Pen & Paper - Spielsysteme > D&D4E
Feder & Schwert stellt D&D 4E ein
Selganor [n/a]:
Es soll geruechteweise auch Leute geben die fuer ihre Runden NUR die Grundregelwerke benutzen und sich alles was darueber hinausgeht selbst ausdenken ;D
Steppenork:
--- Zitat von: Selganor am 2.12.2008 | 15:26 ---Es soll geruechteweise auch Leute geben die fuer ihre Runden NUR die Grundregelwerke benutzen und sich alles was darueber hinausgeht selbst ausdenken ;D
--- Ende Zitat ---
Das bestreite ich nicht, aber ich glaube nicht, dass das die Regel ist. Gerade Einsteiger sind bspw. auf Setting-Bücher angewiesen und die werden ja nun auch nicht mehr erscheinen. Auch darfst Du Deine eigene Kreativität nicht bei anderen Spielern voraussetzen.
Es grüßt
Steppenork.
Boba Fett:
Grundsätzlich gehe ich erstmal davon aus, dass irgendwer die D&D Lizenz weitermacht.
Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, warum das nicht passiert, ist die Tatsache, dass die Lizenz sich so verteuert hat,
dass sie sich schlicht nicht mehr lohnt, weil nicht genug Marge reinkommt, um die Lizenz damit zu refinanzieren.
Dass Settings jetzt brach liegen ist unschön.
Andererseits ändert sich dadurch auch was für die OGL Lizenz - da F&S nicht mehr die Lizenz hat, wird man da wohl nicht mehr die Einschränkungen wie "wir werden deutschen d20 oder OGL Produkten nicht im Wege stehen, wenn sie professionell gemacht sind..:" erfahren.
Und sollte jemand ein Savage Worlds Eberron deutsch machen (oder sowas), wird wohl auch WotC nicht wirklich massiv dahinter her sein, wenn Settinginformationen in der Conversion stehen. Wenn sie es überhaupt bemerken...
Sieht man ja auch an der Star Wars of Darkness FanConversion, da hat auch niemand protestiert...
Nur mal so als Idee.
Kinshasa Beatboy:
@ Selganor/Steppenork: Das stimmt schon. In meiner einen D&D4-Runde gibt es übrigens noch einen weiteren Grund, weshalb wir uns auf das Grundregelwerk beschränken: nur anhand des SHB macht den Optimieren der Gruppe das Minimaxing sehr viel Spaß. Das reduziert sich bei der Hinzunahme weiterer Ergänzungsbücher jedoch zunehmend, weil sich die Regellücken mehren und das Minimaxing schnell in Munchkinism abzurutschen droht. Will sagen: das SHB scheint mir sehr gut ausgewogen zu sein und eine enorme Bandbreite an Kombinationsmöglichkeiten zu bieten, ohne an jeder Ecke komplett aushebelbar zu sein. Das ist mit zunehmender Materialvielfalt nicht mehr garantierbar und dann muss man sich beim Minimaxen selbst beschränken, was dessen Spaßfaktor direkt zuwider läuft. Ist das so verständlich?
Hinweis an Mod: dieser Faden kann gern in den Smalltalk ausgegliedert werden. Sorry fürs Spammen ;)
Taysal:
--- Zitat von: Steppenork am 2.12.2008 | 15:08 ---Ich finde seinen Vergleich passend. Wenn klar ist, dass keine deutschen Splatbooks mehr erscheinen, kauft man mit der deutschen Übersetzung ein Produkt ohne Zukunft.
Grüße vom Ork
--- Ende Zitat ---
Unpassend. Ein Auto muss regelmäßig repariert werden und in die Inspektion. Das ist es sinnvoll wenn der Hersteller noch am Markt ist, um an Originalteile zu kommen. Splatbooks müsste man dann hier mit Zubehör gleichsetzen, statt mit Ersatzteilen - wenn überhaupt. Ein gutes Auto nicht zu kaufen, nur weil es keinen verchromten Außenspiegel gibt, dürfte wohl kaum jemand machen.
Ein Regelbuch muss nicht zur Inspektion und muss auch nicht repariert werden. Ich kann es ins Regal stellen und zehn Jahre später noch immer nach den Regeln spielen. Regeln sind zeitlos, sie brauchen keine Zukunft.
Ich kann mir selber eine Hintergrundwelt für D&D 4E ausdenken (denn alle dafür nötigen Regeln erscheinen auf deutsch), aber ich kann mir keine eigene Autobahn für mein Auto in den Garten stellen. ;D
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln