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Inglourious Basterds

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Chaosdada:

--- Zitat von: Morpheus am 24.08.2009 | 11:41 ---"Wofür hast du den Orden bekommen?"
"Tapferkeit."

--- Ende Zitat ---
Du vergisst da eine Annahme:

"Wofür hast du den Orden bekommen? Fürs Juden töten?"
"Tapferkeit."

Und wie man gesehen hat, hat der den Orden verdientermaßen bekommen.

Morpheus:

--- Zitat von: Chaosdada am 24.08.2009 | 12:25 ---Und wie man gesehen hat, hat der den Orden verdientermaßen bekommen.

--- Ende Zitat ---
Genau der Fakt hat die Szene ja so gut gemacht.

K!aus:
Ich fand den Film einfach "sau gudd"!  :d

Cheers,
Evil DM.

Medizinmann:
Ich war gestern drin
Und er war Klasse.Der Schauspieler,der den JudenJäger spielt verdient mindestens 1 Oskar.
Keine Wackelkamera, tolle Action (Quentin Tarantino ist echt Toll  )
Ich habe keinen Logikfehler entdeckt,sogar Brad Pitt hat mir gefallen
Mir hat er super gut gefallen(und es ist mir ganz egal,das er Historisch nicht korrekt ist  :P)

10 von 10 Punkten

Hough !
Medizinmann

Uebelator:
Hab den Film gestern gesehen und für mittelmäßig befunden. Lichtblick war Christoph Waltz als Juden-Jäger Hans Landa. Immer höflich, aber trotzdem sauböse. Dem entgegen stand das schauspielernde Model Diane Krüger, die mit ihrer Leistung höchstens in Peter Steiners Theaterstadel hätte beeindrucken können. Seltsam steif und auswendiggelernt... Warum ausgerechnet sie ausgesucht wurde, wo es doch in Deutschland jede Menge talentierte Schauspielerinnen gibt, ist mir schleierhaft.
Brad Pitt hat aus seiner Rolle rausgeholt, was raus zu holen war und sah mit rausgestrecktem Kinn und dicken Backen aus wie eine Parodie auf Marlon Brando in "Der Pate".

Die Handlung selbst ist vergessenswert und der Grund warum ich mich stellenweise gelangweilt habe. Tarantino kann imho gute Dialoge schreiben, aber eine wirklich gute Handlung hat er seit Pulp Fiction nicht mehr hingekriegt. Auch wenns Nazis sind, kann ich mit dieser "Alle Nazis sind Schweine und verdienen einen schmerzhaften Tod"-Einstellung nicht viel anfangen, denn dadurch ist der Film letztlich auch nichts anderes als Göbbels fiktiver Propaganda-Streifen "Stolz der Nation", in dem ein heldenhafter deutscher Heckenschütze massenhaft Amerikaner abknallt und in der Freizeit noch Hakenkreuze schnitzt.

Ein Film muss sich mMn nicht akribisch genau an die historischen Ereignisse halten, aber wenn man wie hier die komplette Handlung ohne viel Aufwand genausogut in den wilden Westen (oder von mir aus ins wilde Kurdistan) verlegen könnte, dann spricht das nicht gerade dafür, dass der Hintergrund gut ausgeschöpft wurde...

Dazu sei gesagt, dass ich kein besonders großer Tarantino-Fan bin und den guten Mann für ziemlich überschätzt halte.

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