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Auflistung von/Vorschläge zu Initiativesystemen
mat-in:
Natürlich macht es einen Unterschied ob man 20% mehr Punkte hat in dem einen System oder im anderen 20% schneller handelt...
Ich hoffe meine Argumente "für ohne" Runden waren auch zu verstehen?
Bitpicker:
Ich habe das in meinem System so geregelt: Initiative hat zunächst der, der angreift. Meist gibt es die Situation, dass beide Seiten vorbereitet in den Kampf gehen, eh nicht. Wenn aber doch, dann wird z.B. eine Probe auf Geschicklichkeit gemacht, um zu sehen, wer die erste offensive Handlung hat.
Bei mir gibt es zwar lockere Kampfrunden nach gefühlter Zeit, aber keine umfassende Buchhaltung in Sekunden; eher so ein Schnittverfahren, wie man es in Kampfszenen im Film hätte, was also mehr oder weniger parallel abläuft, wird in Sequenzen nacheinander abgehandelt und an Schnittstellen, wo es passt, zusammengeführt.
Wenn eine Seite die Initiative hat, behält sie sie zuerst einmal. Es gibt also nicht das aus alten RPGs bekannte Abwechseln von Attacke und Parade. Wer die Initiative hat, kann tun, was er will, die Gegenseite muss reagieren. Sie kann zwar auch entscheiden, z.B. statt zu parieren zuzuschlagen, muss aber dann den gegenerischen Treffer in Kauf nehmen oder schneller sein (Initiative heißt bei mir 'darf zuerst ansagen', nicht unbedingt 'ist physisch schneller').
Da mein Fertigkeitssystem mit einem Wurf auch eine Qualität der Probe über gelungen / misslungen hinaus ermittelt, entscheidet die Qualität auch über den weiteren Verlauf: wenn eine Parade nämlich mit besserer Qualität gelingt als eine Attacke, wechselt die Initiative. Dann wird der bisherige Verteidiger zum Angreifer. So kann ein guter Kämpfer, der überraschend von einem eigentlich schwachen Kämpfer angegriffen wird, das Blatt schnell wenden und den schwächeren vor sich her treiben.
Robin
Eulenspiegel:
--- Zitat von: mat-in am 17.02.2009 | 14:22 ---Ich hoffe meine Argumente "für ohne" Runden waren auch zu verstehen?
--- Ende Zitat ---
Ja, es gibt auch durchaus gute Gründe dafür, ohne Runden zu spielen.
Seibrich:
Habt vielen Dank für Eure Antworten. Da sind einige darunter, die interessante Ansätze beinhalten. Ich habe den Thread im Moment nur überflogen, werde mich aber noch intensiver damit auseinandersetzen.
Bislang erscheint mir die vorschlagene Methode von Achim als sehr ansprechend. Guter Ansatz, wie ich finde. Die einzige Problematik, die ich aktuell darin sehe: der Ablauf findet ja "rückwärts" statt, also der höchste Wurf beginnt und es wird langsam runter gezählt, bis man letztlich bei 1 angekommen ist. Dann erfolgt ein periodischer Bruch, was im Grunde nichts anders ist, als das Ende einer laufenden Runde. Somit sind wir wieder bei der Rundenproblematik angelangt, die ich ja eigentlich meiden wollte. Die Unterbringung eines solchen Initiativepools stellt allerdings weniger ein Problem dar - ich denke sowas lässt sich simpel in ein System implementieren.
So weit so gut. Ich schau mir die anderen Vorschäge auch noch genauer an. Aktuell hänge ich ziemlich übel an dem Initiative-System und werde der Sache allmählich überdrüssig, weil ich irgendwie immer wieder auf die gleichen Probleme stoße und mich subjektiv nicht fortentwickle. Ärgerlich, weil ich die anderen Felder schon abgeschlossen habe und mich gerne am Balancing-Feinschliff versuchen würde...
Schöne Grüße
Seibrich
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