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Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3
Greifenklaue:
--- Zitat von: Maltese Falcon am 7.02.2009 | 16:12 ---ja, ich empfinde das aber so und bin da nicht der Einzige. Wenn man sich damit eindeutig zu weit hinauswagt, dann beweise das erst einmal, ansonten kann ich das genauso festlegen wie du.
D&D1 ist nicht D&D3.5
--- Ende Zitat ---
Sind wir jetzt schon wieder bei "beweise dies, belege dies". :q
Ihr tauscht Meinungen und keine Fakten aus, nur so als Hinweis und solange es noch keinen sicheren Einblick ins Hirn von Meschen gibt, dürfte das "Beweisen" von Meinungen unmöglich sein. Aber selbst wenn es möglich ist, wäre es Quatsch und bleibt ein Teil schlechter Diskussionskultur, aber natürlich ein Teil schönen Karussellfahrens! Also, ich will nicht unterbrechen... :engelteufel:
Enpeze:
--- Zitat von: Bastian am 7.02.2009 | 16:24 ---
;D
Na endlich isses Raus.
Es geht dir gar nicht so sehr um D&D 4.
Sicher gehts mir hier um 4e.
Insbesondere der Teil über alte D&D Editionen entlarvt dich .
Kämpfe sind also böse, böse und "richtiges Rollenspiel™" wird nur von Stimmungsspieler gespielt die gleichzeitig auch den totalitären und umunstößlichen Wahrheitsanspruch haben.
--- Ende Zitat ---
Kann mich nicht erinnern das gesagt zu haben. Kämpfe sind in unserer Runde meist sehr spannend und von "böse" weit entfernt. Es geht hier nicht um Stimmung vs. Kampf sondern um Brett- vs. Rollenspiel. Was den Wahrheitsanspruch betrifft geb ich Dir allerdings recht. Den hab ich, sonst würd ich hier nicht posten.
Enpeze:
--- Zitat von: killedcat am 6.02.2009 | 12:26 ---Nur ein Testspiel. Ging in die Hose, ich glaube auch, wir haben es nicht richtig gespielt. Ich finde das System furchtbar.
--- Ende Zitat ---
Ich kann es Dir nachfühlen. Vor allem, wenn man es traditionell angeht, dann stößt einem das ganze bald recht bitter auf. Unsere Lösung ist, es nicht wie ein richtiges Rollenspiel, sondern es wie das Hybridspiel, welches es auch ist, anzugehen (siehe auch mein ursprüngliches Posting) und die eigenen Ansprüche danach auszurichten. Seitdem läuft 4e bei uns recht gut und macht (nach anfänglicher Skepsis seitens der Spielrunde) auch ziemlich Spaß.
--- Zitat von: killedcat am 6.02.2009 | 12:26 ---Nein, ich will sagen, dass bei besagten Systemen - genau wie bei D&D4 - der regelseitige Schwerpunkt auf Kampf oder Action liegt. So wie man z.B. mit Savage Worlds auch Spiele mit Schwerpunkt auf Politik spielen kann, so kann man es auch mit D&D4. mit dem gleichen Argument.
--- Ende Zitat ---
Seh ich nicht so. Alleine die starre vordefinierte Encounterstruktur die WotC für 4e in ihren offiziellen Modulen vorgibt, ist vollkommen unterschiedlich zu den Spielen die Du genannt hast. Natürlich läßt sich mit 4e mit viel Spucke und ummodeln auch ein Rollenspiel bewerkstelligen. Aber wozu soll ich soviel Arbeit in ein von vorne für diesen Zweck suboptimales Spiel stecken wenn es richtige Rollenspiele dafür gibt? Theoretisch kann ich mit einigen minimalistischen Utensilien wie Blatt Papier, Bleistift und d6 aus einem Monopolyspiel ein hausgemachtes Abenteuer spielen und es Rollenspiel nennen. Aber ich mach sowas nicht, weil ich dafür lieber geeignete Systeme wie Savage World, Warhammer oder BRP verwende. Und genauso ist es mit 4e. Ich spiels als Brettspiel und nicht als Rollenspiel, weils für das letztere Genre eben geeignetere Systeme gibt. 4e ist als eine Art weiterentwickeltes Descent besser geeignet als als Rollenspiel. Und wenn ich mir den Inhalt und die Seitenaufteilung der WotC 4e-Module mit 90% Serienkämpfe ansehe, dann sehen die Entwickler das genauso. (sie würdens aber nicht offiziell zugeben schätz ich)
x
Bastian:
--- Zitat von: Enpeze am 7.02.2009 | 11:21 ---Deshalb kämpfen wir nicht 3x pro Abend wie in anderen auf hirnlose Action getrimmten Systeme üblich ...
--- Ende Zitat ---
--- Zitat von: Enpeze am 7.02.2009 | 17:30 ---Es geht hier nicht um Stimmung vs. Kampf sondern um Brett- vs. Rollenspiel.
--- Ende Zitat ---
Deine Behauptungen können aber ohne genauere Aussagen deinerseits nur so von mir gedeutet werden das es anscheinend für dich einen essentiellen Unterschied (Hirnlos = D&D4 = Brettspiel?) macht, wie oft Kampf standartmässig als Problemlösung in einem System angewendet wird.
Nämlich den Unterschied, ob sich das Spiel als Rollenspiel in deinen Augen qualifiziert.
Mach doch mal genauere Angaben was für dich ein Rollenspiel ausmacht und wo die Abgrenzung zum Brettspiel ist.
(Etwas anderes als: D&D4 ist keines - Warhammer, Savage Worlds etc. ist eines)
--- Zitat von: Enpeze am 7.02.2009 | 18:00 ---
--- Zitat von: killedcat am 6.02.2009 | 12:26 ---Nein, ich will sagen, dass bei besagten Systemen - genau wie bei D&D4 - der regelseitige Schwerpunkt auf Kampf oder Action liegt. So wie man z.B. mit Savage Worlds auch Spiele mit Schwerpunkt auf Politik spielen kann, so kann man es auch mit D&D4.
--- Ende Zitat ---
Natürlich läßt sich mit 4e mit viel Spucke und ummodeln auch ein Rollenspiel bewerkstelligen. Aber wozu soll ich soviel Arbeit in ein von vorne für diesen Zweck suboptimales Spiel stecken wenn es richtige Rollenspiele dafür gibt?
--- Ende Zitat ---
Schon wieder. Was muss ich bei der 4E ummodeln um daraus ein Rollenspiel zu machen ?
Falcon hat hier immer wieder schön und mit einer unglaublichen Ausdauer dargelegt in wie weit sich die 4E vom Spielgefühl in Nichtkampfsituationen von anderen Rollenspielen unterscheidet. Gar nicht.
Wer mit den 4E Regeln zufrieden ist kann damit exakt das gleiche Spielgefühl wie zB. mit D&D 3rd haben.
Er wird ein anderes Spiel vorfinden, vieleicht gefällt es ihm auch nicht, aber er würfelt immer noch Diplomatie wenn er NPCs von etwas überzeugen will, Bluff wenn er sie belügt etc.
Und nochmal: Wo ist bei anderen Systemen (zB bei den von dir genannten) die REGELTECHNISCHE Ausprägung welche Sie besitzen und D&D 4E nicht mehr besitzt, (oder umgekehrt) welches es nicht mehr als Rollenspiel qualifiziert ?
--- Zitat von: Enpeze am 7.02.2009 | 11:21 ---
Alleine die starre vordefinierte Encounterstruktur die WotC für 4e in ihren offiziellen Modulen vorgibt, ist vollkommen unterschiedlich zu den Spielen die Du genannt hast
--- Ende Zitat ---
Wenn für das System erhältliche Dungeonabenteuer für dich als entsprechendes Kriterium zählen, gilt dies eben auch für D&D1-3 (Und einige andere).
Erklärt sich damit vieleicht dieser Satz ?
--- Zitat von: Enpeze am 7.02.2009 | 11:21 ---
Daß Rollenspielsysteme Geschmackssache sind, stimmt sicher. Ist so wie bei pinkfarbenen Unterhosen. Nicht jedem gefällt das. In diesem Sinne sehe ich auch D&D vs.1-3.5. Diese Versionen kann man mit noch als Rollenspiel erkennen.
--- Ende Zitat ---
Sprich: Sind D&D 1-3 für dich noch als Rollenspiele erkennbar, solange man damit nicht Dungeon Crawls spielt?
Mir kommt eine Idee.
Im Umkehrschluss also ist D&D 4 für dich somit nicht mehr als Rollenspiel erkennbar weil DU es als Dungeon Crawl spielst ?
Quasi: Ich spiele dieses Rollenspiel jetzt als Brettspiel (zumindestens nach deiner Definition) und somit ist es in seiner Gesammtheit kein Rollenspiel mehr ?
Dann bist du aber kein Rollenspieler der mit D&D4 ein Brettspiel spielt, sondern du bist ein Brettspieler der nicht in der Lage ist mit einem Rollenspiel rollenspiel zu spielen.
Auf die Frage:
--- Zitat von: Enpeze am 7.02.2009 | 11:21 ---
Aber wozu soll ich soviel Arbeit in ein von vorne für diesen Zweck suboptimales Spiel stecken wenn es richtige Rollenspiele dafür gibt?
--- Ende Zitat ---
lautet somit die Antwort:
Warum steckst du soviel Zeit in ein für diesen Zweck supoptimales Spiel wenn es auch richtige Brettspiele dafür gibt ?
Das von dir genannte Descent ist zB eine hervorragende Wahl zu der du ja zurückkehren könntest.
Edit: Zitiertes wieder zurückgepackt.
Greifenklaue:
--- Zitat ---Wenn für das System erhältliche Dungeonabenteuer für dich als entsprechende Grund zählen, gilt dies eben auch für D&D1-3 (Und einige andere).
--- Ende Zitat ---
Man muss aber ehrlicherweise dazu sagen, so wie in DnD 4.0 waren die in 3.0 nicht aufgenaut.
In 4.0 wird wesentlich mehr getriggert, da nämlich der genaue Raumaufbau samt Taktik schon steht (ggf. stehen auch Variationen da).
Dieses Format ist gar nicht so doof, wem es gefällt.
Jedenfalls ist es anders.
--- Zitat ---Das von dir genannte Descent ist zB eine hervorragende Wahl zu der du ja zurückkehren könntest.
--- Ende Zitat ---
Mir ist ja Descent zu komplex, da ist mir doch ein DnD 4-Back to the roots lieber - und geht auch schneller :D (Ja, ich scherze ein wenig... Aber im Kern hat es viel Wahres.)
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