Medien & Phantastik > Lesen
Joe Abercrombie: The Blade Itself
bolverk:
Ich hatte auch damit geliebäugelt, es aber dann doch erst mal im Buchladen stehen gelassen.
Die First Law-Trilogie fand ich klasse - bis auf das Ende.
Best Served Cold las sich super - bis auf das Ende.
Argh!
Nun bin ich unschlüssig ob ich The Heroes noch lesen soll, oder ob ich es lieber lasse. Meine Lesezeit ist begrenzt, und die Liste noch lang...
Feuersänger:
Ja, bei der FLT fand ich das Ende auch nen Abturner.
Aber bei BSC war es eigentlich nicht schlecht. Man hätte sich vielleicht ein bißchen mehr Glück für Shivers gewünscht.
Bin mal gespannt, wie sich Shivers bei The Heroes nun macht. Bis jetzt ist er nur eine Art Laufbursche, und scheint sich charakterlich zurückentwickelt zu haben. Aber das heisst ja nicht, dass da nicht mehr kommen kann.
bolverk:
--- Zitat von: Feuersänger am 15.05.2012 | 11:00 ---Aber bei BSC war es eigentlich nicht schlecht. Man hätte sich vielleicht ein bißchen mehr Glück für Shivers gewünscht.
--- Ende Zitat ---
Doof fand ich: (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)- Dass Cosca (?), den ich eigentlich mochte, nach seinem vermeintlichen Ende ein paar Seiten später wieder aufgeploppt ist, und dann, während sich noch alle wundern warum er wieder das ist, grinsend herumsitzt bis er endlich mit seinem Masterplan (Verrat) herausrückt. Das wirkte irgendwie... komisch. Anders als er sich bisher verhalten hat - ich hatte eigentlich fest damit gerechnet, dass er ein Gestaltwandler in Cosca-Gestalt ist.
- Dass Shivers nachdem er sein Auge verliert so eine moralische 360° 180°-Wendung hinlegt und ein Arschloch wird. Bis dahin war er der Symphatieträger, danach war mir egal was noch mit ihm und den anderen passiert.
Feuersänger:
Hm, ich hab das anscheinend nicht mehr so richtig präsent, oder hatte es damals anders aufgefasst (Shivers). Aber was du sagst, passt eigentlich auch besser zu seinem Verhalten im neuen Buch.
Feuersänger:
So, hab jetzt The Heroes durch.
Hat mir insgesamt sehr gut gefallen.
Besonders die Beschreibung von Schlachten hat er ziemlich gut drauf. Es gibt auf beiden Seiten (Norden und Union) Arschgeigen und Sympathieträger. Wie bei Abercrombie üblich, beißen auch einige der Sympathieträger ins Gras. Ein schöner Kniff sind die schnellen Perspektivwechsel, immer zwischen den beiden Seiten hin und her.
Auch das Ende hat er diesmal ausnahmsweise nicht verbockt -- zumindest ist er diesmal ohne ein ganzes Sortiment schallender Ohrfeigen an die Lesererwartungen ausgekommen. Für die meisten Hauptpersonen gibt es ein Happy End.
Aber, größter Wermutstropfen: leider! gibt es kein Wiedersehen mit dem Blutigen Neuner, und wir erfahren immer noch nichts Definitives darüber, ob er noch lebt oder nicht.
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