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Hyperborea
Mike S. Blueberry:
Das hab ich zu Hyperborea gefunden:
Hyperborea – Die nächste Eiszeit kommt bestimmt
Was Stil und Atmosphäre anbelangt, ähnelt das Rollenspiel Hyperborea Howards Hyborischen Zeitalter. Das junge und recht begehrte Fantasy-Flagschiff aus dem Mario Truant Verlag ist auf dem fiktivem Kontinent Tamaephis´ angesiedelt, wo eine Anzahl kriegslüsterner Völker permanent gegeneinander ins Feld zieht. Inzwischen ringen nur noch Menschen um die Herrschaft auf Tanaephis´, denn Fremdrassen wie Elfen, Zwerge oder Orks sind schon seit Jahrhunderten ausgestorben. Die verschiedenen Völker, aus denen die Spielercharaktere stammen, orientieren sich dabei an irdischen Vorbildern, wie den Wikingern, den Arabern oder den Römern. Soweit ist wenig Spektakuläres zu entdecken, Fantasy-Rollenspiele ähnlicher Art kennt man schon.
Was Hyperborea seinen besonderen Reiz verleiht, ist die Idee jeden Spieler zu einem Auserwählten zu machen, der eine magisch beseelte Waffe besitzt. Diese Seelenwaffe wird zusätzlich zu der Spielfigur entworfen und besitzt eine eigenständige Persönlichkeit, die sich nur mäßig um das Wohl ihres Trägers sorgt und ihren eigenen geheimen Plänen nachgeht. Waffenträger und Seelenwaffe stehen in ständigen telepathischen Kontakt und müssen lernen miteinander auszukommen. Die Bevölkerung Taraphis´ glaubt, dass in den Seelenwaffen Götter wiedergeboren werden, die das Glück und das Leid eines menschlichen Daseins erfahren möchten.
Taraphis´ blickt auf eine Vergangenheit voller endloser Kriege, Elend und Leid zurück. Städte, Königreiche, Völker und Rassen erleben ihren Aufstieg, ihre Blütezeit und ihren Untergang. Nicht ganz unschuldig an diesen Zeitaltern des ewigen Kampfes sind die Seelenwaffen, die ein Interesse daran haben, die Einwohner in Tanaphis´ in ständiger Kriegsbereitschaft zu halten. Ein Königreich von Größe und Dauer zu errichten, ist also nicht leicht. In den Augen des Spielleiters, allerdings ist solches Ringen um Herrschaft ohnehin aussichtslos. Was die Spieler nicht wissen: die Geschichte Taraphis´ entwickelt sich in Zyklen. Abhängig von der Umdrehung um die Sonne Raz wird der Menschheit alle 21.000 Jahre eine Eiszeit beschert, die sämtliche Leben vernichtet. Nach vielen Jahrhunderten ewigen Eises, sobald die Temperaturen wieder steigen, kommen die Menschen erneut aus ihren Höhlen gekrochen und beginnen von vorne mit dem Aufbau einer Zivilisation – irgendwie eine recht deprimierende Vorstellung.
Hyperborea wendet sich an erfahrene Rollenspieler und ist Einsteigern nur bedingt zu empfehlen. Insbesondere für Minderjährige scheint das kampflastige und blutrünstige Spielsystem ungeeignet, denn Würfelpech kann dazu führen, dass man in die Rolle eines Sexualtriebtäters oder Massenmörder schlüpft. Nichtsdestotrotz verspricht das Grundregelwerk Freunden dunkler Fantasy jede Menge Spielspaß. Wann allerdings Kampagnen oder Quellenbücher auf den deutschen Markt kommen, ist unbekannt – wer Hyperborea längere Zeit spielen möchte, kommt um Eigenarbeit als Spielleiter nicht herum.
Frage: was iss den von Hyperborea bereits auf Deutsch erschienen ????
Kardinal Richelingo:
äh, soweit ich weiss nichts, wie immer wird von Truant nichts vernünftig unterstützt. Das Spiel ist eh eingestampft. Kauf dir lieber Conan, das wird vernünftig supported und ist ein grandioses Spiel.
Fleischlego:
Um mal meinen Senf dazu zu geben: ;)
Mir ist das System IMHO etwas zu auf Metzelparty ausgelegt. Die Idee mit den Waffen ist gut, aber sie werden hauptsächlich auf Geschlachte gelegt.
Die Bandbreite an verfügbaren Abenteuern, die in's System passen ist mir auch etwas zu eng, wenn man den "Waffen-Metaplot" nicht komplett über Bord schmeißen will.
Gut, wie immer hängt viel vom SL ab, aber es kam zum Bleistift in der Buch-Mini-Kampagne eine Stelle vor, in der mein Schwert plötzlich auf ein kleines, hilfloses Mädchen mit seinem Verlangen nach Sex angesprungen ist. Das fand ich alles andere als O.K...
Nur ein kleiner Eindruck von meinen Erfahrungen mit dem Spiel.
Mike S. Blueberry:
so, jetzt mach ich auch mal Threadnekromantie. . .
ich spiele derzeit Hyperborea,
lasse aber am Anfang die "Seelenwaffen" raus um später Steigerungen in der Kampangne zu haben.
letzendlich soll es eine epische Kampangne - mit Starken Anleihen auf "Troja" - werden.
Hat eigentlich noch jemand mit der Zeit Efahrungen mit dem System gemacht? Pro / Contra???
IST der Spielleiterschrim sinnvoll? (ich brauch nämlich ne bessere Übersicht über die Tabellen und hab eigentlich kein Bock mir das selbst zu schnitzen). -> will jemand den Schirm eventuell loswerden.
Oder ist das System nicht spielbar?
Zy-Nist:
--- Zitat von: Mike S. Blueberry am 22.11.2006 | 17:00 ---so, jetzt mach ich auch mal Threadnekromantie. . .
ich spiele derzeit Hyperborea,
lasse aber am Anfang die "Seelenwaffen" raus um später Steigerungen in der Kampangne zu haben.
letzendlich soll es eine epische Kampangne - mit Starken Anleihen auf "Troja" - werden.
Hat eigentlich noch jemand mit der Zeit Efahrungen mit dem System gemacht? Pro / Contra???
IST der Spielleiterschrim sinnvoll? (ich brauch nämlich ne bessere Übersicht über die Tabellen und hab eigentlich kein Bock mir das selbst zu schnitzen). -> will jemand den Schirm eventuell loswerden.
Oder ist das System nicht spielbar?
--- Ende Zitat ---
Das System an sich sehr wohl spielbar, der Hintergrund naja..... Also die Sache mir den Seelenwaffen wird IMHO nur dann interessant wenn ein weiterer Spieler die Rolle der Seelenwaffe übernimmt.
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