gezeter auszusitzen. Die meisten Twitter-induzierten Fäkalgewitter haben sich als Stürme im Wasserglas entpuppt.
Disney haben letztlich problemlos James Gunn zurück ins Boot geholt, Brie Larson den Rücken gestärkt in all ihren Internet-Fehden und geschadet hat es nicht.
HBO kann vermutlich erfolgreich darauf spekulieren, dass ein nicht unwesentlichen Anteil der Petitionisten ohnehin kein Geld für Ihr Produkt ausgegeben haben.
Grüße
Hasran
--- Ende Zitat ---
Ja da könnte was dran sein.
Ist vielleicht auch taktisch sinnvoll den Sturm erstmal auszusitzen.
Auf der anderen Seite, sind das ja nicht nur ein paar weniger Querulanten, sondern schon eine ganze Menge Fans. (Von denen sicher nicht alle eingeschnappte, kleine Kinder sind, die nicht loslassen können).
Da wird vielleicht die Zeit erst zeigen, ob das Verhalten richtig und sinnvoll war.
Kann ich absolut nicht einschätzen.
aingeasil:
--- Zitat von: Issi am 28.05.2019 | 08:39 ---Oder ist das jetzt die Art, mit der man mit Kritikern umgeht ? Oder sogar umgehen muss, damit es solche Petitionen von inzwischen über 1,5 Millionen Fans nicht mehr gibt?
Das frage ich mich schon.
--- Ende Zitat ---
Ja. Es muss so sein. Auch wenn das ein knallhartes Geschäft ist, ist es am Ende immer noch Kunst. Und der Künstler hat ein Recht darauf, die Sache so zu machen, wie es ihm gefällt, unabhängig davon, ob es den Rezipienten gefällt. Als Konsument von Kunst - sei es Ton, Leinwand, Skulptur oder eben bewegtes Bild - kannst du zwar deine Meinung zu äußern, hast aber letztendlich kein Recht, irgendetwas vom Künstler zu fordern. Daran ändert auch die "total freie Meinungsäußerung" im Internet nichts, wo jeder anscheinend sowas wie "deutscher Bundestrainer, halt für den Bereich Fußball / Serien / Politik / etc." (TM) ist.
Fans sind wichtig. Ja. Aber am Ende sollten sie keinen Einfluss auf das Endprodukt haben, sonst kann es nur schlecht werden (siehe Tirions Kommentar zu einem "guten Kompromiss"). Und eine Firma sollte sich nie für ihr Produkt entschuldigen müssen, wenn es nicht rassistisch, menschenverachtend, minderheitsverletzend, etc. war.
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