Pen & Paper - Spielsysteme > D&D4E

Eure Meinung: D&D4 als Nachfolger von D&D1-3

<< < (39/65) > >>

Klingenbrecher:
@ all

Erstmal vorweg meine Wortwahl ist grob sollte aber eigentlich niemanden Beleidigen oder diskreminieren.
 Im gegensatz es sollte relativ Witzig sein. < Grund Idee, mittlerweile dumme Idee.

@ Bastian und Bolverk

Mir wird das streiten auch zu anstrengend. Dazu kommt dann noch für ein Spiel das ich mit der Kneifzange nicht anfassen würde.

Also hier bitte Schlussstrich

---------------------------------------------

Nun gut da niemand meine Post versteht noch mal.

4 te

Keine Sozial Skills
Reiner Kampf
Skills können am Effektivsten im Kampf gebraucht werden oder sind so oder so Abenteuerrelavant.
Es wäre daneben diese nicht mit EXP zu Belohnen.
RP ist nur Gering möglich oder führt ihr Gespräche in einem Tödlichem Kampf???
Spieler werden herrum Komandiert. <<< Der Leader wird dies tuen wenn er an sich schon ein starker Spieler ist. ( Ihr wisst was ich meine das sind die Spieler die immer 5 Min mehr haben wollen)

Pures Skillen, Erfolg die Charas laufen jetzt noch schlimmer auf Erfolgsskillung als Vorher.

D&D 3.5 war schon sehr Klassenlastig und schnürrte Spieler und Leiter ein aber die neue Fassung gleicht Koudelka, PSone Game oder WOW, Online Game. Der SL ist jetzt kein Erzähler mehr sondern eine Konsole die von ihren Spielern gespielt wird.

Jetzt ehrlich wer liest Text von Quest Figuren? Das passiert jetzt auch bei D&D Spieler setzen sich nur noch mit dem Kampfauseinander das wars. Scheiß auf Story SCheiß auf NPC´s gib uns Kanonnenfutter damit ich den neuen Move bekomme.

Das schlimme ist wer die Bücher mal RICHTIG sich zur Brust nimmt wird merken das dies auch der Hintergrund geworden ist.

Schlachtplan, Missionsziel, Räumeanzahl. Begegnuingsabgleich bis zum Boss. Schatzraum. ENDE

So das reicht... :-\

killedcat:
1) Ich kann bei SW leichter einen Pazifisten spielen. (Oder jemand anderes, der schlecht kämpfen kann und dafür in anderen Sachen besser ist.)
stimmt, obwohl einem die Sache mit den vielen kampforientierten Edges nicht leicht fällt. Abgesehen von den Combat Edges sind fast alle Leadership-Edges, alle Power-Edges und die Hälfte der Background-Edges und viele Edges mehr kampforientiert oder zumindest kampfrelevant. Aber es stimmt schon: es gibt genug Edges, die nichts mit Kampf zu tun haben, um einen Pazifisten zu spielen. Hey, es gibt sogar die Hindrance "Pacifist". Das Spiel hat dann wohl nicht mehr viel mit dem viel zitierten "Fast Furious Fun" zu tun und alles, wofür SW gelobt wird, wird ignoriert. Aber es geht. Punkt für dich und damit hast du das Match ja schon gewonnen.

2) Die ganzen Vor- und Nachteile bei SW inspirieren einen und bringen zumindest mich auf neue Charideen. Das ist bei D&D 4 nicht der Fall.
Das ist Geschmackssache. Sorry, kein Punkt.

3) Verfolgungsjagden sind bei SW besser umgesetzt.
 ::) Besser ist Geschmackssache. Und selbst wenn, macht das SW zu einem weniger kampforientierten System? Ich weiß nicht. Zumindest ist beides in beiden Systemen möglich.

4) Es gibt viele Zauber, die man auch außerhalb des Kampfes sinnvoll nutzen kann.
Stimmt. Und zwar bei D&D4 wie bei Savage Worlds gibt es nur wenige. In der Explorer's Edition zumindest finde ich recht wenige nicht kampf-orientierten spells, bei D&D4 ebenfalls. Ich finde zumindest für jeden dieser Spells in SW ein Pendant bei D&D4. Hier zwar verteilt auf verschiedene Klassen, aber sie sind da. Sorry, da kann ich wieder nicht zustimmen.

5) Man kann bei SW nach den Kampf zu einem Arzt gehen und seine Wunden pflegen lassen. (Das wird von D&D 4 behindert.)
Öhm... und das macht SW weniger kampforientiert?

Also: für mich spielt SW noch immer in der gleichen Hack'n-Slay-Liga wie D&D4. Aber du hast recht, dass es in D&D unmöglich ist, einen Charakter zu spielen, der keine Kampfpower hat, was in SW zumindest möglich, wenn auch ziemlich ungewöhnlich wäre. Dass du D&D4 das Recht absprichst ein Rollenspiel zu sein, SW aber als tolles Rollenspiel bezeichnest, obwohl sich beide von der Orientierung her so ähneln, kann ich noch immer nicht nachvollziehen.

Bastian:

--- Zitat von: Eulenspiegel am  8.02.2009 | 03:57 ---1) Ich kann bei SW leichter einen Pazifisten spielen. (Oder jemand anderes, der schlecht kämpfen kann und dafür in anderen Sachen besser ist.)
2) Die ganzen Vor- und Nachteile bei SW inspirieren einen und bringen zumindest mich auf neue Charideen.
Das ist bei D&D 4 nicht der Fall.
3) Verfolgungsjagden sind bei SW besser umgesetzt.
4) Es gibt viele Zauber, die man auch außerhalb des Kampfes sinnvoll nutzen kann.
5) Man kann bei SW nach den Kampf zu einem Arzt gehen und seine Wunden pflegen lassen. (Das wird von D&D 4 behindert.)

--- Ende Zitat ---

Zu 1) In der 4E kannst du jedesmal wenn du einen Gegner auf 0 hp bringst entscheiden ob er betäubt ist oder tot.
Man kann also ohne Probleme spielen, ohne jemals auch nur einen einzigen Gegner wirklich zu töten.
Und das noch dazu ohne an Macht einzubüßen.

Das ist übrigens eines der Dinge dir mir maßlos mißfallen. So sehr ich es auch schön finde das die alten Non-Lethal Damage Regeln getrichen wurden so seltsam finde ich die neuen. Realismus intressiert mich eher weniger. Aber wenn der Magier mit einem Meteorstorm auf einen voll bevölkertem Marktplatz ein paar hundert Menschen  mit einem Schlag "vernichtet" und dann erklärt das alle nur betäubt sind stoße selbst ich an meine Grenzen.

 

bolverk:
Na schön, ein letzter post noch.


--- Zitat von: Klingenbrecher am  8.02.2009 | 04:06 ---Erstmal vorweg meine Wortwahl ist grob sollte aber eigentlich niemanden Beleidigen oder diskreminieren.

--- Ende Zitat ---
Das ist leider in die Hose gegangen, aber belassen wir es dabei.


--- Zitat ---Keine Sozial Skills
Reiner Kampf

--- Ende Zitat ---
Nochmal: Wo war das denn in der dritten großartig anders?


--- Zitat ---Skills können am Effektivsten im Kampf gebraucht werden oder sind so oder so Abenteuerrelavant.
--- Ende Zitat ---
Ja und? Skills auch im Kampf. Abenteuerrelevant. Bei dir klingt es, als sei das etwas Schlechtes.


--- Zitat ---Es wäre daneben diese nicht mit EXP zu Belohnen.
--- Ende Zitat ---
Was meinst Du damit? Ich verstehs nicht. wtf?


--- Zitat ---RP ist nur Gering möglich oder führt ihr Gespräche in einem Tödlichem Kampf???
--- Ende Zitat ---
Wie jetzt? Ja wenn man mechanisch einen Kampf nach dem anderen abzieht, dann ist dass nicht die Schuld des Systems.
UNd komm mir jetzt nicht mir "Es geht doch nicht anders!", tut es nämlich sehr wohl.


--- Zitat ---Spieler werden herrum Komandiert. <<< Der Leader wird dies tuen wenn er an sich schon ein starker Spieler ist. ( Ihr wisst was ich meine das sind die Spieler die immer 5 Min mehr haben wollen)
--- Ende Zitat ---
Nein, ich weiß nicht wie Du das meinst. Entweder Du bekommst deine Satzstruktur in den Griff, oder wir drehen uns hier weiter auf der Stelle. Kannst Du das evtl. klarer formulieren?


--- Zitat ---Pures Skillen, Erfolg die Charas laufen jetzt noch schlimmer auf Erfolgsskillung als Vorher.
--- Ende Zitat ---
In vorhergehenden Editionen wurde das Maximieren des Charakterpotenzials (hauptsächlich für Kampf) auch schon groß geschrieben. D&D ist und bleibt nun mal ein System ohne Vorteil/Nachteil Regelung und dergleichen. Die Feats könnte man als Vorteile bezeichnen, aber Nachteile gibt's keine (Die aus dem Unearthed Arcana zählen nicht, nur Grundregeln).


--- Zitat ---D&D 3.5 war schon sehr Klassenlastig und schnürrte Spieler und Leiter ein aber die neue Fassung gleicht Koudelka, PSone Game oder WOW, Online Game. Der SL ist jetzt kein Erzähler mehr sondern eine Konsole die von ihren Spielern gespielt wird.
--- Ende Zitat ---
Ok, tut mir leid, aber das finde ich lächerlich. Der Spielleiter, der von seinen Spielern zur "Konsole" gemacht wird, ist daran echt selbst schuld. Dafür kann das System nix.


--- Zitat ---Jetzt ehrlich wer liest Text von Quest Figuren? Das passiert jetzt auch bei D&D Spieler setzen sich nur noch mit dem Kampfauseinander das wars. Scheiß auf Story SCheiß auf NPC´s gib uns Kanonnenfutter damit ich den neuen Move bekomme.
--- Ende Zitat ---
Wiederum: Das liegt an der jeweiligen Gruppe.


--- Zitat ---Das schlimme ist wer die Bücher mal RICHTIG sich zur Brust nimmt wird merken das dies auch der Hintergrund geworden ist.

Schlachtplan, Missionsziel, Räumeanzahl. Begegnuingsabgleich bis zum Boss. Schatzraum. ENDE
--- Ende Zitat ---
Und das war vorher (3.5) nicht anders. War es einfach nicht. Alle D&D Kaufabenteuer die ich gespielt habe, liefen auf Encounterketten mit etwas "Fleisch" dazwischen hinaus. Das Rollenspiel, die verbalen Geplänkel, all das kam nicht aus den Regeln, sondern von der Gruppe. Falls tatsächlich eine Sozialfertigkeit herhalten musste, dann waren das entweder Diplomacy oder Intimidation. Und ich sehe nicht das es bei der Vierten Edition irgendwie anders läuft.


--- Zitat ---So das reicht... :-\
--- Ende Zitat ---
Jawoll.


Zitat von Killedcat:

--- Zitat ---4) Es gibt viele Zauber, die man auch außerhalb des Kampfes sinnvoll nutzen kann.
Stimmt. Und zwar bei D&D4 wie bei Savage Worlds gibt es nur wenige. In der Explorer's Edition zumindest finde ich recht wenige nicht kampf-orientierten spells, bei D&D4 ebenfalls. Ich finde zumindest für jeden dieser Spells in SW ein Pendant bei D&D4. Hier zwar verteilt auf verschiedene Klassen, aber sie sind da. Sorry, da kann ich wieder nicht zustimmen.
--- Ende Zitat ---
Es gibt bei D&D 4 da auch noch so eine häufig übersehene Kleinigkeit namens Rituals. Das sind im Prinzip alles Zauber die ausserhalb des Kampfes verwendet werden. Und das sind allein im Player's Handbook mindestens soviele wie Savage Worlds auch an Zaubern hat (und das sind weissgott nicht viele). Das klingt jetzt irgendwie schwanzvergleichsmäßig, sollte aber nicht so sein. I'm just saying.

killedcat:

--- Zitat von: Klingenbrecher am  8.02.2009 | 04:06 ---Keine Sozial Skills

--- Ende Zitat ---
Wie bezeichnest du "Diplomacy", "Bluff", "Intimidate", "Streetwise"?


--- Zitat von: Klingenbrecher am  8.02.2009 | 04:06 ---Reiner Kampf
Skills können am Effektivsten im Kampf gebraucht werden oder sind so oder so Abenteuerrelavant.

--- Ende Zitat ---
Öhm, Diplomacy kann am effektivsten im Kampf gebraucht werden? Verstehe ich nicht. Oder meinst du die Powers? Abgesehen von den Utility-Powers, die zum Beispiel Sprachen-Sprechen, Teleportieren und Nachrichten-versenden beinhalten, hast du vollkommen Recht. Aber das hindert ja nicht am Rollenspiel. D&D ist gut geeignet, actionlastiges, taktisches Rollenspiel mit vielen Kämpfen zu spielen. D&D4 wäre sicher die falsche Wahl für Stimmungsrollenspiel (obwohl ich mir auch tragische, mächtige Fantasy-Helden vorstellen könnte), gritty gaming oder Romance. Aber für jedes Genre gibt es ein passendes System. D&D4 hindert aber niemanden in einem heroischen, kampflastigen Hintergrund (Dragonlance, Eberron, etc.) ROLLENSPIEL zu betreiben. Und ich meine richtiges Rollenspiel.


--- Zitat von: Klingenbrecher am  8.02.2009 | 04:06 ---RP ist nur Gering möglich oder führt ihr Gespräche in einem Tödlichem Kampf???

--- Ende Zitat ---
Höh? Wenn sich die Spieler an den Wachen vorbeimogeln, wenn sie mit den Fürsten der Stadt Intrigenspielchen spielen, wenn sie auf der Reise Fremde treffen, wenn sie ihrem Erzfeind Drohungen aussprechen ... dafür brauchst du REGELN? Nun, zumindest bietet D&D4 hierfür Skills. Mehr bietet Vampire auch nicht.

...



--- Zitat von: Klingenbrecher am  8.02.2009 | 04:06 ---D&D 3.5 war schon sehr Klassenlastig und schnürrte Spieler und Leiter ein aber die neue Fassung gleicht Koudelka, PSone Game oder WOW, Online Game. Der SL ist jetzt kein Erzähler mehr sondern eine Konsole die von ihren Spielern gespielt wird.

--- Ende Zitat ---
Ich sehe eine Lücke in deiner Argumentationskette. Warum ist das so? Unser SL baut eine ganze Welt auf, mit der wir frei interagieren können. Das verhindert D&D4 doch nicht. Ich verstehe dich an dieser Stelle nicht. Kannst du das näher erläutern?
...

Du zeichnest hier einen Albtraum auf, den ich nicht kommen sehen. Sorry.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln